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Wettbewerbskontrolle

USDA untersucht Verdacht auf Preismanipulation

Rinder in einem Feed Lot in den USA
am
30.08.2019
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Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht einem Verdacht auf Preismanipulation am Rindfleischmarkt nach.

Auslöser der Untersuchuchung ist ein Brand in einem Rindfleischverarbeitungswerk des Konzerns Tyson Foods in Holcomb/Kansas am 9. August. In der Folge gingen die Schlachtrinderpreise Marktbeobachtern zufolge zurück, während gleichzeitig aber die Rindfleischpreise auf Verbraucherebene stiegen. Tyson unterhält insgesamt sechs Werke in dem Bundesstaat.

Landwirtschaftsminister Sonny Perdue kündigte gestern in Washington an, dass die zuständige staatliche Kontrollabteilung, die Packers and Stockyards Division (PSD), die Preisspannen für Rindfleisch untersuchen werde. Ziel sei es, zu prüfen, ob es Hinweise auf Preismanipulationen, Absprachen, Wettbewerbsbeschränkungen oder andere unfaire Praktiken gebe. „Wenn unlautere Praktiken aufgedeckt werden, werden wir rasch Maßnahmen ergreifen“, versprach Perdue.

Verband der Rinderhalter begrüßt die Untersuchung

Die Präsidentin des nationalen Verbandes der US-Rinderproduzenten (NCBA), Jennifer Houston, begrüßte die geplanten Kontrollen. Die Regierung zeige Verständnis für die extreme Belastung des Rindersektors durch den Brand in dem Holcomber Werk.

„Das USDA sollte die gesamte Rindfleischlieferkette untersuchen und dabei auch externes Fachwissen nutzen“, regte Houston an. Die Überprüfung dürfte die Transparenz im Sektor verbessern und in der Folge auch das Vertrauen der Erzeuger in die Märkte steigern.

Mit Material von AgE

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