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Schweinemarkt

Deutschland : Weniger Schweine geschlachtet

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Josef Koch, agrarheute
am
13.11.2018

Wegen sinkender Schlachtzahlen haben deutsche Unternehmen bis September 2018 weniger Schweine verarbeitet. Die Fleischproduktion geht daher auch zurück.

Schweinehälften im Schlachthof

In Deutschland sind in den ersten drei Quartalen 2018 deutlich weniger Schweine geschlachtet und zerlegt worden als im Vorjahreszeitraum. Wie aus vorläufigen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, kamen von Januar bis September einschließlich Hausschlachtungen insgesamt 42,36 Mio. Schweine an den Haken; das waren rund 1,08 Mio. Stück oder 2,5 Prozent weniger als in der Vorjahresperiode.

Die Schweinefleischerzeugung verringerte sich im gleichen Zeitraum um 99.400 t beziehungsweise 2,4 Prozent auf 3,99 Mio t.

Deutlich weniger Schweine aus EU-Nachbarländern geschlachtet

Der Rückgang war einerseits auf die gesunkene Einfuhr von ausländischen Schlachtschweinen zurückzuführen. In den ersten drei Quartalen 2018 wurden in deutschen Schlachtbetrieben knapp 2,49 Mio. Schweine aus anderen Staaten der Europäischen Union zerlegt; das waren 521.000 Stück oder 17,3 Prozent weniger als im Vorjahr.

Andererseits nahm aber auch das Angebot aus heimischen Ställen ab, und zwar um 556.800 Tiere oder 1,4 Prozent auf 39,84 Mio. Tiere.

Mit Material von AgE

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