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+++ Stand 29. Juli 2021 +++

ASP in Deutschland: Landkreis Barnim erstmals betroffen

Wildschwein in einem Wald
am Donnerstag, 29.07.2021 - 13:15 (3 Kommentare)

Beinahe täglich melden die Behörden weitere ASP-Fälle. Insgesamt gibt es jetzt 1.728 bestätigte ASP-Fälle in Deutschland. In Brandenburg sind erste Hausschweinebestände betroffen. Erstmals gab es im Landkreis Barnim (Brandenburg) Funde.

29. Juli 2021: Landkreis Barnim in Brandenburg erstmals von ASP betroffen

Erstmals bestätigt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) einen Fundort im Landkreis Barnim (Brandenburg). Insgesamt gibt es beinahe täglich neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Deutschland.

Zuletzt waren erneut die Landkreise Oder-Spree, Spree-Neiße und Frankfurt (Oder) Stadt betroffen. Der Fundort im erstmalig betroffenen Barnim liegt laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Das Land Brandenburg hat angekündigt, die bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen entsprechend anzupassen. 

Die Fundorte der bestätigten ASP-Fälle bei Wild- und Hausschweinen im Überblick
Bundesland Landkreis ASP-Fälle 
Brandenburg Barnim 4
  Dahme-Spreewald 76
  Frankfurt (Oder) Stadt 178
  Märkisch-Oderland 265
  Oder-Spree 732
  Spree-Neiße 134
Sachsen Görlitz 339
  Gesamt (Deutschland) 1.728

Stand der Fallzahlen: 29. Juli 2021

27. Juli 2021: Sachsen erweitert Restriktionsgebiet

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich bei Wildschweinen in Deutschland im Verlauf der letzten Woche weiter aus. Laut  TierseuchenInformationsSystem TSIS sind es jetzt 1.706 Fälle.

Betroffen sind laut der Behörden vor allem die Landkreise Oder-Spree, Frankfurt (Oder) Stadt und Spree-Neiße in Brandenburg sowie Görlitz in Sachsen. In Sachsen werden nun als Reaktion die Restriktionszonen erweitert. Als Grund gab der Freistaat an, dass es Funde nahe des bisherigen Zaunverlaufs gab.

Bei den Hausschweinen ist es bislang bei den drei bekannten ASP-Ausbrüchen geblieben.

19. Juli 2021: Dritter Hausschweinebestand in Deutschland betroffen.

Der dritte Verdachtsfall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Hausschweinebestand in Brandenburg hat sich bestätigt. Bei dem Bestand im Landkreis Märkisch-Oderland handelt es sich wieder um einen Kleinstbestand mit vier Mastschweinen.

Zwei Tiere waren bereits verendet, die anderen beiden erkrankt - sie mussten getötet werden. Alle Tiere wurden im Stall gehalten. Insgesamt stieg die Zahl der ASP-Fälle bei Wild- und Hausschweinen in Deutschland auf 1.577.

16. Juli 2021: Erstmals ASP in Hausschweinebeständen

Erstmals wurde bundesweit die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen festgestellt. Es handelt sich jeweils um Bestände in den brandenburgischen Landkreisen Spree-Neiße und Märkisch Oderland. 

Die beiden betroffenen Tierhaltungen wurden durch die zuständigen Veterinärämter gesperrt und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Das Virus wurde zunächst vom Landeslabor Berlin-Brandenburg nachgewiesen. Am Donnerstagabend (15.07.2021) hat das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), den Verdacht auf ASP bestätigt.

6. Juli 2021: Jetzt über 1.500 Fälle bei Wildschweinen in Deutschland

Auf den Seiten des TierseuchenInformationsSystem TSIS ist es nachzulesen: Insgesamt gibt es in Deutschland jetzt 1.501 bestätigte Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland. Die meisten neuen Fälle traten in Frankfurt (Oder) und im Landkreis Oder-Spree auf.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg (MSGIV) gab unlängst bekannt, dass das letzte Teilstück der rund 255 Kilometer langen festen Wildschweinbarriere zum Schutz vor der Tierseuche entlang der brandenburgisch-polnischen Grenze fertiggestellt ist. Die fehlenden 15 km fester Zaun durch Polderflächen im Landkreis Uckermark konnten nun dank der trockenen Witterung gebaut werden.

22. Juni 2021: Frankfurt (Oder) muss sein ASP-Kerngebiet erweitern

1.362 Wildschweine sind in Deutschland der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bislang zum Opfer gefallen. Aufgrund neuer Funde hat Frankfurt (Oder) das ASP-Kerngebiet im Süden ausgeweitet.

Allein in Frankfurt (Oder) gab es in den vergangenen Tagen 21 neue Positivbefunde. Vor allem der südliche Bereich des Ortsteils Lossow ist betroffen. Deshalb wurde das Kerngebiet erweitert und mit der Kernzone im Landkreis Oder-Spree verbunden.

Land- und forstwirtschaftlicher Flächen im Stadtgebiet dürfen nur nach vorherigem Absuchen der Flächen und Meldung an das Veterinäramt genutzt werden. Außerdem müssen Anbauregelungen aufgrund Seuchenbekämpfung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz beachtet werden.

Das Nutzten von land- und forstwirtschaftlicher Flächen ist vorläufig untersagt, ausgenommen hiervon sind Weidehaltungen.

14. Juni 2021: ASP-Fälle in Deutschland bei Wildschweinen auf 1.308 gestiegen

Inzwischen sind in Deutschland 1.308 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen bestätigt. Neun Positivbefunde gab es zum Beispiel in Frankfurt (Oder).

Der Nachbarlandkreis Oder-Spree bei Brieskow- Finkenheerd meldet ebenfalls tote Schweine. Laut rbb24 kam es an der Oder deshalb zu starken Verwesungsgerüchen. Offenbar lagen die Wildschweinkadaver bei großer Hitze längere Zeit unentdeckt im verwilderten Gelände.

Diese Fundstelle befindet sich außerhalb der bisher definierten Kerngebiete und damit außerhalb fester Umzäunungen. Nun wird die Einrichtung einer dritten Kernzone geprüft.

26. Mai 2021: Zweites Kerngebiet bei Frankfurt/Oder

Südlich von Frankfurt an der Oder wurden weitere Wildschweinfunde positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet. Das führte nun zur Ausweisung eines zweiten Kerngebiets in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Insgesamt ist dies das vierte Kerngebiet in Brandenburg.

Sachsen meldet erneut Probleme mit Vandalismus am ASP-Schutzzaun. Der Wildabwehrzaun im Landkreis Görlitz wurde an mehreren Stellen zerschnitten und die Spannschlösser gestohlen. Außerdem wurde am Elektrozaun mehrfach die Stromversorgung samt Batterien entwendet. Laut der Jäger würden auch Tore nicht wieder geschlossen. Das alles führe dazu, dass die erforderliche Absperrwirkung des Zauns gegenüber den Wildschweinen nicht gegeben sei. Politiker appellierten nun nochmals an die Bevölkerung, die Zäune zu respektieren, um eine Ausweitung der ASP zu verhindern.

Laut des TierSeuchenInformationsSystems (TSIS) gibt es in Deutschland jetzt 1.190 nachgewiesene ASP-Fälle bei Wildschweinen.

Stand 17. Mai 2021: vereinzelt weitere ASP-Fälle

Aus dem TSIS geht hervor, dass in den vergangenen Tagen für die bereits betroffenen ASP-Gebiete vereinzelt positive ASP-Funde bei Wildschweinen gemeldet wurden. Den höchsten Anstieg an Fällen verzeichnete der Landkreis Görlitz, Sachsen, und Oder-Spree, Brandenburg.

Insgesamt beträgt die Anzahl der seit dem ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im September 2020 bisher gemeldeten Fälle 1.160. Die deutschen Hausschweinbestände sind nach wie vor frei von der ASP. Für den Menschen ist diese Tierseuche nicht gefährlich.

Stand 23. April 2021: ASP-Fälle in Görlitz steigen

In sächsischen Landkreis Görlitz steigen die Fälle der Afrikanischen Schweinepest in den letzten Tagen an - 21 Fälle wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt und im TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) veröffentlicht. 

Laut Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, setzt Sachsen Kadaverspürhunde ein, die bei der Fallwildsuche unterstützen sollen. 

In Deutschland sind Stand Heute (23.04.2021) bereits 1.058 ASP-Fälle gemeldet worden, davon entfallen 129 Fälle auf Schwarzwild in Sachsen. In Brandenburg wurden bisher 929 Fälle bei Wildschweinen bestätigt. 

Stand 29. März 2021: Anstieg der Fälle in Brandenburg

Die Zahl der Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg und in Sachsen steigt weiter an. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat weitere Fälle amtlich bestätigt, wie aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) hervorgeht. Innerhalb der letzten Woche (22.03. bis 28.03.2021) kamen ungefähr 30 Fälle dazu, am stärksten sind folgende Landkreise betroffen: 

  • 16 weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree 
  • vier weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Dahme-Spreewald 

In Frankfurt (Oder) wurde aufgrund von zwei positiven ASP-Fällen am Donnerstag, dem 25.03., die Restriktionszone erweitert. Die beiden Kadaver lagen nicht im ausgewiesenen Kerngebiet, jedoch innerhalb des eingezäunten Gebiets.

Die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg stieg auf 807, die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland stieg auf 882. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 15. März 2021: Anstieg der ASP-Fälle

Innerhalb weniger Tage stieg die Fallzahl der ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen weiter an. In Brandenburg ist vor allem der Landkreis Oder-Spree betroffen, denn insgesamt 19 weitere Fälle wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gemeldet. Einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) zufolge lag ein Fund außerhalb des bestehenden Kerngebietes. Der Leiterin des ASP-Krisenstabes in Brandenburg, Anna Heyer-Stuffer, zufolge zeigen diese Funde den Druck aus Polen auf. 

Auch in Görlitz, Sachsen, wurden zuletzt am 11. März weitere ASP-Funde amtlich bestätigt. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) reagierte in einer Pressemitteilung am 12. März auf die neuen Funde mit einer Erweiterung der Restriktionszonen im Landkreis Görlitz. 

Die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland steigt somit auf 825 an. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 10. März: weitere ASP-Fälle und Zaunbau in Brandenburg

In den brandenburgischen Landkreisen wurden in den letzten Tage vereinzelt weitere ASP-Fälle verzeichnet, wie aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) hervorgeht. Insgesamt steigt die Zahl der gemeldeten Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen in Brandenburg auf 734. 

Wie aus einer Meldung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) am Freitag, dem 5. März 2021, hervorgeht, ist in Brandenburg in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald die Weiße Zone fertig eingerichtet. Das Kerngebiet wurde mit einem festen Zaun umschlossen, insgesamt wurden 136 Kilometer Zaun verbaut.

Stand 05. März 2021: erster ASP-Fall in Frankfurt (Oder)

Gestern, am 04. März 2021, bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein nördlich der Stadt Frankfurt an der Oder in Brandenburg. 

Damit stieg die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg seit Ausbruch der Tierseuche im September 2020 auf 719 Fälle. Mit diesem Fall steigt die Zahl der von der ASP betroffenen brandenburgischen Landkreis auf fünf. Zuletzt wurde Ende Februar ein erster Fall bei einem Wildschwein im Landkreis Dahme-Spreewald bekannt.

Stand 02. März: weitere Fälle im Landkreis Oder-Spree

Ende vergangener Woche meldete das Friedrich-Loeffler-Institut weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen. Im Landkreis Oder-Spree wurden innerhalb weniger Tage über 20 Fälle der Tierseuche bei Schwarzwild bestätigt. 

In den Landkreisen Görlitz, Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald wurden insgesamt 16 weitere Fälle gemeldet. Seit dem Ausbruch der Tierseuche im September 2020 liegt die Zahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Deutschland somit bei 757. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 22. Februar: erster Fall im Landkreis Dahme-Spreewald

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, wurde ein Fall der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald gemeldet. Der Fundort des Tieres lag im Kerngebiet 3, das auch Teile des Kreises Oder-Spree in Brandenburg umfasst. Der Kadaver lag nordöstlich im Ortsteil Trebitz der Stadt Lieberose im Landkreis Dahme-Spreewald.  Der Zaunbau um das Kerngebiet 3 wird derzeit fertiggestellt.

Des Weiteren wurden auch am Wochenende weitere Fälle der Tierseuche im sächsischen Landkreis Görlitz gemeldet. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im September 2020 715 bestätigte Fälle gemeldet. Die deutschen Hausschweinbestände sind derzeit frei von ASP.

Stand 18. Februar: weitere ASP-Fälle in Görlitz (SA)

Sowohl das Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) als auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) berichten über weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in den beiden Bundesländern. 

Insbesondere im sächsischen Landkreis Görlitz wurden in den letzten Tagen vermehrt Fälle der Tierseuche bei Schwarzwild festgestellt, aber auch im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree nahmen die Fälle zu, dies geht aus der Datenbank des TierSeuchenInformationsSystems hervor.

Die Anzahl der ASP-Fälle seit dem Ausbruch im September 2020 steigt damit auf 702. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 11. Februar 2021: weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen

Innerhalb der letzten Tage wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) geht hervor, dass allein seit dem 5. Februar 26 weitere Fälle der Tierseuche in Tierproben aus den Bundesländern Brandenburg und Sachsen nachgewiesen wurden.

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 03. Februar 2021: neun weitere ASP-Fälle in Brandenburg

In den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland wurden auch zu Beginn der Woche weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild festgestellt. 

Insgesamt neun weitere Fälle der Tierseuche, die sich auf die drei brandenburgischen Landkreise verteilen, konnte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in den Proben der Tiere nachweisen. Damit steigt die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf 592 an. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 01. Februar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Die Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg sind innerhalb weniger Tage um knapp 30 Fälle gestiegen. Am Donnerstag, dem 28. Januar, wurden für die Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree jeweils neun ASP-Fälle gemeldet, für den Landkreis Spree-Neiße zwei. 

Am Freitag, dem 29. Januar, sind zudem weitere acht Fälle der Tierseuche im Landkreis Spree-Neiße verzeichnet worden. Die Anzahl der ASP-Fälle seit dem Ausbruch im September 2020 beträgt derweil 583, dazu kommen 19 Fälle aus dem sächsischen Landkreis Görlitz. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP.

Stand 27. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Seit Wochenanfang wurden 18 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg festgestellt, wie aus der Datenbank des TierSeuchenInformationsSystems hervorgeht. 

Die Anzahl der neu gemeldeten ASP-Fälle verteilt sich wie folgt: Elf ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree, zwei Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Landkreis Spree-Neiße und drei weitere Fälle bei Schwarzwild in Märkisch-Oderland.

Dem aktuellen Stand zufolge sind seit dem ersten Ausbruch im September 2020 574 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild in Deutschland erhoben worden. Die deutschen Hausschweinbestände sind derzeit frei von ASP.

Stand 25. Januar 2021: Restriktionszonen in Sachsen werden erweitert

Vergangenen Freitag, am 22. Januar, wurde der 19. ASP-Fall im Landkreis Görlitz gemeldet - damit kam es innerhalb weniger Tage zu neuen Fällen bei Schwarzwild im Freistaat Sachsen. Der Kadaver lag außerhalb des bisherigen gefährdeten Gebietes, jedoch innerhalb der Pufferzone. 

Am selben Tag berichtete das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) über die Erweiterung der Restriktionszonen. Diese Woche noch sollen die neuen Restriktionszonen bekanntgegeben werden, die Landesdirektion wird darüber in einer Allgemeinverfügung informieren. Des Weiteren berichtete Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, am Freitag bereits über die Ziehung eines mobilen elektrischen Zaunes in einem Radius von zwei bis drei Kilometern um den Fundort des infizierten Wildschwein-Kadavers. 

Stand 22. Januar 2021: weitere in Fälle in Brandenburg und Sachsen

In Brandenburg und Sachsen wurden weitere ASP-Fälle gemeldet, wie der Website des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) und dem TierSeuchenInformationsSystems (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zu entnehmen ist. 

Im Land Brandenburg wurden sechs weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild im Landkreis Oder-Spree sowie vier Fälle im Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet. Damit steigt die Zahl der Tierseuchenfunde bei Wildschweinen in Brandenburg auf 537.

In Sachsen trat zum ersten Mal seit Anfang Januar ein weiterer Fall auf: Das FLI meldet für den Landkreis Görlitz den insgesamt 18. Fall von ASP. Die Anzahl der deutschlandweit gemeldeten Fälle bei Wildschweinen steigt auf 555 an. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP. 

Bundesagrarministerin Julia Klöckner betonte angesichts dieser Fälle: „Wir müssen alles dafür tun, die Hausschweinebestände zu schützen. Dazu gehört, dass die zuständigen Behörden in den Bundesländern die Aufstallung in den betroffenen Gebieten anordnen – nicht nur bei Freilandhaltung, sondern auch bei Auslaufhaltungen. Dazu fordere ich die Länder auf.“ Sie wisse, dass es hier einen Zielkonflikt mit den ökologisch wirtschaftenden Schweinehaltungen gebe, deren Tiere Auslauf haben oder im Freien gehalten werden, so die Ministerin weiter. Aber die Aufstallung sei im Interesse der Tiergesundheit. In jedem Fall muss ein Tierhalter, dessen Betrieb in einem wegen eines ASP-Ausbruchs eingerichteten gefährdeten Gebiet liegt, die Hausschweine so absondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen. Die Experten des FLI empfehlen jedoch darüber hinaus die Aufstallung, um auch das Restrisiko des Eintrags über andere Quellen auszuschließen.

Stand 20. Januar 2021: ASP-Fälle außerhalb der Kernzone in MOL

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) informiert in einer Pressemitteilung am heutigen Nachmittag über weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg. 

Im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland sei zudem die Tierseuche bei Fallwild außerhalb des umzäunten Kerngebietes festgestellt worden. Die zwei Kadaver lagen innerhalb der Weißen Zone, die bereits mit einem festen Zaun umzäunt ist, und innerhalb des Gefährdeten Gebietes. Erste Maßnahme sind die Erweiterung des bestehenden Kerngebiets sowie der Einsatz eines mobilen Elektrozauns.

Laut Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs in Brandenburg, sind in Abstimmung mit dem Landkreis Kadaversuchhunde, Drohnen und Hubschrauber im Einsatz. Die Umgebung der Funde wird systematisch abgesucht. In Brandenburg sind somit seit Ausbruch des ersten Falles der Tierseuche im September 2020 bereits 527 ASP-Fälle bestätigt worden. 

Stand 18. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

In Brandenburg wurden innerhalb der letzten Tage 18 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild festgestellt, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) meldete. Die Fälle entfallen dabei auf folgende brandenburgische Landkreise: 

  • Oder-Spree: insgesamt zehn ASP-Fälle im Restriktionsgebiet zwischen dem 13. und 15. Januar gemeldet
  • Märkisch-Oderland: sieben ASP-Fälle im Restriktionsgebiet am 14. Januar gemeldet 
  • Spree-Neiße: ein ASP-Fall im Restriktionsgebiet am 14. Januar gemeldet

Die Anzahl der Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg beläuft sich damit auf insgesamt 496. Deutschlandweit kommen weitere 17 Fälle aus dem Landkreis Görlitz, Sachsen, hinzu. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP.

Stand 13. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Im TierseuchenInformationsSystem (TSIS) wurden für den 11. und 12. Januar weitere ASP-Fälle in Brandenburg gemeldet. Die Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree sind von den neuen Fällen bei Schwarzwild betroffen 

  • Im Landkreis Spree-Neiße wurden insgesamt zwei weitere Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen festgestellt
  • Im Landkreis Oder-Spree wurden insgesamt dreizehn weitere Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen festgestellt

Damit liegt die Anzahl der bestätigten ASP-Fälle in Brandenburg seit Ausbruch im September bei 478. Zuletzt wurde Entwarnung bei einem ASP-Verdachtsfall in Potsdam gegeben. Die Zahl der ASP-Fälle in Deutschland stieg auf 495. 

Update am 8. Januar 2021: Nachmeldungen für den Landkreis Oder-Spree

In der Tierseuchendatenbank (TSIS) wurden weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild in Brandenburg nachgetragen. Im Landkreis Oder-Spree wurden 19 Fälle hinzugefügt, innerhalb von wenigen Tagen sind das bereits über 40 Fälle in diesem Landkreis. In Brandenburg steigt die Zahl der ASP-Fälle seit Ausbruch somit auf 463. 

Derzeit wird ein ASP-Verdachtsfall an der Stadtgrenze zu Berlin geprüft. 

Stand 08. Januar 2021: über 40 ASP-Fälle in Brandenburg

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat innerhalb von zwei Tagen mehr als 40 neue ASP-Fälle in Brandenburg bestätigt. Nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) stammen die Fälle aus den Kerngebieten zweier Landkreise. 

Für den Landkreis Märkisch-Oderland wurden am Mittwoch, dem 06. Januar, und Donnerstag, dem 07. Januar, insgesamt 17 ASP-Fälle bei Wildschweinen festgestellt. Weitere 29 ASP-Funde wurden am Mittwoch, dem 06. Januar, für den Landkreis Oder-Spree verzeichnet. Die Gesamtzahl der ASP-Fälle im Land Brandenburg beträgt seit dem ersten Ausbruch im September 2020 bereits 444. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 06. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Märkisch-Oderland

Aus der Datenbank "Tierseucheninformationssystem" (TSIS) wird ersichtlich, dass das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Brandenburg nachgewiesen hat. 

Für den Landkreis Märkisch-Oderland wurden am Montag, dem 04. Januar, neun weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt. Am Dienstag, dem 05. Januar, wurden nochmals drei Fälle für den Landkreis gemeldet. 

Damit stieg die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf insgesamt 398 an, deutschlandweit sind es aktuell 415. Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von ASP. Aufgrund der neuen ASP-Fälle steht fest, dass Deutschland in geraumer Zukunft nicht den Status "ASP-frei" erreichen wird, da hierfür ein Jahr lang keine Fälle auftreten dürfen. Belgien hat diesen Status bereits erreicht.

Stand 04. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat am letzten Tag des vergangenen Jahres, am 31.12.2020, insgesamt 13 weitere ASP-Fälle für Brandenburg und Sachsen gemeldet. Zwölf der Fälle bei Schwarzwild entfielen auf den brandenburgischen Landkreis Oder-Spree, ein positiver Fall der Tierseuche trat bei einem Wildschwein in Görlitz, Sachsen auf.

Die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland belief sich im Jahr 2020 auf insgesamt 403 amtlich bestätigte ASP-Fälle bei Schwarzwild in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen. Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von ASP.

Anlässlich des Jahresendes zog die Leiterin des ASP-Krisenstabs in Brandenburg eine Zwischenbilanz zur Afrikanischen Schweinepest (ASP). Bisherige Eindämmungsmaßnahmen betreffen die Errichtung von Festzäunen. Es wurden insgesamt 300 km Festzaun verbaut, beispielsweise an der Grenze entlang zu Polen sowie zwischen Frankfurt (Oder) und Sachsen. Im Januar 2021 soll in der Uckermark der Bau eines weiteren Zaunes zu Mecklenburg-Vorpommern beginnen.

Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des brandenburgischen ASP-Krisenstabs, zufolge geht die Umzäunung der drei Kerngebiete zügig voran. Die weiße Zone wird durch eine doppelte Umzäunung vom Kerngebiet abgegrenzt, im ersten Kerngebiet um Neuzelle und im zweiten Kerngebiet in Märkisch-Oderland ist dies bereits abgeschlossen. Die Abgrenzung des dritten Kerngebiets Oder-Spree hat bereits begonnen.

Stand 29. Dezember 2020: 21 ASP-Fälle in zwei Tagen

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat innerhalb von zwei Tagen 21 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Bundesland Brandenburg bestätigt. 

Am Sonntag, den 27. Dezember, meldete das FLI vier ASP-Fälle bei Schwarzwild im Landkreis Oder-Spree. Gestern, am 27.12., wurden sieben weitere ASP-Fälle für den Landkreis Oder-Spree bestätigt, zudem trat die Tierseuche bei zehn Wildschweinen im Landkreis Märkisch-Oderland auf. Die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Brandenburg beträgt mittlerweile 374.

Vor Weihnachten, am 22. Dezember, wurde zudem ein ASP-Fall bei einem Wildschweinkadaver in Sachsen, Görlitz, amtlich bestätigt. Der Fundort des Wildschweinkadavers lag innerhalb der ausgewiesenen Restriktionszone in der Nähe der Neiße und somit östlich des bereits errichteten Zaunes. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von der Afrikanischen Schweinepest. Für den Menschen ist die Tierseuche nicht gefährlich. Diese und weitere Fragen zur Afrikanischen Schweinepest haben wir bereits auf agrarheute zusammenfassend beantwortet.

Stand 22. Dezember 2020: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte gestern (21.12.) weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg. Insgesamt kamen acht weitere Fälle aus dem Kerngebiet des Landkreis Oder-Spree hinzu, wie aus dem Tierseucheninformationssystem (TSIS) hervorging. Damit liegt die Zahl der gemeldeten ASP-Fälle in Brandenburg bei insgesamt 343, die Gesamtzahl in Deutschland bei 358.

Die Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 21. Dezember 2020: 28 weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Vergangenes Wochenende meldete das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) insgesamt 28 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg. 

Für Donnerstag, den 17. Dezember, wurden vier ASP-Fälle bei Schwarzwild im Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet. Für Freitag, den 18. Dezember, wurden insgesamt 24 Fälle nachgemeldet, die sich auf folgende Landkreise aufteilen: 

  • 14 ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree 
  • 2 ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Märkisch-Oderland
  • 8 ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Spree-Neiße

Somit sind seit dem ersten Ausbruch der Tierseuche 350 ASP-Fälle für das Bundesland Brandenburg gemeldet worden. Wie die aho (animals health online) meldete, sind im Landkreis Dahme-Spreewald aktuell nicht genügend Pipettenspitzen zur Diagnostik der Tierseuche verfügbar. Die Pipettenspitzen werden derzeit nur für die Untersuchung von Fall- und Unfallwild aus dem Landkreis genutzt, gesunderlegtes Wildschwein von außerhalb der Restriktionszonen wird derzeit aufgrund von Engpässen bei den Labormaterialien nicht auf ASP untersucht.

Stand 17. Dezember 2020: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigte gestern, am 16. Dezember, 16 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Brandenburg. Die Fälle bei Schwarzwild lagen innerhalb von zwei Landkreisen: 

  • Für den Landkreis Spree-Neiße wurden sechs ASP-infizierte Wildschweine gemeldet
  • Für den Landkreis Pder-Spree wurden zehn ASP-infizierte Wildschweine gemeldet

Insgesamt liegt der Wert der ASP-Fälle bei Schwarzwild in Brandenburg seit Ausbruch im September bei 307. Dazu kommen 15 Fälle aus dem sächsischen Landkreis Görlitz, sodass für Deutschland innerhalb der letzten Monate 322 ASP-Fälle bei Wildschweinen registriert wurden. Die Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 14. Dezember 2020: erweiterte Restriktionszonen in Sachsen

Am Wochenende meldete das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - das Vorkommen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun weiteren Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree. Die Zahl im Landkreis liegt somit bei 180 ASP-Fällen. In Deutschland beträgt die Zahl der gemeldeten Fälle der Afrikanischen Schweinepest in diesem Jahr nun 302.

Im sächsischen Landkreis Görlitz wurde derweil die Restriktionszone neu festgelegt, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern. Die Grenzen des gefährdeten Gebietes und der Pufferzone sollen neu gezogen werden. Nach Wildschwein-Funden bei Sagar wird die innere Infektionszone bis an die Landesgrenze zu Brandenburg erweitert. Insgesamt wird das um 22 Quadratkilometer erweitert, nämlich von 135 auf 157 Quadratkilometer. Auch die Pufferzone wird angepasst - beide Gebiete gemeinsam umfassen eine Fläche von 762 Quadratkilometern. 

Stand 11. Dezember 2020: 30 neue ASP-Fälle in Brandenburg

Am 9. Dezember wurden im Oder-Spree Kreis 5 neue ASP Fälle bestätigt. 10 weitere kamen am 10. Dezember in diesem Kreis hinzu. 15 neue Fälle wurden aus Märkisch Oderland in Brandenburg gemeldet.

Stand 7. Dezember 2020: Vier ASP-Fälle in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat am Wochenende fünf weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Brandenburg bestätigt. Drei der Tiere wurden im Landkreis Oder-Spree aufgefunden, ein weiteres Wildschwein wurde mit Fundort Märkisch-Oderland gemeldet. Bereits am Freitag, dem 4. Dezember, wurden bei neun weiteren Wildschweinen im Landkreis Märkisch-Oderland die Tierseuche nachgewiesen, nachdem am Vortag über vierzig Fälle gemeldet wurden. 

Brandenburg verzeichnet damit innerhalb weniger Tage einen Anstieg um mehr als 60 ASP-Fälle bei Wildschweinen. Die Fallzahl in Sachsen ist seit Ende November gleich geblieben. Insgesamt wurden bis dato 266 ASP-Fälle gemeldet, von denen 251 in Brandenburg und 15 in Sachsen verzeichnet wurden.

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP, außerdem ist die Tierseuche für den Menschen ungefährlich.

Stand 4. Dezember 2020: 40 ASP-Fälle bei Schwarzwild auf der Oderinsel

Seit Anfang der Woche sind die Zahlen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) um nahezu 50 Fälle gestiegen. Für gestern, den 03.12., meldete das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - zunächst 42 ASP-Fälle. Die Mehrheit der gestrigen Funde stammt von toten Wildschweinen auf der Oderinsel von Küstrin-Kietz. Am Abend wurden weitere 13 ASP-positive Fälle aus den Kerngebieten Märkisch-Oderland und Oder-Spree gemeldet.

Am Mittwoch, dem 02.12., wurde ein ASP-Fall bei einem Wildschwein aus dem brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland verzeichnet. Am ersten Dezembertag, dem Dienstag, wurden vier ASP-Fälle bei Schwarzwild aus dem brandenburgischen Landkreis Görlitz gemeldet. 

Die Anzahl der bestätigten Fälle in Brandenburg übersteigt die 200er Marke: Seit September sind bereits 238 ASP-Fälle in Brandenburg gemeldet worden. Im sächsischen Landkreis Görlitz sind bereits 15 Wildschweine an der Tierseuche erkrankt und gestorben. Für Deutschland ergibt sich somit ein Wert von 253 ASP-Fällen bei Wildschweinen. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 1. Dezember 2020: Fünf weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Gestern, am 30.11., bestätigte das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Brandenburg. Die Tierseuche wurden in Proben von fünf Wildschweinen nachgewiesen.  

Die Fundorte der Wildschweine lagen innerhalb der Kerngebiete, in den Landkreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. 

Die Anzahl der bestätigten ASP-Fälle erhöhte sich damit auf 193. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin ASP-frei.

Stand 30. November 2020: Drei ASP-Fälle in Sachsen

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat am vergangenen Freitag, den 27.11., die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Sachsen nachgewiesen. Die Tierseuche wurden in Proben von drei Wildschweinen nachgewiesen.  

Die Fundorte der Wildschweine lagen innerhalb des Landkreise Görlitz in Sachsen.

Die Zahl der bestätigten ASP-Fälle liegt aktuell bei 188. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin ASP-frei.

Stand 26. November 2020: Vier weitere Fälle in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat gestern die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei vier Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen. Die Tierseuche wurden in Proben des Schwarzwildes nachgewiesen.  

Drei der vier ASP-Fälle bei Wildschweinen stammen aus dem Landkreis Oder-Spree, der Fundort eines weiteren Tieres lag im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland. 

Damit erhöht sich die Zahl der bestätigten Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Deutschland auf insgesamt 184. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin ASP-frei.

Stand 23. November 2020: Sechs weitere ASP-Fälle in BB und SN

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat vergangenen Freitag (20. November) sechs weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen bestätigt. Der Fundort von fünf amtlich bestätigten ASP-Fällen in Brandenburg lag im Landkreis Oder-Spree, ein weiterer ASP-Fall bei Schwarzwild in Sachsen wurde für den Landkreis Görlitz gemeldet. 

Insgesamt sind somit 176 ASP-Fälle für Deutschland gemeldet worden, die sich auf die Bundesländer Brandenburg und Sachsen verteilen. Derweil sind die deutschen Hausschweinbestände frei von ASP. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 19. November 2020: Sechs weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat gestern sechs weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Brandenburg bestätigt. Die Tierseuche wurde in den Proben der Wildschweine, deren Fundorte im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree lagen, nachgewiesen. 

Insgesamt sind damit 170 ASP-Fälle bei Wildschweinen in Deutschland bestätigt. Die deutschen Hausschweinbestände sind nach wie vor ASP-frei. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 18. November 2020: Sechs ASP-Fälle in zwei Bundesländern

Aus Meldungen des Nationalen Referenzlabors - dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - geht hervor, dass gestern (18.11.) insgesamt sechs weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg und Sachsen bestätigt wurden. 

Die positiv getesteten Funde bei Schwarzwild teilen sich wie folgt auf: Im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree sind vier ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt, im sächsischen Landkreis Görlitz wurde die Tierseuche in Proben von zwei Wildschweinen nachgewiesen.

Die deutschen Hausschweinbestände sind nach wie vor frei von ASP. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 18. November 2020: Zwei ASP-Fälle in Görlitz (SN)

Aus dem Tierseucheninformationssystem geht hervor, dass am Dienstag, den 17.11.2020, zwei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) für den Landkreis Görlitz in Sachsen bestätigt wurden. Das Tierseuchseninformationssystem, kurz TSIS, ist eine Datenbank zu den aktuellen Fällen der Tierseuchen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) und des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI). 

Unterdessen hat das Land Brandenburg am Montag, den 16.11.2020, die Pufferzonen ausgeweitet und ein drittes Kerngebiet eingezäunt. Per Allgemeinverfügungen wurde in den Landkreisen Märkisch-Oderland die Pufferzone erweitert und in der Uckermark neu eingerichtet. Die Kerngebiete Oder-Spree und Dahme-Spreewald werden mit einem vorläufigen Zaun zur Bekämpfung der ASP umschlossen. 

Stand 16. November 2020: Vier weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei vier Wildschweinen-Proben aus Brandenburg nachgewiesen. Die ASP-Funde stammen aus allen drei Kerngebieten, von denen zwei ASP-bestätigte Wildschweine im Landkreis Märkisch-Oderland und zwei weitere im Landkreis Oder-Spree aufgefunden wurden.

In Sachsen wurden am vergangenen Wochenende während einer Fallwildsuche im Landkreis Görlitz weitere Proben an das Friedrich-Loeffler-Institut geschickt. Bei zwei Proben von Wildschweinen wurde das ASP-Virus nachgewiesen und der amtliche Verdacht somit bestätigt.

Aktuell sind 156 ASP-Fälle in Deutschland bekannt, von denen 153 aus Brandenburg und drei aus Sachsen stammen. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin ASP-frei. Für Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 12. November 2020: Drei weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Restriktionszonen zur Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat gestern (12.11.) drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Die Tierseuche wurde in den entsprechenden Proben nachgewiesen. 

Die Fundorte der drei Wildschweine liegen innerhalb des ersten Kerngebietes im Landkreis Oder-Spree. Damit sind insgesamt 150 ASP-Fälle in Deutschland bestätigt, 149 in Brandenburg und einer in Sachsen.

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Zuletzt hatten brandenburgische Landkreise per Allgemeinverfügung am 5. November die Restriktionszonen angepasst. Im Landkreis Oder-Spree wurde beispielsweise am 5. November ein zweites Kerngebiet eingerichtet, außerdem wurden die Restriktionszonen erweitert und eine Pufferzone im Landkreis Barnim eingerichtet.

Stand 11. November 2020: Drei ASP-Fälle im Landkreis Märkisch-Oderland

Heute, am 11. November 2020, meldete das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGVI) drei weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen im Landkreis Märkisch-Oderland. Die Tierseuche wurde durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Den Angaben des MSGVI nach liegen die Fundorte des Schwarzwildes auf der Oder-Insel aus dem bestehenden Kerngebiet Märkisch-Oderland. 

Stand 10. November 2020: Zwei weitere ASP-Fälle im Landkreis Oder-Spree

In Brandenburg wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei zwei weiteren Wildschweinen nachgewiesen. Eines der Tiere wurde im Landkreis Oder-Spree, das andere im Landkreis Märkisch-Oderland aufgefunden. Damit beträgt die Anzahl der aktuell in Deutschland gemeldeten Fälle 144. 

Zuletzt wurde gestern, am 09.11.2020, bei acht weiteren Wildschweinen ASP nachgewiesen. Das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - wies die Tierseuche in den entsprechenden Proben nach und bestätigte die Ergebnisse. 

Die Fundorte der acht ASP-infizierten Wildschweine lag im Landkreis Oder-Spree in Brandenburg.

Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von ASP. Für den Menschen ist die Tiersuche ungefährlich.

Stand 06. November 2020: Sechs weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Am Freitag, den 6. November 2020, wurden sechs weitere ASP-Fälle in Brandenburg bestätigt. Die Tierseuche wurde durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - in den entsprechenden Proben nachgewiesen. 

Die Fundorte der insgesamt sechs Wildschweine lagen in Brandenburg: Zwei Wildschweine wurden im Landkreis Oder-Spree aufgefunden, vier weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen stammen aus dem Landkreis Märkisch-Oderland. Damit ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland bei insgesamt 134 Wildschweinen aufgetreten.

Der deutsche Hausschweinbestand ist weiterhin ASP-frei. Die Tierseuche ist für den Menschen ungefährlich.

Stand 05.11.2020: Drei weitere ASP-Fälle in Brandenburg bestätigt

Das Nationale Referenzlabor - Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - hat drei weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Die Tierseuche wurde in den entsprechenden Proben nachgewiesen. 

Die Fundorte der drei Wildschweine liegt innerhalb des Landkreises Oder-Spree im ersten Kerngebiet. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind nach wie vor ASP-frei von ASP. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 04.11.2020: Ein weiterer bestätigter Fall in Brandenburg

Das Nationale Referenzlabor - Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - bestätigte einen weiteren Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg.  Derweil verschärft Bayern die Vorkehrungen zum Seuchenschutz. Die Tierseuche wurde in einer Probe des Tieres nachgewiesen.

Der Fundort des Wildschweins lag im ersten Kerngebiet, im Landkreis Oder-Spree. Nach wie vor sind die deutschen Hausschweinbestände frei von ASP.

Stand 03.11.2020: Sieben weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Vom Nationalen Referenzlabor - dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - wurde die Tierseuche bei sieben weiteren Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen.

Insgesamt stammen die sieben bestätigten Fälle aus folgenden Landkreisen: 

  • Landkreis Oder-Spree: Sechs Fälle
  • Landkreis Spree-Neiße: Ein Fall 

Insgesamt sind deutschlandweit bisher 124 Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bestätigt worden. Die Fundorte der Tiere befanden sich größtenteils in Brandenburg, nur ein einziger Fall kommt bisher aus Sachsen. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind derweil ASP-frei. Für den Menschen ist die Tierseuche ungefährlich.

Stand 31.10.2020: Erster Fall von ASP bei Wildschwein in Sachsen - Ingesamt 117 Fälle

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) erstmals auch bei einem Wildschwein in Sachsen nachgewiesen wurde.
 
Das Tier wurde im Rahmen einer Jagd erlegt und hatte keine Krankheitssymptome. Das Wildschwein wurde routinemäßig auf ASP untersucht. Der Fundort liegt in der Nähe der polnischen Grenze in der Oberlausitz, Landkreis Görlitz.
 
In Polen gibt es seit 2014 ein aktives ASP-Geschehen, das sich in Richtung Westen ausgebreitet hat. Seit Januar waren bereits Fälle von ASP in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland aufgetreten. Nachdem am 10. September 2020 ein erster Fall von ASP bei einem Wildschwein in Brandenburg bestätigt wurde, gab es – wie erwartet wurde – weitere Fälle.
 
Wie zuvor schon in Brandenburg greifen nun die Vorgaben der Schweinepest-Verordnung. Die zuständige Behörde in Sachsen muss nun alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern. Dazu gehört, Zonen mit besonderen Schutzmaßnahmen auszuweisen.

Außerdem wird das BMEL den zentralen Krisenstab Tierseuchen mit Vertretern von Bund und Ländern unter Leitung der Staatssekretärin im BMEL, Beate Kasch, erneut einberufen. Weitere Schutzmaßnahmen, wie der Aufbau von festen Zäunen, werden seitens der Europäischen Union kofinanziert.
 
Mit weiteren Fällen von ASP, die gestern aus Brandenburg gemeldet wurden, erhöht sich die Gesamtzahl der nachgewiesen ASP-Fälle in Deutschland auf insgesamt 117.


Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.

Stand 30.10.2020: Elf weitere ASP-Fälle bestätigt - ingesamt 114 Fälle - Restriktionszonen werden erweitert

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei elf weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat.

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. Alle Wildschweine stammen aus der bisherigen Restriktionszone.

Zehn Fälle stammen aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree um Neuzelle und ein Wildschwein wurde bei Friedland/Klein Briesen (LOS) gefunden. Bei dem Fund außerhalb des bisher bestehenden Kerngebietes in LOS handelt es sich um Fallwild, das am 26. Oktober 2020 gefunden wurde. Der Fundort liegt innerhalb des bereits bestehenden gefährdeten Gebiets im Landkreis Oder-Spree.

Die Leiterin des ASP-Krisenstabes, Verbraucherstaatssekretärin Anna Heyer-Stuffer sagte: „Mit diesem Fund ergibt sich eine neue Lage, auf die wir nun sofort reagieren. Die Restriktionszonen werden entsprechend angepasst und erweitert. Um den Fundort wird ein neues Kerngebiet ausgewiesen und zunächst mit einem Elektrozaun eingezäunt, der später durch einen festen Zaun ersetzt wird“.

Ebenfalls wird das bisherige gefährdete Gebiet entsprechend der neuen Sachlage erweitert. Der Landkreis Oder-Spree wird die bestehende Tierseuchen-Allgemeinverfügung anpassen, in der konkrete Maßnahmen für die Restriktionszonen festgelegt sind.

Stand 28.10.2020: Neun weitere ASP-Fälle bestätigt - ingesamt 103 Fälle

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert heute, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Insgesamt gibt es damit jetzt 103 bestätigte Fälle vonn ASP in Brandenburg.

Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen. - Alle Wildschweine stammen diesmal aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree).
 
Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.

Stand 27.10.2020: Drei weitere ASP-Fälle bestätigt

Wie das BMEL mitteilt hat sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest bei drei Wildschweinen bestätigt. Ein neuer Landkreis ist nicht betroffen.

Zwei Wildschweine stammen aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree); ein Wildschwein aus dem zweiten Kerngebiet (Landkreis Märkisch-Oderland).

Stand 23.10.2020: Fünf weitere ASP-Fälle bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert heute, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei insgesamt fünf weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt wurde. Die Proben wurden durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - geprüft und die Tierseuche nachgewiesen. 

Die Fundorte der fünf infizierten Wildschweine befanden sich im ersten sowie im zweiten Kerngebiet: 

  • Drei Wildschweine wurden im Landkreis Oder-Spree aufgefunden 
  • Zwei Wildschweine wurden im Landkreis Märkisch Oderland aufgefunden 

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wie vor ASP-frei. Außerdem ist die Afrikanische Schweinepest für den Menschen ungefährlich.

Stand 22.10.2020: Sechs weitere ASP-Fälle im Landkreis Oder-Spree

Das Bundesministerium für Ernährung Landwirtschaft (BMEL) informiert in einer Meldung, dass die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Brandenburg bei sechs weiteren Wildschweinen bestätigt wurde. Die Tierseuche wurde durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - in den Proben der Wildschweine nachgewiesen. 

Die Fundorte der sechs ASP-infizierten Wildschweine liegen innerhalb des ersten Kerngebietes. Die Wildschweine wurden im Landkreis Oder-Spree gefunden.

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin ASP-frei. Außerdem ist die Tierseuche für den Menschen ungefährlich.

Stand 21.10.2020: Neun weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.
 
Acht der infizierten Wildschweine stammen aus dem ersten Kerngebiet (Landkreis Oder-Spree) und ein Wildschwein aus dem zweiten Kerngebiet (Landkreis Märkisch Oderland).
 
Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich.
 

Stand 20.10.2020: Ein weiterer ASP-Fall im ersten Kerngebiet

Das FLI hat bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Der Fundort des Wildschweins liegt erneut innerhalb des ersten Kerngebiets – im Landkreis Oder-Spree.

Damit gibt es jetzt insgesamt 71 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest.

Stand 16.10.2020: Ein weiterer Fall im ersten Kerngebiet

Das FLI hat bei einem weiteren Wildschwein den amtlichen Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bestätigt. Es handelt sich dabei um ein im Landkreis Oder-Spree erlegtes Tier.

Nach Angaben des Brandenburger Gesundheitsministeriums wurde das Tier innerhalb des ersten Kerngebiets bei Neuzelle im Landkreis Oder-Spree erlegt. Damit gibt es jetzt insgesamt 70 bestätigte ASP-Fälle beim Schwarzwild im Land Brandenburg.

Stand 14.10.2020: Vier weitere ASP-Fälle in den Kerngebieten

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert heute über die Bestätigung von vier weiteren ASP-Fällen bei Wildschweinen in Brandenburg. Die Tierseuche wurden durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - in den entsprechenden Proben nachgewiesen. 

Die Fundorte der vier Wildschweine in Brandenburg verteilen sich auf folgende Gebiete:

  • erstes Kerngebiet: zwei Wildschweine im Landkreis Oder-Spree, ein Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße
  • zweites Kerngebiet: ein Wildschwein im Landkreis Märkisch-Oderland

Somit sind aktuell 69 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Deutschland bekannt. Die Hausschweinebestände sind in Deutschland nach wie vor ASP-frei. 

Stand 12.10.2020: Insgesamt zehn weitere ASP-Fälle im ersten Kerngebiet

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert heute, dass die Tierseuche bei zehn weiteren Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen wurde. Damit gibt es in Deutschland insgesamt 65 bestätigte Verdachtsfälle. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) wurde in den Proben durch das Nationale Referenzlabor - das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - nachgewiesen.

Die zehn Wildschweine wurden im ersten Kerngebiet aufgefunden - acht Wildschweine lagen im Landkreis Oder-Spree, zwei weitere Wildschweine lagen im Gebiet Spree-Neiße. 

Am Wochenende fand eine großangelegte Suche im zweiten Kerngebiet im Märkisch-Oderland statt. An der Suche auf der Oderinsel Küstrin waren über 300 Helfer beteiligt, die tote sowie möglicherweise erkrankte Wildschweine aufspürten. Derzeit wird über eine Vorgehensweise beraten. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind derweil weiterhin ASP-frei. 

Stand 09.10.2020: Zwei weitere ASP-Fälle in zwei Landkreisen

Nach aktuellen Informationen des Bundesministeriums für Landwirtschaft und Ernährung (BMEL) wurde der Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bei zwei Wildschweinen in Brandenburg bestätigt. Die Bestätigung der Verdachtsfälle wies das Nationale Referenzlabor - Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) - in den Proben nach. 

Eines der Wildschweine wurde im ersten Kerngebiet Landkreis Oder-Spree aufgefunden, das zweite Wildschwein im Landkreis Spree-Neiße. 

Weiterhin sind die deutschen Hausschweinbestände frei von der Afrikanischen Schweinepest. 

Stand 08.10.2020: Drei weitere ASP-Fälle im Kerngebiet

Kein Aufatmen in Brandenburg. Das Friedrich-Loefller-Institut bestätigt drei weitere ASP-Fälle. Zwei Fundorte liegen im ersten Kerngebiet. Der andere Fundort liegt im Landkreis Märkisch Oderland – und damit innerhalb des zweiten Kerngebiets.

Stand 07.10.2020: Ein weiterer Fall in Brandenburg bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert über einen weiteren bestätigten Verdachtsfall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg. Heute wurde die Tierseuche in der Probe durch das Nationale Referenzlabor Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) nachgewiesen.

Der Fundort des infizierten Wildschweines liegt innerhalb des ersten Kerngebietes. Nach wie vor sind die deutschen Hausschweinbestände ASP-frei.

Stand 03.10.2020: Drei weitere Fälle in Brandenburg bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben nachgewiesen.
 
Die Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets.
 
Die Hausschweinbestände in Deutschland sind nach wir vor frei von der Afrikanischen Schweinepest. Die Seuche ist für den Menschen ungefährlich!
 

Stand 02.10.2020: Sechs weitere Fälle in Brandenburg bestätigt

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei sechs weiteren Fällen in der Kernzone im Spree-Neiße-Kreis bestätigt. 

In Deutschland sind die Hausschweinebestände weiterhin frei von der Afrikanischen Schweinepest. Insgesamt sind jetzt 46 Fälle bestätigt.

Stand 01.10. 2020: Zwei neue Fälle im Spree-Neiße-Kreis

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) informiert, dass sich der Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei zwei weiteren Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat. Das Nationale Referenzlabor – das Friedrich-Loeffler-Institut – hat die Tierseuche in den entsprechenden Proben heute nachgewiesen. Beide Fundorte liegen innerhalb des ersten Kerngebiets.

Stand 29.09.2020: Erster Fall im Landkreis Märkisch-Oderland

Erstmals wurde die Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein nördlich des bisherigen Verbreitungsgebiets festgestellt. Betroffen ist der Landkreis Märkisch-Oderland. Die Bestätigung durch das FLI-Referenzlabor liegt vor. Am Nachmittag des 29. September 2020 hat das Landeslabor Berlin-Brandenburg den Befund mitgeteilt.

Am 30. September, hat das Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Infektion nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums bestätigt.

Stand 28.09.2020: Ein weiterer ASP-Fall in Brandenburg

Am 28. September bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut einen weiteren ASP-Fall bei Wildschwein innerhalb des Kerngebietes. Zuvor wurde am 26. September ebenfalls ein Fall bestätigt, dessen Fundort innerhalb des gefährdeten Gebiets lag.

Damit sind es nun insgesamt 36 bestätigte ASP-Fälle in Deutschland. Mit unserer Sammelmeldung zu den aktuellen Fällen bleiben Sie ständig auf dem Laufenden. 

Stand 24.09.2020: Drei neue ASP-Fälle

Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in einer Pressemitteilung schreibt, bestätigt das Friedrich-Loeffler-Institut drei weitere Fälle von Afrikanischer Schweinepest Insgesamt gibt es damit jetzt 32 bestätigte ASP-Fälle in Brandenburg.

Am 23.09 hatte sich der amtliche Verdacht der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei neun Wildschweinen in Brandenburg bestätigt hat.

Auf Anfrage von agrarheute bestätigte der Pressesprecher des Verbraucherschutz-Ministeriums Brandenburg: "Wir bekommen im Moment jeden Tag neue Funde. Sobald diese außerhalb der bereits festgesetzten Kernzone liegen, wird es weitere Informationen geben. Ansonsten können wir nun nur die Fachkräfte vor Ort arbeiten lassen."

Die Suche nach verendeten Wildschweinen wurde zuletzt erheblich verstärkt. Nach Angaben des Landkreises sind 45 Mitarbeiter der Forstwirtschaft sowie Jäger auf Fallsuche unterwegs.

Mit Material von BMEL, FLI

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