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Rinderpreise: Jungbullen auf erhöhtem Niveau stabil, Kühe verlieren

Braunvieh-Mastbullen im Stall
am Donnerstag, 11.08.2022 - 13:56 (Jetzt kommentieren)

Die Preise für Jungbullen klettern über die Schwelle von 5 Euro. Schlachtkühe werden hingegen schlechter bezahlt.

Die Preise für Jungbullen haben in der zweiten Augustwoche auf bereits hohem Niveau erneut angezogen. Die Ursache ist, dass das verfügbare Angebot nicht immer ausreicht, um die Nachfrage der Schlachtunternehmen zu decken.

Wie die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) mitteilte, erzielen Jungbullen der Klasse U3 seit Beginn der Woche durchschnittlich einen Preis von 5,01 Euro/kg Schlachtgewicht. Das waren 2 Cent mehr als in der Vorwoche. Heute bestätigte die VEZG das erreichte Preisniveau. Für Jungbullen der Klasse R3 wurden 4,96 Euro/kg notiert, ebenfalls 2 Cent mehr als vor Wochenfrist.

Wenig Interesse an Schlachtkühen

Bei den Schlachtkühen ist die Marktlage eine andere. Das Interesse der Fleischindustrie ist eher gering. Den Durchschnittspreis für Schlachtkühe der Klasse R3 nahm die VEZG daher heute (11.8.) um 5 Cent zurück auf 4,45 Euro/kg Schlachtgewicht bei QS-Ware. Auch in der Klasse O3 ging es um 5 Cent nach unten auf 4,40 Euro/kg. Damit liegen die Erlöse aber noch immer um mehr als 1 Euro über der Vorjahreslinie.

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