Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise: ISN-Auktionspreis fällt noch weiter

Schweine
am Dienstag, 21.04.2020 - 11:30 (Jetzt kommentieren)

Der Markt für Schlachtschweine ist mehr und mehr aus dem Gleichgewicht geraten, stellt die ISN in ihrem aktuellen Marktüberblick fest.

In Deutschland zahlen vier große Schlachter nur noch Hauspreise und folgen damit nicht mehr der maßgeblichen VEZG-Notierung. Auch die heutige ISN-Auktion trägt dieser Konstellation Rechnung und gibt erneut nach – jetzt das sechste Mal in Folge. Damit deutet alles auf eine Korrektur der morgigen VEZG-Preisfeststellung hin – also auch weiteren Preis- und Marktdruck.

Sofortige und wirksame Maßnahmen zur Stützung des europäischen Vieh- und Fleischsektors in der Corona-Krise hat der Generalsekretär der Europäischen Vieh- und Fleischhandelsunion (UECBV), Karsten Maier, von der Europäischen Kommission gefordert. Im Zuge der aktuellen Corona-Pandemie gebe es bereits verheerende Auswirkungen auf den EU-Fleischmarkt, sagt Maier.

Minus 3 Cent – nur 40 Prozent der Schweine verkauft

ISN Auktion

Am heutigen Dienstag gaben die Preise auf der ISN- Auktion das sechste Mal in Folge nach. Erneut fanden nicht alle angebotenen Schweine einen Abnehmer. Offenbar lagen die Preisvorstellungen einiger Käufer und Verkäufer ziemlich weit auseinander.

Bei der Auktion der Internet-Schweinebörse am Dienstag, den 21. April 2020, wurden die Schweine im Durchschnitt zu einem Preis von 1,83 Euro je kg SG gehandelt. Damit ist die Notierung im Vergleich zur vorigen Auktion um weitere 3 Cent gefallen. Die Preisspanne der gehandelten Schweine lag zwischen 1,80 Euro und 1,84 Euro – und wird damit wieder größer.

Auf der Auktion wurden 1.580 Schweine in 11 Partien angeboten. Davon wurden 630 Schweine in 4 Partien auch verkauft. Damit fanden knapp 40 Prozent der angebotenen Schweine auch einen Abnehmer.

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...