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Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise: ISN-Auktion gibt wieder nach

schweine
am Dienstag, 31.03.2020 - 17:39 (Jetzt kommentieren)

Offenbar hat sich die Lage am Schweinemarkt wieder etwas zugespitzt.

Die ISN-Auktion zeigt jedenfalls, dass nicht mehr alle Schweine zu den bisherigen Preisen einen Abnehmer finden. Gleichzeitig gehen die Auktionspreise zurück und die Preispanne wird deutlich größer. Offensichtlich nehmen auch die Differenzen von Landwirten und Schlachtern in der Beurteilung der Marktlage zu.

Ein Grund für den aufkommenden Preisdruck dürfte der stärker ins Stocken geratene Versandhandel mit Schweinehälften und Fleisch in andere EU-Länder sein. Dieser wird wegen der immer umfassenderen Sperr- und Quarantänemaßnahmen offenbar immer schwieriger.

Nicht alle Schweine wurden verkauft

ISN Auktionspreis

Am heutigen Dienstag fanden nicht alle angebotenen Schweine auch einen Abnehmer. Gleichzeitig hat sich die Preispanne für die gehandelten Schweinen wieder deutlich vergrößert – was auf eine wieder weiter auseinander gehende Einschätzung der Marktlage von Käufern und Verkäufern schließen lässt. Bei der Auktion der Internet-Schweinebörse am Freitag, den 31. März 2020, wurden die Schweine im Durchschnitt zu einem Preis von 1,97 Euro je kg SG gehandelt.

Damit ist die Notierung im Vergleich zur vorigen Auktion um 3 Cent zurückgegangen. Die Preisspanne der gehandelten Schweine lag zwischen 1,92 Euro und 2,00 Euro und damit bei 8 Cent. Das waren immerhin 8 Cent mehr als beim vorigen Mal. Auf der Auktion am Dienstag wurden 2.350 Schweine in 16 Partien angeboten. Davon wurden im Rahmen der Auktion 1.480 Schweine in. 11 Partien auch verkauft. Damit fanden 63 Prozent der angebotenen Schweine auch einen Abnehmer.

 

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