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Börsentelegramm

Weizenpreise erholt, Raps erneut unter Druck

am Montag, 26.11.2018 - 11:50 (Jetzt kommentieren)

Die Weizenpreise sind in der vorigen Woche nach einem Rückgang wieder gestiegen. Am Kassamarkt verlief die Entwicklung ähnlich.

Rohöl WTI

In der neuen Woche setzt sich die Preiserholung am Terminmarkt fort. Unterstützung kommt aus den USA. Auch dort legen die Weizenpreise wieder zu.

Die Rapspreise haben sich in der vorigen Woche stabilisiert. Gründe sind ist die Erholung der Palmölnotierung vom vorangegangen Preissturz und die ebenfalls etwas festeren Sojapreise. Am heutigen Montag geben die Sojakurse im vorbörslichen Handel nach. Damit kommen auch die Erlöse für Raps wieder unter Druck.

Die europäischen Maispreise haben sich in der vorigen Woche behauptet. Auch in den USA waren die Kurse relativ stabil. Am heutigen Montag beginnt der Mais den Handel unverändert. Die Preise für Futtergerste haben sich am Kassamarkt knapp behauptet.

Der Euro hat im Wochenverlauf weiter leicht nachgegeben. Am heutigen Montag beginnt der Euro den Handel etwas schwächer bei 1,139 USD.  Rohöl (WTI) ist in der vorigen Woche auf ein neues Jahrestief von 50,4 USD je Barrel gefallen. Am heutigen Montag können sich die Kurse leicht auf 51,2 USD erholen.

Weizen nach Rückgang wieder fester

Weizenpreise

Die Weizenpreise sind am Terminmarkt in der vorigen Woche zunächst recht deutlich unter die 200-Euro-Marke gerutscht. Hauptursache waren die nachgebenden Kurse in den USA. Im weiteren Verlauf konnten sich die Notierungen jedoch sowohl in Übersee als auch in Europa wieder erholen. Unterstützung erhielt der europäische Weizen zudem vom schwachen Euro.

Der vordere Dezembertermin für den MATIF-Weizen beendete den Handel am Freitag bei 199,25 Euro/t. Das war ein Abschlag von 1,50 Euro zum Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche lag das Minus nur bei 0,50 Euro. Der nachfolgende Märzkontrakt 2019 wurde mit 202,50 Euro notiert. Das war ebenfalls ein Minus von 0,50 Euro zur Vorwoche.

Am deutschen Kassamarkt haben sich die (nominellen) Preise im Wochenvergleich behauptet. Am Exporthafen Hamburg wurde der Brotweizen am Freitag mit 203 Euro notiert. Das sind die gleichen Preise wie in der Woche zuvor.

Der wichtigste französische Handelsplatz Rouen meldete am vorigen Freitag für den dort angelieferten Brotweizen Gebote von 198 Euro/t. Das waren ebenfalls die gleichen Preise wie in der Vorwoche.

Am heutigen Montag beginnt Weizen den Handel an der MATIF leicht im Plus. Der Dezembertermin wird am Nachmittag mit 199,50 Euro notiert und damit 0,25 Euro höher als am Freitag.

Mais behauptet sich

Maispreise

Die Maispreise haben sich in der vorigen Woche am Terminmarkt wenig verändert. Auch in den USA waren die Kurse relativ stabil. Preisdruck kam jedoch aus der Ukraine. Von dort fließt eine Rekordernte zu günstigen Kursen nach Europa und setzt auch hierzulande die Erlöse unter Druck.

Der vordere Januarkontrakt für den MATIF-Mais notierte am Freitag bei 174,0 Euro. Das waren 0,50 Euro mehr als am Vortag und 0,75 Euro weniger als eine Woche zuvor. Der nachfolgende Märztermin 2019 beschloss den Handel am Freitag bei 176,50 Euro. Das war ein Minus von 0,75 Euro zur Vorwoche.

Am Hamburger Hafen wurde Importmais zur Auslieferung im November mit 179 Euro notiert. Das ist 1 Euro weniger als eine Woche zuvor.

Am heutigen Montag bewegen sich die Maispreise an der MATIF seitwärts. Der Januartermin wird erneut mit 174 Euro notiert.

Raps am Montag erneut schwächer

Rapspreise

Die Rapsreise hatten sich in der zweiten Hälfte der vorigen Woche stabilisiert. Grund war die Konsolidierung der Palmöl- und Sojanotierungen. Der Februarkontrakt für den MATIF-Raps beendete den Handel am vorigen Freitag bei 370 Euro/t. Das waren 0,25 Euro weniger als am Vortag. Im Vergleich zur Vorwoche waren dies jedoch nochmals 3 Euro weniger. Der nachfolgende Februartermin wurde mit 372,50 Euro notiert. Das war ebenfalls ein Wochenminus von 3 Euro.

Am Kassamarkt in Hamburg wurde Raps am Freitag mit 369 Euro gehandelt. In Mannheim lagen die Kurse bei 374 Euro und am Mittellandkanal bei 368 Euro. Das waren Preisrückgänge zwischen 4 und 6 Euro zur Vorwoche.

Am Montag geben die Rapspreise an der MATIF wieder nach. Der Februartermin wird gegen Mittag mit 368,75 Euro notiert und damit 1,75 Euro schwächer. Grund für die Schwäche sind die im vorbörslichen Handel deutlich nachgebenden Sojapreise.

Futtergerste und Futterweizen seitwärts

Leicht nach unten ging es in der vorigen Woche mit den Preisen für Futtergerste. Am Hamburger Exporthafen lagen die Preisangebote am Freitag bei 203 Euro/t. Das war 1 Euro weniger als in der Woche zuvor. Für die Anlieferung im Dezember wurden ebenfalls 203 Euro geboten.

Futterweizen notierte in Hamburg am Freitag bei 200 Euro und damit eben so hoch wie in der Woche zuvor, aber 3 Euro billiger als Gerste. In Südoldenburg wurden für Futterweizen zur Anlieferung im Dezember 215 Euro geboten. Das war 1 Euro mehr als vor einer Woche.

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