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Schweinemarkt und Schweinepreise

Schweinepreise steigen endlich – Die Reaktion: Hauspreise

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am Mittwoch, 08.12.2021 - 17:18 (1 Kommentar)

Die Schweinepreise steigen leicht. Doch nicht alle Schlachter zahlen mehr. Dort gibt es Hauspreise.

schweinepreise.

Seit Wochen warten die Schweinehalter auf einen Preisanstieg. Nun ist es endlich soweit. Es geht nach oben. Allerdings nur um mickrige 3 Cent. Aber immerhin – ein Anfang.

Der Grund für die leichte Preiserholung: Vor Weihnachten zieht die Nachfrage der Schlachter  und Verarbeiter an – denn man kann zumindest im Lebensmittelhandel mehr Ware verkaufen als in normalen Wochen. Und auch die Restaurants und Weihnachtmärke müssen nicht komplett dicht machen. Das ist ebenfalls zu merken.

Die Vereinigung der Erzeugermeinschaften (VEZG) sagt in ihrem Marktbericht: „Der zuletzt zügiger verlaufende Abverkauf schlachtreifer Schweine sowie ein demgegenüber nicht zu umfangreich ausfallendes Angebot bedingen in der neuen Schlachtwoche leicht erhöhte Auszahlungspreise.“

Am Fleischmarkt sieht die VEZG jedoch keinen weiteren Preisanstieg  - wohl auch weil noch zu viel Ware aus den Lägern auf einen durch Teil-Lockdowns und Restriktionen beim Restaurantbetrieb weniger Ware abfließen kann als möglich wäre. Leider! Die VEZG sagt: „Im Fleischgeschäft blieb die Stimmung in den letzten Tagen stabil. Die Preise einiger Artikel änderten sich moderat, unterm Strich blieb der gesamte Schlachtkörper allerdings unverändert zur Vorwoche.

Trotz recht ordentlicher Nachfrage sind die Fleischpreise deshalb nicht weiter gestiegen. Für das Weihnachtsgeschäft hatte man sich Hoffnung auf steigende Fleischpreise gemacht, jegliche Versuche die Erlöse zu erhöhen, konnten jedoch nicht umgesetzt werden.

Somit bleiben die Preisaussichten für die kommenden Tage unverändert - sagt jedenfalls die VEZG: Für die nächste Woche werden von der VEZG mindestens stabile Preise erwartet.

Einige große Schlachtunternehmen wie Tönnies und Vion scheinen den leichten Preisanstieg offenbar jedoch nicht umsetzten zu wollen. Bei ihnen steht auch morgen noch der alte Preis auf der Einkaufliste. Also:Hauspreise!

Schweinepreise steigen ganz leicht - auf 1,23 Euro

Für den Zeitraum vom 09. Dezember bis 15. Dezember notiert die VEZG einen Schweinepreis von 1,23 Euro je Indexpunkt. Zur vorigen Notierung sind die Preise damit um 3 Cent gestiegen.

Die Preisspanne bleibt jedoch unverändert – und liegt wie in der Vorwoche zwischen 1,20 und 1,25 Euro. Die Menge der zur Vermarktung angemeldeten Schweine ist mit 268.800 fast 6 Prozent kleiner als in der Vorwoche, für die 285.000 Schweine abgerechnet wurden.

Das durchschnittliche Schlachtgewicht wurde mit 97,5 gemeldet. Das ist im Vergleich zur Vorwoche ein 0,3 kg niedrigeres Schlachtgewicht und deutet zusammen mit den rückläufigen Angebotszahlen auf ein kleiner werdendes Angebot bei Schweinen hin.

Ferkelpreise dümpeln vor sich hin

Das nicht zu umfangreich ausfallende Ferkelangebot trifft auf eine entsprechende Nachfrage der Schweinemäster. Die Preise fallen in der laufenden 49. Kalenderwoche unverändert aus, berichtet die VEZG.

Der Preis für 25-kg-Ferkel (200er Gruppe) wurde für den Zeitraum vom 06. Dezember bis 12. Dezember mit 20 Euro je Stück angegeben.

Das ist zur Vorwoche ein unveränderter Preis.

Schlachtsauen: Preise ebenfalls 3 Cent höher

Am Markt für Schlachtsauen fließt das nicht zu groß ausfallende Angebot zügig ab. Die Preise können sich in der neuen Schlachtwoche leicht befestigen, berichtet die VEZG.

Für den Zeitraum vom 09. Dezember bis 16. Dezember wurde der Preis mit 0,63 Euro je kg SG angegeben. Gegenüber der Woche wurde der Durchschnittspreis damit um 3 Cent nach oben korrigiert.

Die Preisspanne lag zwischen 0,60 und 0,65 Euro je kg SG und damit ebenfalls etwas höher.

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