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Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise: Keine Geschenke zu Ostern – Preise seitwärts

Schweine.
am Mittwoch, 31.03.2021 - 14:59 (Jetzt kommentieren)

Am Schweinemarkt bleibt erst einmal alles wie es ist. Das Ostergeschäft scheint weitgehend abgewickelt und mit zusätzlichen Impulsen vom Grillfleisch-Markt ist angesichts der wieder etwas rückläufigen Temperaturen eher nicht zu rechnen.

Schweinepreise.

Diese Marktlage hatte im Grunde auch die letzte ISN-Auktion bereits bestätigt: Dort sind die Kurse am gestrigen Dienstag zwar um 1Cent auf 1,55 Euro gestiegen. Jedoch konnten nur 80 Prozent der angebotenen Schweine verkauft werden.

Deshalb tut sich bei den Preisen in Deutschland und den meisten anderen europäischen Ländern erst einmal nichts – leider. Lediglich in Spanien geht es mit den Notierungen weiter steil nach oben. Der Grund: Der boomende Absatz der Spanier nach China. Das zieht den gesamten spanischen Markt weit nach oben. Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter (ISN) hat ausgerechnet, dass die Differenz zwischen deutschen und spanischen Preisen inzwischen bei 47 Cent je kg Schlachtgewicht liegt – also 1,50 Cent je kg zu 1,97 Cent je kg.

Die Vereinigung der Erzeugergemeinschaften (VEZG) berichtet, dass das Fleischgeschäft in Deutschland ebenfalls relativ stabil ist. Das heißt: Die meisten Artikel konnten auf Vorwochenniveau verkauft werden. Nur bei Schinken und Schulter gingen die Preise ganz leicht zurück.

Am Wochenende hält die VEZG durchaus eine leichte Nachfragebelebung für möglich, was auch mit der bevorstehenden Spargelzeit begründet wird. Und zum Beginn der kommenden Woche werden sogar erste Grillaktivitäten für möglich gehalten. Hoffentlich macht das Wetter mit.

Schweinepreise: Erneut unverändert bei 1,50 Euro

Ein mittlerer Marktverlauf mit weitgehend ausgeglichenen Verhältnissen herrscht am Schlachtschweinemarkt trotz verkürzter Schlachtwoche vor. Überhänge waren nur vereinzelt zu beobachten. Eine stabile Preisentwicklung ist die Folge, berichtet die VEZG in ihrer Markteinschätzung.

Für den Zeitraum 1. bis 7. April meldet die VEZG einen Schweinepreis von 1,50 Euro je Indexpunkt. Zur vorigen Notierung sind die Preise damit unverändert. Eine Preisspanne gab es diese Woche nicht.

Die Menge der zur Vermarktung angemeldeten Schweine war etwas höher als in der Vorwoche und wird mit 233.100 angegeben. Das waren gut 3 Prozent mehr als in der Vorwoche, als 225.500 Schweine abgerechnet wurden.

Das durchschnittliche Schlachtgewicht wurde mit 98,1 kg angegeben. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein weiterer Rückgang von 0,2 kg.

Ferkelpreise unverändert bei 53 Euro

Ferkelpreise.

Die Nachfrage nach Ferkeln verläuft weiterhin lebhaft. Nach Ostern wird mit einer wieder festeren Preisentwicklung gerechnet, berichtet die VEZG.

Der Preis für 25-kg-Ferkel (200er Gruppe) wird für den Zeitraum vom 22. bis 28. März mit 53 Euro je Stück angegeben. Das sind zur Vorwoche unveränderte Preise.

Schlachtsauen: Preise unverändert bei 1,12 Euro

Trotz coronabedingter Schlachtausfälle kann das Angebot an Schlachtsauen am Markt vollständig platziert werden. Ausgeglichene Marktverhältnisse bedingen daher auch für die neue Woche stabile Erlöse, berichtet die VEZG.

Für den Zeitraum vom 25. bis 31. März wurde der Preis mit 1,12 Euro je kg SG angegeben. Gegenüber der Woche davor wurde der Durchschnittspreis damit nicht verändert. Eine Preisspanne gab es diesmal nicht.

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