Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise: ISN-Auktionspreis im freien Fall

Schlachtschweine
am Dienstag, 28.04.2020 - 17:37 (Jetzt kommentieren)

Die Schweinepreise stehen massiv unter Druck. Die ISN berichtet, dass der Markt sich in einer Ausnahmesituation befindet.

Die Schweinepreise stehen massiv unter Druck. Die ISN berichtet, dass der Markt sich in einer Ausnahmesituation befindet. Seit dem Osterfest ist von dem bis dahin noch vorhandenen vorsichtigen Optimismus nicht mehr viel zu spüren, heißt es.

Vor diesem Hintergrund brechen die Notierungen auch in anderen europäischen Ländern deutlich ein. Die Spanne der Preisrückgänge ist jedoch ziemlich groß. In Österreich fielen die Schweinepreise sogar um 12 Cent. Insbesondere in den Niederlanden und Deutschland hatten die Schlachtunternehmen zuletzt erheblichen Druck auf die Notierungen ausgeübt.

In der vorigen Schlachtwoche hatten große deutsche Schlachtunternehmen nur noch Hauspreise gezahlt. Das jetzt erreichte Preisniveau wird nach Einschätzung der ISN jedoch auch von den Schlachtern akzeptiert. Die heutige ISN-Auktion bricht aber trotzdem weiter ein – und es wurden kaum Schweine gehandelt.

Alle aktuellen Meldungen zum Schweinemarkt finden Sie in unserem agrarheute-Marktbereich.

Minus 6 Cent – nur ein Fünftel der Schweine verkauft

ISN-Auktionspreis für Schlachtschweine

Am heutigen Dienstag stürzten die Preise auf der ISN- Auktion das achte Mal in Folge kräftig nach unten. Wie schon bei den vorigen Auktionen fanden auch diesmal nicht alle angebotenen Schweine einen Abnehmer.

Bei der Auktion der Internet-Schweinebörse am Dienstag, den 28. April 2020, wurden die Schweine im Durchschnitt zu einem Preis von 1,74 Euro je kg SG gehandelt. Damit ist die Notierung nochmals um 6 Cent gefallen. Die Preisspanne der gehandelten Schweine lag zwischen 1,73 Euro und 1,745 Euro – und damit ziemlich dicht beieinander.

Auf der Auktion wurden 1.595 Schweine in 9 Partien angeboten. Davon wurden gerade einmal 350 Schweine in 2 Partien auch verkauft. Damit fanden rund 22 Prozent der angebotenen Schweine auch einen Abnehmer.

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...