Produktion und Förderung 15 Tipps zum Greening mit Zwischenfrüchten

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Wer Zwischenfrüchte anbaut, kann damit die Auflagen zum Greening für ökologische Vorrangflächen erfüllen. Wir haben zusammengefasst, worauf Sie dafür achten müssen.

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Beim Anbau von Zwischenfrüchten fürs Greening ist auch Selbstmischen erlaubt.
Das Angebot an Mischungen für Greening-geeignete Zwischenfrüchte ist riesig. Und der Anbau macht durchaus Sinn: Denn mit den Zwischenfrüchten können Auflagen zum Greening für ökologische Vorrangflächen erfüllt werden. Einen Überblick über entsprechende Mischungen liefert der dlz-Sortenführer 2015/16. Ein Hektar Zwischenfrucht entspricht dabei 0,3 Hektar ökologische Vorrangfläche.
 

Checkliste: Tipps zum Greening mit Zwischenfrüchten

  1. Der früheste Saattermin ist der 16. Juli.
  2. Es sind Mischung mit mindestens zwei Arten aus einer vorgegebenen Liste zu säen.
  3. Keine Art darf mehr als 60 Prozent haben, gemessen an der Anzahl der Körner pro Quadratmeter.
  4. Der Gräseranteil darf auch in Summe nicht über 60 Prozent liegen.
  5. Der Nachweis erfolgt über Einkaufsbelege, die sechs Jahre aufzubewahren sind.
  6. Fertige Mischungen sind nicht zwingend nötig, auch Selbstmischen ist möglich. Dann sind Rückstellmuster und die Berechnung der Mischungsverhältnisse bis zum Ende des folgenden Jahres aufbewahren.
  7. Spätester Saattermin ist der 1.Oktober. Allerdings empfiehlt es sich, zeitig zu säen, damit der Bestand sich gut entwickelt, für Nematodenreduzierung, Erosionsschutz etc.
  8. Die Zwischenfrucht darf erst nach dem 15. Februar im Folgejahr entfernt werden.
  9. Um Samenreife zu verhindern, ist Schlägeln oder Walzen ohne Bodeneingriff erlaubt. Ausgesäte Arten müssen noch erkennbar bleiben.
  10. Wo auf schweren Böden im Frühjahr keine tiefe Bearbeitung möglich ist, ist bereits vor der Aussaat sorgfältig zu bearbeiten: Stroh gut verteilen, Fahrspuren oder Verdichtungen vermeiden.
  11. Ab der Ernte der Hauptfrucht ist der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln verboten.
  12. Auch Glyphosat ist vor der Saat nicht erlaubt.
  13. Mineralische Stickstoffdünger und Klärschlamm sind ebenfalls verboten.
  14. Bei organischer Düngung sind die Auflagen der Düngeverordnung und weiterer Vorschriften zu beachten.
  15. Die N-Menge ist bei vielen organischen Düngern auf 40 kg NH4-N oder 80 kg/ha Gesamtstickstoff begrenzt. Das reicht auf schwächeren Standorten und für Mulchsaaten nach großen Strohmengen nicht immer aus.

Wer seine Mähdrescher optimal einstellt, holt über 20 Prozent Mehrleistung aus der Maschine. Feiffer consult weiß, welche Grundregeln beherzigt werden sollten. (Fotos: feiffer consult)

Ernte: Tipps zur optimalen Mähdreschereinstellung
  • Wer seinen Bestand "befühlt" erfährt mit einem Griff die Bestandesbedingungen und kann den Mähdrescher zielgenauer einstellen.
  • Die Hände sind quasi das individuelle Dreschwerk mit dem die Körner ausgerieben werden. Dadurch erhält man einen Eindruck, wie fest der Spelzenschluß ist bzw. wie leicht oder schwer sich die Körner aus den Ähren lösen.
  • Mit Hilfe des Tabelleschiebers kann je nach Frucht, nach Druschfähigkeit, nach Erntefeuchte und nach Durchsatz die optimalen Einstellwerte für die Arbeitsorgane des Mähdreschers abgelesen werden.
  • Verlustmeßgeräte müssen kalibriert werden, sonst bieten sie keine Orientierungsgröße.
  • Hilfe für schwer zugängliche Einstellmaße am Mähdrescher Mit einem aufsteigenden Keil von 2 bis 30 mm lassen sich alle Öffnungsmaße schnell und einfach einstellen. Gerade beim Dreschspalt und auch bei den Sieben kommt es auf ein korrektes Maß an, wenn die Maschine mit hohen Leistungen bei geringen Verlusten arbeiten soll.
  • erluste steuern die Leistung und damit die Kosten. Die Verlustprüfschale fängt ein Viertel Quadratmeter Stroh und Spreu auf. Die darin befindlichen Verlustkörner werden in eine Dreier-Kombination von Kästchen geschoben. Jedes gefüllte Kästchen nimmt dabei einen Wert von 0,5 % Verlust ein. Man kann unterscheiden zwischen Schwadablage und Häckslerverteilung.
  • Wählen Sie die Schnitthöhe so tief wie nötig und so hoch wie möglich. Das erleichtert die Einstellung und steigert den Durchsatz.
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