Maschine des Tages Claas-Kombi: Jaguar und Disco-Mähwerk für 32.130 Euro

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Zum 8,5 m breiten Frontmähwerk Disco 8550 gibt es das Trägerfahrzeug, einen Jaguar 870 der Vorserie, für insgesamt 32.130 Euro gleich dazu. Unsere ‚Maschine des Tages‘.

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Das Dreifach-Frontmähwerk Disco 8550 von Claas hat eine Arbeitsbreite von 8,5 m und wurde 2003 gebaut. Seitdem hat es mehr als 1.900 ha gemäht. Es kann solo erworben werden oder gleich mit dem Trägerfahrzeug: einem Claas-Jaguar 870 aus der Vorserie, zusammen für 32.130 Euro.

Aktuell sind die Maschinen noch in Schwaben im Einsatz. Auf technikboerse.com zieht das Angebot viele Blicke auf sich.

Technische Daten

Claas Disco 8550:

  • Arbeitsbreite: 8,5 m
  • Bauart: Front
  • Mähbalken: Scheiben
  • Rückschwenkung: hydraulisch
  • Baujahr: 2003
  • Ausstattung:Aufbereiter, Schnitthöhenverstellung, Schwadleitblech, Hochstellung, Breitverteiler, Beleuchtung

Claas Jaguar 870

  • Vorserienmodell
  • Baujahr 1998
  • 6-Zylinder Reihenmotor
  • Overdrive Fahrantrieb mit zwei Stufen
  • Arbeitsgeschwindigkeit bis 18km/h
  • Bereifung vorne 800/65R32, hinten 700-26,5

Hier geht es zum Angebot der Claas-Grünlandkombi auf technikboerse.com.


Spektakulär: Ein Claas Axion 920 zerlegt in seine Einzelteile(
  • Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile. So sieht ein Claas Axion 920 in seinem Innersten aus. Wer hat's gemacht?

    © von Dithfurth
  • Die traction-Redaktion zusammen mit einem Mechanikerteam bestehend aus Experten von Claas, FPT, ZF und GIMA.

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  • So sah der Axion 920 vor der Demontage aus. Bislang hatte er 3.500 Betriebsstunden hinter sich.

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  • Keine drei Stunden später hat der Axion schon ganz schön Federn lassen müssen: Die großen Anbauteile wie Haube, Kotflügel und Reifen sind weg.

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  • Kolben- und Ölabstreifringe weisen fast keinerlei Verschleiß auf.

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  • Auch Kabelbrüche waren Fehlanzeige.

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  • Die Injektoren würden bei schlechter Dieselqualität anders aussehen.

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  • Pleuel und Kolbenbolzen sind ohne Riefen.

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  • An Kurbelwellenbrücken und Lagerschalen sieht man nur eine leichte Oberflächenverfärbung.

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  • Auch die Nockenwelle zeigt sich ohne tiefere Laufspuren.

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  • Philipp Thiel von Claas (links) zerlegte zusammen mit den ZF Experten das Getriebe.

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  • Die Ölübergabe vom Gehäuse zur Getriebeeingangswelle zeigt keine Abnutzung.

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  • Die Getriebeeingangswelle muss die gesamte Motorleistung übertragen.

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  • Vor der Demontage wurden Ölproben gezogen.

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  • Der Hydrostat von Bosch wurde im Nachhinein von Claas-Technikern zerlegt und begutachtet.

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  • An den Lamellenpaketen für die Bereichskupplungen im Stufenlosteil sind keine Verfärbungen nach Temperaturschwankungen sichtbar.

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  • Experten aus Deutschland und Frankreich kümmerten sich um die Hinterachse von Gima. Am Kegelrad erkennt man eine leichte Politur der Oberfläche - alles o.k.

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  • Beim Transport werden die Bremsen beansprucht, erkennbar an leichten Verfärbungen.

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  • Die Beläge der Differenziallamellen sind sehr wenig und absolut gleichmäßig abgenutzt.

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  • Kleines Versäumnis, große Wirkung: Schmiert man den oberen Bolzen der Unterlenker nicht, lässt die Hydraulik sich beim Ablassen viel Zeit.

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  • So viele Bauteile auf engstem Raum – breitet man sie aus, wird die Ingenieursleistung erst deutlich.

    © von Dithfurth
  • Erschöpft und zufrieden: über eine Woche Arbeit stecken in Demontage, Bewertung und Fotoshooting. Den gesamten Artikel gibt es in der traction Ausgabe 02/2016 - absolut lesenswert.

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