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Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise: ISN-Auktionspreis findet keinen Boden

Mastschweine
am Dienstag, 05.05.2020 - 18:00 (Jetzt kommentieren)

Die Schweinepreise finden einfach keinen Halt. Am Dienstag geht es auf der ISN-Auktion das neunte Mal in Folge nach unten.

Seit Ende März sind die Schweinepreise damit um 30 Cent  je kg  gefallen. Außerdem liegt der ISN-Auktionspreis jetzt auf einem ähnlichen Niveau wie der VEZG-Preis der vorigen Woche. Das kommt eigentlich kaum einmal vor und bedeutet für die morgige Preisfindung der VEZG nichts Gutes. Dort könnte es ebenfalls weiter abwärts gehen. 

Auch in anderen europäischen Ländern ist der Preisdruck groß, berichtet die ISN. Weiter heißt es: „Die Auswirkungen der Corona-Krise ziehen ihre Kreise und die Notierungen zeigen gemeinschaftlich abwärts, wenn auch in stark unterschiedlicher Intensität.“ So gingen die Schweinepreise in Dänemark um 4 Cent und in den Niederlanden um 12 Cent zurück.

Die ISN beobachtet außerdem: Die Preisspirale am Fleischmarkt drehte sich stark abwärts. In Deutschland drosseln die Schlachtbetriebe aufgrund der vergleichsweise schwachen Nachfrage ihre Schlachtungen und üben so Druck auch auf die Schweinepreise aus. Die ISN-Auktion handelt die Schweine jedenfalls erneut billiger – und auch die Anzahl der überhaupt auf der Auktion gehandelten Schweine war sehr klein.

Minus 3 Cent – knapp 20 Prozent der Schweine verkauft

ISN Schweinepreis

Am heutigen Dienstag gaben die Preise auf der ISN- Auktion das neunte Mal in Folge kräftig nach unten. Wie schon bei den vorigen Auktionen fanden auch diesmal nur ein kleiner Teil der angebotenen Schweine einen Abnehmer. Bei der Auktion der Internet-Schweinebörse am Dienstag, den 05. Mai 2020, wurden die Schweine im Durchschnitt zu einem Preis von 1,71 Euro je kg SG gehandelt.

Damit ist die Notierung im Vergleich zur vorigen Auktion nochmals um 3 Cent zurückgegangen. Die Preisspanne der gehandelten Schweine lag zwischen 1,70 Euro und 1,71 Euro – und damit weiterhin dicht beieinander.

Auf der Auktion wurden 1.810 Schweine in 10 Partien angeboten. Davon wurden gerade einmal 30 Schweine in 2 Partien auch verkauft. Damit fanden nur 19 Prozent der angebotenen Schweine auch einen Käufer.

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