Geschäftszahlen Bilanz: Tönnies schwächelte in 2016

Rinderhälften hängen am Haken im Schlachthaus © industrieblick/Fotolia Bild vergrößern
von , am

Der größte deutsche Schlachter Tönnies verzeichnet im Geschäftsjahr 2016 nur ein geringes Wachstum. Zum Gewinn machte Tönnies keine Angaben.

2016 sei ein herausforderndes Wirtschaftsjahr gewesen, das einerseits durch eine schwierige Preissituation und andererseits durch einen harten Wettbewerb gekennzeichnet war, so Unternehmenschef Clemens Tönnies. Der Umsatz stieg nur wenig um 0,8 Prozent bzw. 50 Millionen Euro – und das ist vor allem der Übernahme von Tican in Dänemark geschuldet.

Zuwachs bei den Schweineschlachtungen

Bie den Schlachtschwein-Zahlen legte Tönnies erneut zu. 20,4 Mio. geschlachtete Schweine weltweit (2015: 20,0 Mio.) sind ein Zuwachs von 400.000 (+ 2,0 %), davon waren 16,2 Mio. Schweine in Deutschland. Bei den Rinderschlachtungen steht das Unternehmen erneut bei 424.000 Schlachtungen inklusive Zerlegung.

Tönnies in Zahlen

  • Umsatzsteigerung um 0,8 Prozent / 50 Mio. von 6,3 Mrd. auf 6,35 Mrd. Euro
  • Wachstum begründet durch Zukauf internationaler Geschäfte (Tican/Dänemark)
  • keine Angaben zum Gewinn
  • Weltweit 20,4 Mio. Schweine geschlachtet (+ 2 Prozent bzw. 400.000 Stück im Vergleich zum Vorjahr)
  • davon 16,2 Mio. Schweine in Deutschland geschlachtet (Vorjahresniveau)
  • Exportrate von über 50 Prozent (gewichtsbasiert)
  • Mitarbeiterzahl seit 2014 um ca. 2.000 auf 12.500 gewachsen (vor allem durch Tican)

Ziele von Tönnies für das Geschäftsjahr 2017

Wie schon 2016 sollen zukünftig strukturelle Investitionen in bestehende Produktionsstandorte die Marktposition von Tönnies angesichts des Preisdrucks am Markt weiter stärken. Die internationale Aufstellung spiele dabei nicht nur für die Wirtschaftlichkeit des Unternehmens eine wichtige Rolle, sie eröffne auch deutschen Landwirten neue Absatzmöglichkeiten. Stammmarkt bleibe jedoch Deutschland, so das Unternehmen in seiner Pressemitteilung.


Führerscheinklasse L, T und C/CE: Diese Maschinen dürfen Sie fahren
  • Mit der Fahrerlaubnisklasse L können ab einem Alter von 16 Jahren Zugmaschinen, also Traktoren, mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (bbH) bis 40 km/h gefahren werden. Das gilt jedoch nicht, wenn Anhänger mitgeführt werden.

    © Werkbild
  • Mit einem Anhänger am Traktor darf man mit dem L-Führerschein maximal 25 km/h schnell fahren. Das gilt auch, wenn der Anhänger bis 40 km/h zugelassen ist.

    © agrarfoto
  • Auch selbstfahrende Arbeitsmaschinen, wie Mähdrescher, dürfen mit dem L-Führerschein gefahren werden. Jedoch gilt auch hier eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h.

    © agrarfoto
  • Mit dem T-Führerschein kann man ab einem Alter von 16 Jahren Schlepper mit einer bbH bis 40 km/h fahren. Ab 18 Jahren ändert sich das: Dann Traktoren bis 60 km/h fahren. Diese Geschwindigkeiten gelten auch, wenn man einen Anhänger mitführt - sofern der Anhänger natürlich auf die jeweilige Höchstgeschwindigkeit zugelassen ist.

    © Julia Eder
  • Selbstfahrende Arbeitsmaschinen wie Mähdrescher, Häcksler oder Roder dürfen mit der Klasse T bis zu einer bbH von 40 km/h gefahren werden.

    © agrarfoto
  • Achtung ist geboten beim Zweck: Die beschriebenen Führerscheinklassen L und T dürfen nur im Rahmen von land- oder forstwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Fährt man zum Beispiel für einen Bauunternehmer Bauschutt, Erde oder Sand, hat dies nichts mit den lof-Zwecken zu tun und somit müsste der Fahrer dann die Führerscheinklasse C/CE haben.

    © Julia Eder
  • Auch mit so genannten Agrotrucks können lof-Zwecke erfüllt werden. Wenn diese allerdings - was in der Regel der Fall ist - eine bbH von mehr als 60 km/h haben, ist hier ein C- bzw. mit Anhänger CE-Führerschein nötig. Dieser kann ab 21 Jahren erworben werden.

    © Werkbild
Landlive Kommentare