Lebensmitteleinzelhandel Bienenschutz: Diese Insektizide verbietet Aldi

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Aldi untersagt seinen Lieferanten ab sofort den Einsatz von acht angeblich bienengefährlichen Pflanzenschutzwirkstoffen bei Obst und Gemüse. Welche das sind, lesen Sie hier.

Die Unternehmensgruppen ALDI Nord und ALDI SÜD haben zusammen mit verschiedenen Vertreter von Erzeugern, Verbänden, Pflanzenschutzberatern und -ämtern sowie Prüflaboren einen Lösungsansatz erarbeitet, „mit dem alle Parteien sowohl dem Bienenschutz als auch den landwirtschaftlichen Bedürfnissen Rechnung tragen“, wie es in der Pressemitteilung von Aldi heißt. Ab jetzt will Aldi kein Obst und Gemüse mehr verkaufen, dass mit angeblich bienengefährlichen Wirkstoffen zum Beispiel aus der Gruppe der Neonicotinoide behandelt wurde.

Diese Wirkstoffe sind untersagt

Die Vereinbarung zwischen Lieferanten und Aldi Nord sowie Aldi Süd betrifft acht Wirkstoffe, die beim Anbau von deutschem Obst, Gemüse und Kartoffeln künftig untersagt sind:

  • Chlorpyrifos
  • Clothianidin
  • Cypermethrin
  • Deltamethrin
  • Fipronil
  • Imidacloprid
  • Sulfoxaflor
  • Thiamethoxam

Zukünftig auch bei Saatgut und Jungpflanzenzucht

Darüber hinaus hätten sich alle Beteiligten dazu verpflichtet, in Zukunft intensiv an der Reduzierung des Einsatzes dieser Wirkstoffe bei der Vorbehandlung von Saatgut und in der Jungpflanzenzucht zu arbeiten. "Die heute am Runden Tisch beschlossene Vorgehensweise beweist vorbildlich die gute und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten im Sinne einer umwelt- und verbraucherverträglichen Landwirtschaft", schreibt ALDI weiter.


Die Top-Trends bei selbstfahrenden Pflanzenschutzspritzen

  • Auf der Agritechnica 2015 in Hannover stellte Kverneland die iXdrive 4240 und 5240 vor. Kverneland entwickelt sich mit der Einführung der selbstfahrenden Pflanzenschutzspritze zum Full-Liner bei Pflanzenschutztechnik.

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  • Die Selbstfahrer-Spritze PT 280 von Leeb bringt es auf 36 m Arbeitsbreite bei einem Tankinhalt von 8.000 l.

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  • Die Agrifac Condor SF-Feldspritze kann mit einer Bodenfreiheit von zwei Metern ausgeliefert werden.

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  • Für Anwendungen in hohen Maisbeständen oder in Sonnenblumen bietet Amazone jetzt den Pantera 4502-H mit einem hydraulisch höhenverstellbaren Fahrwerk an.

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  • Die automatische Gestängeführung ist ebenso wie die automatische Teilbreitenschaltung Standard bei den Selbstfahrspritzen der Firma Bräutigam.

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  • Der neue Selbstfahrer Striker von Caffinis ist für den Pflanzenschutz auf großen Flächen ausgelegt.

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  • Der Alpha evo von Hardi, ein leichter und wendiger Selbstfahrer. Laut Hersteller ist er ideal für Reihenkulturen, die eine hohe Bodenfreiheit verlangen.

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  • Die Selbstfahrerspritze Laser von Tecnoma gibt es mit Behältervolumen von 3.200, 4.200 und 5.200 Liter. Die Modellreihe wird mit sechs-Zylinder-Motoren von Deutz mit 180, 210 oder 240 PS angetrieben (abhängig vom Behältervolumen).

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  • Im März verkündete John Deere, dass der Konzern ein Joint Venture mit dem US-Spezialisten für selbstfahrende Spritzen, Hagie, eingeht. Auf dem Bild ist die neue Spritze DTS 10 von Hagie.

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  • Die Damman-tracs DT 2500H und DT 2800H EcoDrive haben jetzt ein Fassvolumen von 7.000 Litern.

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