Lebensmittelfälschung Betrug mit Rindfleisch: Gefälschtes Kobebeef

Marmoriertes Kobe-Fleisch © fotolia/hungryworks Bild vergrößern
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Betrug im großen Stil erfolge laut Lebensmittelchemiker Udo Pollmer beim Kobebeef. Statt der teuren Wagyurinder würde oft das chemisch behandelte Fleisch alter Milchkühe auf dem Teller landen.

Ein saftiges Steak! Vor allem das mit Fettadern durchzogene Kobebeef erfreut sich inzwischen auch außerhalb Japans großer Beliebtheit. Doch eigentlich ist dieses Fleisch so knapp und vor allem auch teuer, dass es sich nicht viele Genießer leisten können. Eigentlich.Denn Fälscher hätten eine lukrative Lösung hierfür gefunden, berichtet Lebensmittelchemiker und Buchautor Udo Pollmer in Deutschlandradio Kultur.

Betrugsmasche: Milcheiweiß statt Fettadern

Bereits seit den 1980er Jahren wird diese Betrugsmasche angewendet, so Pollmer: "Als Rohstoff dienen ausgemusterte Milchkühe – also meistenteils alte, zähe Viecher – deren Fleisch mit einer Fettemulsion aufgepeppt wird. [...] Natriumcaseinat - also Milcheiweiß - sorgt für eine weiße Optik und die Stabilität der Fettäderchen."Die Technik sei mittlerweile extrem ausgefeilt und auch japanische Kunden würden den Unterschied nicht erkennen.

Billigstes Fleisch wird zu teuren Steaks

Die Fabriken stünden vor allem in Australien und Neuseeland. Japanische Lebensmittelfirmen hätten dort Niederlassungen gegründet, um "aus billigstem Fleisch sündhaft teure, saftige, herrlich marmorierte Steaks zusammenzubasteln", so der Lebensmittelchemiker in Deutschlandradio Kultur.Seit 2013 darf Kobebeef auch in die EU importiert werden.


Mit Material von Deutschlandradio Kultur, Udo Pollmer

Die Betriebswagen der Landwirte
  • Maximilian ist begeistert von seinem Nissan Navara NP300: "Zufrieden? - Ja voll und ganz! Das Fahrverhalten ist spitze, auch mit vollem Anhänger."

    © Maximilian Lang
  • Auch ein starkes Agrarauto für Acker und Forst. Benedikt arbeitet mit einem Nissan X-Trail.

    © Benedikt Hilger
  • Einen echten Amerikaner hat Georg auf dem Betrieb. Der Landwirt liebt seinen Dodge Ram mit 5,7 Liter Hemi-Motor.

    © Georg Möwig
  • Petras BMW X 5 kann auch schwere Lasten ziehen und eignet sich ausgezeichnet für den Feldeinsatz.

    © Petra Wolters
  • Auch ein echtes Arbeitstier mit viel Platz und Sicherheit - der schnittige Mitsubishi L 200 von Kai.

    © Kai Kunze
  • Sebastian besitzt einen Ford Ranger und erledigt mit dem kräftigen Fahrzeug vielseitige Aufgaben problemlos.

    © Sebastian Vaegler
  • Geländegängig: Landwirtin Anna schickt uns ein Foto ihres Dienstwagens, einem VW Amarok Pickup.

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  • Tim beim Ballen fahren mal mit seinem F 350. Und auch Christian scheint mit seinem X5 durchaus zufrieden!

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  • Niklas hat auf seinem Betrieb seit drei Jahren einen Ford F-150 im Einsatz. Bis jetzt sind sie zufrieden, so der Landwirt.

    © Niklas Moers
  • Doch auch dieser Pick-Up war für Markus "ein idealer Begleiter ob im Job oder privat".

    © Markus Hörmann
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    © Markus Hörmann
  • Karls Dienstwagen, ein Opel Astra tdi mit 90 PS, Baujahr 2006. Bisher hat er 230.000 Kilometer auf dem Buckel. Laut Karl läuft das Auto perfekt.

    © Karl Eickhoff
  • Der Hofladen Hartman aus Brandau schreibt: "Deswegen fahren wir Ihn, um 365 Tage im Jahr bei Wind und Wetter zu unseren fünf mobilen Geflügelställen und Ziegen zu kommen, die rund um unseren Ort verteilt stehen."

    © Hofladen Hartmann
  • Anne ist zufrieden mit ihrem Mitsubishi L200: "Bis jetzt ohne nennenswerte Probleme. Und auch immer überall hingekommen, wo er hinsollte."

    © Anne Kießling
  • Alexander schreibt weiter: "Und aktuell keinen Pickup mehr, da ich aktuell nicht auf dem elterlichen Hof arbeite."

    © Alexander Schulz
  • Und das ist der Nachfolger von Alexanders erstem Agrar-Wagen.

    © Alexander Schulz
  • Alexander schickt uns ein Bild seines ersten landwirtschaftlichen Autos: "Das war mein erster, den Verkauf bereue ich bis heute!"

    © Alexander Schulz
  • Yannis Dienstwagen, ein Jeep. Er schreibt uns, er sei damit sehr zufrieden: "Das Allradsystem ist optimal abgestimmt, und die Bodenfreiheit ist optimal gewählt. Auch bei schwieriger Witterung sind praktisch alle Feldwege befahrbar."

    © Yannis Walter