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+++ Stand 29. November 2021 +++

ASP in Deutschland: Weitere Funde in Mecklenburg-Vorpommern

Wildschwein in einem Wald
am Montag, 29.11.2021 - 10:00 (3 Kommentare)

Beinahe täglich melden die Behörden weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen. Insgesamt gibt es jetzt über 2.800 bestätigte ASP-Fälle in Deutschland. In Mecklenburg-Vorpommern wurden weitere infizierte Wildschweine erlegt.

29. November 2021: Weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen im Mecklenburg-Vorpommern

In Mecklenburg-Vorpommern ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) im Wildschweinebestand offenbar stärker verbreitet, als von der Landesregierung zunächst angenommen. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat den Fund von drei weiteren infizierten Wildschweinen bestätigt.

Dabei handelt es sich um zwei Frischlinge und eine Bache. Alle drei ASP-infizierten Schwarzkittel waren – wie auch der erste ASP-Fall bei Wildschweinen in Mecklenburg-Vorpommern – im Landkreis Ludwigslust-Parchim im Rahmen einer revierübergreifenden Drückjagd erlegt worden. Von den insgesamt 17 in der Nähe von Marnitz geschossenen Tieren liegen somit für vier bestätigte ASP-Nachweise vor. Um das Sperrgebiet wird ein Schutzzaun errichtet. Alle darin noch lebenden Wildschweine sollen geschossen werden, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern.

25. November 2021: Erster Wildschweine-Fund in Mecklenburg-Vorpommern

Erstmals ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) jetzt bei einem Wildschwein in Mecklenburg-Vorpommern nachgewiesen worden. Laut dem Tierseuchen-Informationssystem des Friedrich-Loeffler-Instituts handelt es sich um einen Frischling. Der Fundort liegt im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Dort sind nach dem Seuchenrecht vorgeschriebene Restriktionszonen einzurichten.

Der ASP-Nachweis bei dem Frischling ist der erste in Mecklenburg-Vorpommern. Er liegt etwa 80 km entfernt von dem ASP-Fall in einem Hausschweinebestand im Landkreis Rostock vom 15. November.

Erst am Montag (22.11.) hatte Landwirtschaftsminister Till Backhaus erklärt, es gebe keine Hinweise auf ein aktives ASP-Geschehen in der Wildschweinpopulation rund um den von ASP betroffenen Betrieb im Landkreis Rostock.

Insgesamt verzeichnet das Tierseuchen-Informationssystem jetzt über 2.800 Fälle von Afrikanischer Schweinepest in Deutschland

Die Fundorte der bestätigten ASP-Fälle bei Wild- und Hausschweinen im Überblick
Bundesland Landkreis ASP-Fälle 
Brandenburg Barnim 57
  Dahme-Spreewald 82
  Frankfurt (Oder) Stadt 493
  Märkisch-Oderland 297
  Oder-Spree 920
  Spree-Neiße 303
  Uckermark 13
Mecklenburg-Vorpommern Ludwiglust-Parchim 1
  Rostock 1
Sachsen Bautzen 1
  Görlitz 639
  Meißen 8
  Gesamt (Deutschland) 2.818

Stand der Fallzahlen: 25. November 2021.
Die Zahlen stammen aus dem Tierseuchen-Informationssystem des FLI.

25. Oktober: 2021: Neun Fälle in der Uckermark

In Brandenburg hat die Afrikanische Schweinepest (ASP) mittlerweile den Landkreis Uckermark erreicht. Hier gibt es derzeit zwei Kernzonen, da nach Errichtung der ersten Kernzone ein weiterer Fall westlich der Zaunes aufgetreten ist. Neun Fälle wurden in der Uckermark nachgewiesen; für Brandenburg insgesamt zählt das Verbraucherschutzministerium des Landes 1.897 Tiere, die sich mit der ASP infiziert haben. 

Ein zweiter Fall wurde im sächsischen Landkreis Meißen bestätigt. Zusammen mit dem zuvor einzigen betroffenen Landkreis Görlitz, in dem es bisher 575 nachgewiesene Infektionen gegeben hat, beläuft sich die Zahl der ASP-Fälle in Sachsen nun auf 577. 

14. Oktober 2021: Infiziertes Wildschwein außerhalb bestehender Sperrzonen

Im Landkreis Meißen (Sachsen) hat sich der Verdacht der ASP bei einem Wildschwein außerhalb der bestehenden Sperrzonen bestätigt. Das Nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), wies die Tierseuche laut des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft in der entsprechenden Probe nach.
 
Der Fundort liegt in der Nähe der A13 bei Radeburg und damit etwa 60 km außerhalb der bisher bestehenden Sperrzonen. Das Tier wurde im Rahmen der erweiterten Monitoringmaßnahmen entdeckt. Dabei werden auch gesund erlegte Wildschweine westlich der bisherigen Zonen untersucht. Sachsen muss nun hier ebenfalls die entsprechenden Schutzzonen und weitere Schutzmaßnahmen ergreifen, um eine Weiterverbreitung der Seuche zu verhindern.

Mit Material von BMEL

23. August 2021: Anzahl der gemeldeten ASP-Fälle steigt auf 1.981 in Deutschland

Die Zahl der nachgewiesenen ASP-Fälle steigt stetig. Bis heute meldete das Tierseucheninformationssystems (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Instituts 1.981 gemeldete Fälle in Deutschland. Allein in der vorherigen Woche wurden 64 Fälle bei Schwarzwild registriert. Davon 43 in Brandenburg und 21 in Sachsen.

Vergangen Mittwoch informierte in Görlitz Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer über die Maßnahmen zur Eindämmung der Tierseuche. Er bezeichnete die zahlreichen getroffenen Maßnahmen des Landes als „Bollwerk“ gegen die ASP. Der Kampf gegen die Tierseuche sei jedoch „als europäische Aufgabe“ zu begreifen und setze auch ein solidarisches Miteinander von Bund und Ländern voraus. „Die Bekämpfung der ASP ist von erheblicher bundesweiter Bedeutung. Ich werbe sehr dafür, dass Bund und Länder sich deshalb im solidarischen Miteinander dieser Aufgabe stellen“, betonte der Ministerpräsident.

Das Sozialministerium in Sachsen teilte am vergangenen Donnerstag (19.08.21) mit, dass es ab dem 1. September die Laborkosten für den Test von Schweinen übernehmen werde, die aus der Sperrzone 2 zur Schlachtung oder dem Weiterverkauf verbracht würden. Die Tests sollen garantieren, dass nur erregerfreie Tiere die Zone verlassen, die Teile der Kreise Bautzen und Görlitz umfasst.

9. August 2021: Stadtwald in Frankfurt (Oder) für Bürger gesperrt

Die Bürger in Frankfurt (oder) dürfen wegen der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vorerst nicht mehr in den Stadtwald. Nach Angaben des Friedrich-Loeffler-Instituts wurden 199 ASP-Fälle im Stadtgebiet bestätigt. Die Stadtverwaltung in Frankfurt (Oder) teilte daher am vergangenen Freitag (6. August 2021) mit, dass dort nun die neue Tierseuchenverordnung gelte. Demnach dürfen die Menschen den Stadtwald sowie Felder oder Wiesen außerhalb geschlossener Ortschaften nicht mehr betreten. 

4. August 2021: Einstellung der Kleinsthaltung von Hausschweinen aufgrund von ASP

Inhaber von Kleinsthaltungen mit Hausschweinen, die im gefährdeten Gebiet liegen, sollen die Haltung von Schweinen für 24 Monate aufgeben. Dafür erhalten sie eine Prämie von 200 Euro pro Schwein.

Mit diesem Erlass will das Land Brandenburg das Risiko einen Eintrags der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in diese Bestände verringern. Er fordert Landkreise und kreisfreie Städte, die in einem gefährdeten Gebiet liegen, darauf hinzuwirken, dass Kleinsthaltungen mit bis zu zehn Hausschweinen vorerst aufgegeben werden. Zum Stichtag 26. Juli 2021 wären dies 131 Schweinebestände mit insgesamt 337 Tieren.

29. Juli 2021: Landkreis Barnim in Brandenburg erstmals von ASP betroffen

Erstmals bestätigt das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) einen Fundort im Landkreis Barnim (Brandenburg). Insgesamt gibt es beinahe täglich neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in Deutschland.

Zuletzt waren erneut die Landkreise Oder-Spree, Spree-Neiße und Frankfurt (Oder) Stadt betroffen. Der Fundort im erstmalig betroffenen Barnim liegt laut dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) nur wenige Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Das Land Brandenburg hat angekündigt, die bestehenden Schutzzonen und Schutzmaßnahmen entsprechend anzupassen. 

27. Juli 2021: Sachsen erweitert Restriktionsgebiet

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich bei Wildschweinen in Deutschland im Verlauf der letzten Woche weiter aus. Laut  TierseuchenInformationsSystem TSIS sind es jetzt 1.706 Fälle.

Betroffen sind laut der Behörden vor allem die Landkreise Oder-Spree, Frankfurt (Oder) Stadt und Spree-Neiße in Brandenburg sowie Görlitz in Sachsen. In Sachsen werden nun als Reaktion die Restriktionszonen erweitert. Als Grund gab der Freistaat an, dass es Funde nahe des bisherigen Zaunverlaufs gab.

Bei den Hausschweinen ist es bislang bei den drei bekannten ASP-Ausbrüchen geblieben.

19. Juli 2021: Dritter Hausschweinebestand in Deutschland betroffen.

Der dritte Verdachtsfall eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in einem Hausschweinebestand in Brandenburg hat sich bestätigt. Bei dem Bestand im Landkreis Märkisch-Oderland handelt es sich wieder um einen Kleinstbestand mit vier Mastschweinen.

Zwei Tiere waren bereits verendet, die anderen beiden erkrankt - sie mussten getötet werden. Alle Tiere wurden im Stall gehalten. Insgesamt stieg die Zahl der ASP-Fälle bei Wild- und Hausschweinen in Deutschland auf 1.577.

16. Juli 2021: Erstmals ASP in Hausschweinebeständen

Erstmals wurde bundesweit die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Hausschweinbeständen festgestellt. Es handelt sich jeweils um Bestände in den brandenburgischen Landkreisen Spree-Neiße und Märkisch Oderland. 

Die beiden betroffenen Tierhaltungen wurden durch die zuständigen Veterinärämter gesperrt und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Das Virus wurde zunächst vom Landeslabor Berlin-Brandenburg nachgewiesen. Am Donnerstagabend (15.07.2021) hat das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Löffler-Institut (FLI), den Verdacht auf ASP bestätigt.

6. Juli 2021: Jetzt über 1.500 Fälle bei Wildschweinen in Deutschland

Auf den Seiten des TierseuchenInformationsSystem TSIS ist es nachzulesen: Insgesamt gibt es in Deutschland jetzt 1.501 bestätigte Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Deutschland. Die meisten neuen Fälle traten in Frankfurt (Oder) und im Landkreis Oder-Spree auf.

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg (MSGIV) gab unlängst bekannt, dass das letzte Teilstück der rund 255 Kilometer langen festen Wildschweinbarriere zum Schutz vor der Tierseuche entlang der brandenburgisch-polnischen Grenze fertiggestellt ist. Die fehlenden 15 km fester Zaun durch Polderflächen im Landkreis Uckermark konnten nun dank der trockenen Witterung gebaut werden.

22. Juni 2021: Frankfurt (Oder) muss sein ASP-Kerngebiet erweitern

1.362 Wildschweine sind in Deutschland der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bislang zum Opfer gefallen. Aufgrund neuer Funde hat Frankfurt (Oder) das ASP-Kerngebiet im Süden ausgeweitet.

Allein in Frankfurt (Oder) gab es in den vergangenen Tagen 21 neue Positivbefunde. Vor allem der südliche Bereich des Ortsteils Lossow ist betroffen. Deshalb wurde das Kerngebiet erweitert und mit der Kernzone im Landkreis Oder-Spree verbunden.

Land- und forstwirtschaftlicher Flächen im Stadtgebiet dürfen nur nach vorherigem Absuchen der Flächen und Meldung an das Veterinäramt genutzt werden. Außerdem müssen Anbauregelungen aufgrund Seuchenbekämpfung des Ministeriums für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz beachtet werden.

Das Nutzten von land- und forstwirtschaftlicher Flächen ist vorläufig untersagt, ausgenommen hiervon sind Weidehaltungen.

14. Juni 2021: ASP-Fälle in Deutschland bei Wildschweinen auf 1.308 gestiegen

Inzwischen sind in Deutschland 1.308 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen bestätigt. Neun Positivbefunde gab es zum Beispiel in Frankfurt (Oder).

Der Nachbarlandkreis Oder-Spree bei Brieskow- Finkenheerd meldet ebenfalls tote Schweine. Laut rbb24 kam es an der Oder deshalb zu starken Verwesungsgerüchen. Offenbar lagen die Wildschweinkadaver bei großer Hitze längere Zeit unentdeckt im verwilderten Gelände.

Diese Fundstelle befindet sich außerhalb der bisher definierten Kerngebiete und damit außerhalb fester Umzäunungen. Nun wird die Einrichtung einer dritten Kernzone geprüft.

26. Mai 2021: Zweites Kerngebiet bei Frankfurt/Oder

Südlich von Frankfurt an der Oder wurden weitere Wildschweinfunde positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP) getestet. Das führte nun zur Ausweisung eines zweiten Kerngebiets in unmittelbarer Nähe zur Stadt. Insgesamt ist dies das vierte Kerngebiet in Brandenburg.

Sachsen meldet erneut Probleme mit Vandalismus am ASP-Schutzzaun. Der Wildabwehrzaun im Landkreis Görlitz wurde an mehreren Stellen zerschnitten und die Spannschlösser gestohlen. Außerdem wurde am Elektrozaun mehrfach die Stromversorgung samt Batterien entwendet. Laut der Jäger würden auch Tore nicht wieder geschlossen. Das alles führe dazu, dass die erforderliche Absperrwirkung des Zauns gegenüber den Wildschweinen nicht gegeben sei. Politiker appellierten nun nochmals an die Bevölkerung, die Zäune zu respektieren, um eine Ausweitung der ASP zu verhindern.

Laut des TierSeuchenInformationsSystems (TSIS) gibt es in Deutschland jetzt 1.190 nachgewiesene ASP-Fälle bei Wildschweinen.

Stand 17. Mai 2021: vereinzelt weitere ASP-Fälle

Aus dem TSIS geht hervor, dass in den vergangenen Tagen für die bereits betroffenen ASP-Gebiete vereinzelt positive ASP-Funde bei Wildschweinen gemeldet wurden. Den höchsten Anstieg an Fällen verzeichnete der Landkreis Görlitz, Sachsen, und Oder-Spree, Brandenburg.

Insgesamt beträgt die Anzahl der seit dem ersten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im September 2020 bisher gemeldeten Fälle 1.160. Die deutschen Hausschweinbestände sind nach wie vor frei von der ASP. Für den Menschen ist diese Tierseuche nicht gefährlich.

Stand 23. April 2021: ASP-Fälle in Görlitz steigen

In sächsischen Landkreis Görlitz steigen die Fälle der Afrikanischen Schweinepest in den letzten Tagen an - 21 Fälle wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt und im TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) veröffentlicht. 

Laut Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, setzt Sachsen Kadaverspürhunde ein, die bei der Fallwildsuche unterstützen sollen. 

In Deutschland sind Stand Heute (23.04.2021) bereits 1.058 ASP-Fälle gemeldet worden, davon entfallen 129 Fälle auf Schwarzwild in Sachsen. In Brandenburg wurden bisher 929 Fälle bei Wildschweinen bestätigt. 

Stand 29. März 2021: Anstieg der Fälle in Brandenburg

Die Zahl der Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Brandenburg und in Sachsen steigt weiter an. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat weitere Fälle amtlich bestätigt, wie aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) hervorgeht. Innerhalb der letzten Woche (22.03. bis 28.03.2021) kamen ungefähr 30 Fälle dazu, am stärksten sind folgende Landkreise betroffen: 

  • 16 weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree 
  • vier weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Dahme-Spreewald 

In Frankfurt (Oder) wurde aufgrund von zwei positiven ASP-Fällen am Donnerstag, dem 25.03., die Restriktionszone erweitert. Die beiden Kadaver lagen nicht im ausgewiesenen Kerngebiet, jedoch innerhalb des eingezäunten Gebiets.

Die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg stieg auf 807, die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland stieg auf 882. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 15. März 2021: Anstieg der ASP-Fälle

Innerhalb weniger Tage stieg die Fallzahl der ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen weiter an. In Brandenburg ist vor allem der Landkreis Oder-Spree betroffen, denn insgesamt 19 weitere Fälle wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) gemeldet. Einer Pressemitteilung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) zufolge lag ein Fund außerhalb des bestehenden Kerngebietes. Der Leiterin des ASP-Krisenstabes in Brandenburg, Anna Heyer-Stuffer, zufolge zeigen diese Funde den Druck aus Polen auf. 

Auch in Görlitz, Sachsen, wurden zuletzt am 11. März weitere ASP-Funde amtlich bestätigt. Das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) reagierte in einer Pressemitteilung am 12. März auf die neuen Funde mit einer Erweiterung der Restriktionszonen im Landkreis Görlitz. 

Die Zahl der gemeldeten Fälle in Deutschland steigt somit auf 825 an. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 10. März: weitere ASP-Fälle und Zaunbau in Brandenburg

In den brandenburgischen Landkreisen wurden in den letzten Tage vereinzelt weitere ASP-Fälle verzeichnet, wie aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) hervorgeht. Insgesamt steigt die Zahl der gemeldeten Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen in Brandenburg auf 734. 

Wie aus einer Meldung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) am Freitag, dem 5. März 2021, hervorgeht, ist in Brandenburg in den Landkreisen Oder-Spree und Dahme-Spreewald die Weiße Zone fertig eingerichtet. Das Kerngebiet wurde mit einem festen Zaun umschlossen, insgesamt wurden 136 Kilometer Zaun verbaut.

Stand 05. März 2021: erster ASP-Fall in Frankfurt (Oder)

Gestern, am 04. März 2021, bestätigte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) den Verdacht auf Afrikanische Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein nördlich der Stadt Frankfurt an der Oder in Brandenburg. 

Damit stieg die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg seit Ausbruch der Tierseuche im September 2020 auf 719 Fälle. Mit diesem Fall steigt die Zahl der von der ASP betroffenen brandenburgischen Landkreis auf fünf. Zuletzt wurde Ende Februar ein erster Fall bei einem Wildschwein im Landkreis Dahme-Spreewald bekannt.

Stand 02. März: weitere Fälle im Landkreis Oder-Spree

Ende vergangener Woche meldete das Friedrich-Loeffler-Institut weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in Brandenburg und Sachsen. Im Landkreis Oder-Spree wurden innerhalb weniger Tage über 20 Fälle der Tierseuche bei Schwarzwild bestätigt. 

In den Landkreisen Görlitz, Märkisch-Oderland und Dahme-Spreewald wurden insgesamt 16 weitere Fälle gemeldet. Seit dem Ausbruch der Tierseuche im September 2020 liegt die Zahl der ASP-Fälle bei Wildschweinen in Deutschland somit bei 757. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 22. Februar: erster Fall im Landkreis Dahme-Spreewald

Am Donnerstag, dem 18. Februar 2021, wurde ein Fall der Afrikanischen Schweinepest bei einem Wildschwein im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald gemeldet. Der Fundort des Tieres lag im Kerngebiet 3, das auch Teile des Kreises Oder-Spree in Brandenburg umfasst. Der Kadaver lag nordöstlich im Ortsteil Trebitz der Stadt Lieberose im Landkreis Dahme-Spreewald.  Der Zaunbau um das Kerngebiet 3 wird derzeit fertiggestellt.

Des Weiteren wurden auch am Wochenende weitere Fälle der Tierseuche im sächsischen Landkreis Görlitz gemeldet. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest im September 2020 715 bestätigte Fälle gemeldet. Die deutschen Hausschweinbestände sind derzeit frei von ASP.

Stand 18. Februar: weitere ASP-Fälle in Görlitz (SA)

Sowohl das Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) als auch das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) berichten über weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen in den beiden Bundesländern. 

Insbesondere im sächsischen Landkreis Görlitz wurden in den letzten Tagen vermehrt Fälle der Tierseuche bei Schwarzwild festgestellt, aber auch im brandenburgischen Landkreis Oder-Spree nahmen die Fälle zu, dies geht aus der Datenbank des TierSeuchenInformationsSystems hervor.

Die Anzahl der ASP-Fälle seit dem Ausbruch im September 2020 steigt damit auf 702. Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 11. Februar 2021: weitere Fälle in Brandenburg und Sachsen

Innerhalb der letzten Tage wurden durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bestätigt. Aus dem TierSeuchenInformationsSystem (TSIS) geht hervor, dass allein seit dem 5. Februar 26 weitere Fälle der Tierseuche in Tierproben aus den Bundesländern Brandenburg und Sachsen nachgewiesen wurden.

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP. 

Stand 03. Februar 2021: neun weitere ASP-Fälle in Brandenburg

In den Landkreisen Spree-Neiße, Oder-Spree und Märkisch-Oderland wurden auch zu Beginn der Woche weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild festgestellt. 

Insgesamt neun weitere Fälle der Tierseuche, die sich auf die drei brandenburgischen Landkreise verteilen, konnte das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) in den Proben der Tiere nachweisen. Damit steigt die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf 592 an. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 01. Februar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Die Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen in Brandenburg sind innerhalb weniger Tage um knapp 30 Fälle gestiegen. Am Donnerstag, dem 28. Januar, wurden für die Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree jeweils neun ASP-Fälle gemeldet, für den Landkreis Spree-Neiße zwei. 

Am Freitag, dem 29. Januar, sind zudem weitere acht Fälle der Tierseuche im Landkreis Spree-Neiße verzeichnet worden. Die Anzahl der ASP-Fälle seit dem Ausbruch im September 2020 beträgt derweil 583, dazu kommen 19 Fälle aus dem sächsischen Landkreis Görlitz. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP.

Stand 27. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Seit Wochenanfang wurden 18 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg festgestellt, wie aus der Datenbank des TierSeuchenInformationsSystems hervorgeht. 

Die Anzahl der neu gemeldeten ASP-Fälle verteilt sich wie folgt: Elf ASP-Fälle bei Wildschweinen im Landkreis Oder-Spree, zwei Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Landkreis Spree-Neiße und drei weitere Fälle bei Schwarzwild in Märkisch-Oderland.

Dem aktuellen Stand zufolge sind seit dem ersten Ausbruch im September 2020 574 Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild in Deutschland erhoben worden. Die deutschen Hausschweinbestände sind derzeit frei von ASP.

Stand 25. Januar 2021: Restriktionszonen in Sachsen werden erweitert

Vergangenen Freitag, am 22. Januar, wurde der 19. ASP-Fall im Landkreis Görlitz gemeldet - damit kam es innerhalb weniger Tage zu neuen Fällen bei Schwarzwild im Freistaat Sachsen. Der Kadaver lag außerhalb des bisherigen gefährdeten Gebietes, jedoch innerhalb der Pufferzone. 

Am selben Tag berichtete das Sächsische Staatsministerium für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt (SMS) über die Erweiterung der Restriktionszonen. Diese Woche noch sollen die neuen Restriktionszonen bekanntgegeben werden, die Landesdirektion wird darüber in einer Allgemeinverfügung informieren. Des Weiteren berichtete Petra Köpping, Sächsische Staatsministerin für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, am Freitag bereits über die Ziehung eines mobilen elektrischen Zaunes in einem Radius von zwei bis drei Kilometern um den Fundort des infizierten Wildschwein-Kadavers. 

Stand 22. Januar 2021: weitere in Fälle in Brandenburg und Sachsen

In Brandenburg und Sachsen wurden weitere ASP-Fälle gemeldet, wie der Website des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) und dem TierSeuchenInformationsSystems (TSIS) des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) zu entnehmen ist. 

Im Land Brandenburg wurden sechs weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild im Landkreis Oder-Spree sowie vier Fälle im Landkreis Märkisch-Oderland gemeldet. Damit steigt die Zahl der Tierseuchenfunde bei Wildschweinen in Brandenburg auf 537.

In Sachsen trat zum ersten Mal seit Anfang Januar ein weiterer Fall auf: Das FLI meldet für den Landkreis Görlitz den insgesamt 18. Fall von ASP. Die Anzahl der deutschlandweit gemeldeten Fälle bei Wildschweinen steigt auf 555 an. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP. 

Bundesagrarministerin Julia Klöckner betonte angesichts dieser Fälle: „Wir müssen alles dafür tun, die Hausschweinebestände zu schützen. Dazu gehört, dass die zuständigen Behörden in den Bundesländern die Aufstallung in den betroffenen Gebieten anordnen – nicht nur bei Freilandhaltung, sondern auch bei Auslaufhaltungen. Dazu fordere ich die Länder auf.“ Sie wisse, dass es hier einen Zielkonflikt mit den ökologisch wirtschaftenden Schweinehaltungen gebe, deren Tiere Auslauf haben oder im Freien gehalten werden, so die Ministerin weiter. Aber die Aufstallung sei im Interesse der Tiergesundheit. In jedem Fall muss ein Tierhalter, dessen Betrieb in einem wegen eines ASP-Ausbruchs eingerichteten gefährdeten Gebiet liegt, die Hausschweine so absondern, dass sie nicht mit Wildschweinen in Berührung kommen. Die Experten des FLI empfehlen jedoch darüber hinaus die Aufstallung, um auch das Restrisiko des Eintrags über andere Quellen auszuschließen.

Stand 20. Januar 2021: ASP-Fälle außerhalb der Kernzone in MOL

Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) informiert in einer Pressemitteilung am heutigen Nachmittag über weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen in Brandenburg. 

Im brandenburgischen Landkreis Märkisch-Oderland sei zudem die Tierseuche bei Fallwild außerhalb des umzäunten Kerngebietes festgestellt worden. Die zwei Kadaver lagen innerhalb der Weißen Zone, die bereits mit einem festen Zaun umzäunt ist, und innerhalb des Gefährdeten Gebietes. Erste Maßnahme sind die Erweiterung des bestehenden Kerngebiets sowie der Einsatz eines mobilen Elektrozauns.

Laut Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des ASP-Krisenstabs in Brandenburg, sind in Abstimmung mit dem Landkreis Kadaversuchhunde, Drohnen und Hubschrauber im Einsatz. Die Umgebung der Funde wird systematisch abgesucht. In Brandenburg sind somit seit Ausbruch des ersten Falles der Tierseuche im September 2020 bereits 527 ASP-Fälle bestätigt worden. 

Stand 18. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

In Brandenburg wurden innerhalb der letzten Tage 18 weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild festgestellt, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) meldete. Die Fälle entfallen dabei auf folgende brandenburgische Landkreise: 

  • Oder-Spree: insgesamt zehn ASP-Fälle im Restriktionsgebiet zwischen dem 13. und 15. Januar gemeldet
  • Märkisch-Oderland: sieben ASP-Fälle im Restriktionsgebiet am 14. Januar gemeldet 
  • Spree-Neiße: ein ASP-Fall im Restriktionsgebiet am 14. Januar gemeldet

Die Anzahl der Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Wildschweinen im Land Brandenburg beläuft sich damit auf insgesamt 496. Deutschlandweit kommen weitere 17 Fälle aus dem Landkreis Görlitz, Sachsen, hinzu. Die deutschen Hausschweinbestände sind frei von ASP.

Stand 13. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg

Im TierseuchenInformationsSystem (TSIS) wurden für den 11. und 12. Januar weitere ASP-Fälle in Brandenburg gemeldet. Die Landkreise Spree-Neiße und Oder-Spree sind von den neuen Fällen bei Schwarzwild betroffen 

  • Im Landkreis Spree-Neiße wurden insgesamt zwei weitere Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen festgestellt
  • Im Landkreis Oder-Spree wurden insgesamt dreizehn weitere Fälle der Tierseuche bei Wildschweinen festgestellt

Damit liegt die Anzahl der bestätigten ASP-Fälle in Brandenburg seit Ausbruch im September bei 478. Zuletzt wurde Entwarnung bei einem ASP-Verdachtsfall in Potsdam gegeben. Die Zahl der ASP-Fälle in Deutschland stieg auf 495. 

Update am 8. Januar 2021: Nachmeldungen für den Landkreis Oder-Spree

In der Tierseuchendatenbank (TSIS) wurden weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest bei Schwarzwild in Brandenburg nachgetragen. Im Landkreis Oder-Spree wurden 19 Fälle hinzugefügt, innerhalb von wenigen Tagen sind das bereits über 40 Fälle in diesem Landkreis. In Brandenburg steigt die Zahl der ASP-Fälle seit Ausbruch somit auf 463. 

Derzeit wird ein ASP-Verdachtsfall an der Stadtgrenze zu Berlin geprüft. 

Stand 08. Januar 2021: über 40 ASP-Fälle in Brandenburg

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat innerhalb von zwei Tagen mehr als 40 neue ASP-Fälle in Brandenburg bestätigt. Nach Angaben des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (MSGIV) stammen die Fälle aus den Kerngebieten zweier Landkreise. 

Für den Landkreis Märkisch-Oderland wurden am Mittwoch, dem 06. Januar, und Donnerstag, dem 07. Januar, insgesamt 17 ASP-Fälle bei Wildschweinen festgestellt. Weitere 29 ASP-Funde wurden am Mittwoch, dem 06. Januar, für den Landkreis Oder-Spree verzeichnet. Die Gesamtzahl der ASP-Fälle im Land Brandenburg beträgt seit dem ersten Ausbruch im September 2020 bereits 444. 

Die deutschen Hausschweinbestände sind weiterhin frei von ASP.

Stand 06. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Märkisch-Oderland

Aus der Datenbank "Tierseucheninformationssystem" (TSIS) wird ersichtlich, dass das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitere Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Schwarzwild in Brandenburg nachgewiesen hat. 

Für den Landkreis Märkisch-Oderland wurden am Montag, dem 04. Januar, neun weitere ASP-Fälle bei Wildschweinen bestätigt. Am Dienstag, dem 05. Januar, wurden nochmals drei Fälle für den Landkreis gemeldet. 

Damit stieg die Zahl der ASP-Fälle in Brandenburg auf insgesamt 398 an, deutschlandweit sind es aktuell 415. Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von ASP. Aufgrund der neuen ASP-Fälle steht fest, dass Deutschland in geraumer Zukunft nicht den Status "ASP-frei" erreichen wird, da hierfür ein Jahr lang keine Fälle auftreten dürfen. Belgien hat diesen Status bereits erreicht.

Stand 04. Januar 2021: weitere ASP-Fälle in Brandenburg und Sachsen

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hat am letzten Tag des vergangenen Jahres, am 31.12.2020, insgesamt 13 weitere ASP-Fälle für Brandenburg und Sachsen gemeldet. Zwölf der Fälle bei Schwarzwild entfielen auf den brandenburgischen Landkreis Oder-Spree, ein positiver Fall der Tierseuche trat bei einem Wildschwein in Görlitz, Sachsen auf.

Die Gesamtzahl der ASP-Fälle in Deutschland belief sich im Jahr 2020 auf insgesamt 403 amtlich bestätigte ASP-Fälle bei Schwarzwild in den Bundesländern Brandenburg und Sachsen. Die deutschen Hausschweinbestände sind aktuell frei von ASP.

Anlässlich des Jahresendes zog die Leiterin des ASP-Krisenstabs in Brandenburg eine Zwischenbilanz zur Afrikanischen Schweinepest (ASP). Bisherige Eindämmungsmaßnahmen betreffen die Errichtung von Festzäunen. Es wurden insgesamt 300 km Festzaun verbaut, beispielsweise an der Grenze entlang zu Polen sowie zwischen Frankfurt (Oder) und Sachsen. Im Januar 2021 soll in der Uckermark der Bau eines weiteren Zaunes zu Mecklenburg-Vorpommern beginnen.

Anna Heyer-Stuffer, Leiterin des brandenburgischen ASP-Krisenstabs, zufolge geht die Umzäunung der drei Kerngebiete zügig voran. Die weiße Zone wird durch eine doppelte Umzäunung vom Kerngebiet abgegrenzt, im ersten Kerngebiet um Neuzelle und im zweiten Kerngebiet in Märkisch-Oderland ist dies bereits abgeschlossen. Die Abgrenzung des dritten Kerngebiets Oder-Spree hat bereits begonnen.

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