Direktzahlungen EU-Agrarausschuss: Umverteilung der Direktzahlungen für kleine Betriebe

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Die EU-Abgeordnete Maria Noichl (SPD) macht sich für eine Kappung der Direktzahlung und eine stärkere Umverteilung auf kleinere Betriebe stark.

Maria Noichl ist SPD-Abgeordnete im EU-Parlament.

Die SPD-Europaabgeordnete Maria Noichl hat ihren Bericht "Aktueller Stand der Konzentration von Agrarland in der EU: Wie kann Landwirten der Zugang zu Land erleichtert werden?" diese Woche im Agrarausschuss des EU-Parlaments vorgestellt. Darin hat sie sich unter anderem für diese Punkte ausgesprochen:

  • 30 % der Direktzahlungen sollen auf die ersten Hektare eines Betriebes umverteilt werden. In Deutschland liegt dieser Anteil derzeit bei knapp 7 Prozent.
  • Direktzahlungen sollen ab 150.000 Euro gekappt werden. Übersteigende Beträge sollen um fünf Prozent gekürzt werden.

Noichls Auffassung nach führen flächengebundene Beihilfen zu einer „einseitigen Förderung der größten Betriebe“. Die Subventionen der EU-Agrarpolitik unterstützten die „Expansionsbestrebungen“ von Betrieben und lockten außerlandwirtschaftliche Investoren an.

Brüssel soll Bodenpreise erheben

Ein weiterer Punkt in Noichl Entwurf: Der Begriff „aktiver Landwirt“soll europaweit einheitlich definiert werden und eindeutig mit dem Begriff der Arbeit im landwirtschaftlichen Betrieb verknüpft sein.

Weiterhin fordert Noichl die Kommission auf, alle Politikfelder daraufhin zu überprüfen, ob sie die Konzentration von Agrarland in der EU fördern oder ihr entgegenwirken. Der Umfang und die Geschwindigkeit der Landkonzentration seien „alarmierend“, heißt es in ihrem überarbeiteten Berichtsentwurf. Darin wird die Situation in Rumänien, Ungarn und Bulgarien als besonders problematisch eingestuft. Genannt werden aber auch Deutschland, Italien und Spanien.

Die Europaabgeordnete empfiehlt den Mitgliedstaaten eine Bodenpolitik, die eine breite Eigentumsstreuung gewährleistet sowie steigende Boden- und Pachtpreise dämpft. Zudem solle Landwirten beim Erwerb von Agrarland Vorrang eingeräumt und Berufseinsteigern der Zugang zu Flächen ermöglicht werden.

Noichl schlägt weiterhin die Einrichtung einer zentralen Beobachtungsstelle vor, um genauere Kenntnisse über die Entwicklungen auf den Bodenmärkten in der EU zu erhalten. Zudem soll die Kommission eine Rechtsgrundlage für eine regelmäßige Erhebung von Daten zu Pachthöhen und Bodenpreisen bei allen Flächen und Anteilsverkäufen von landwirtschaftlichen Unternehmen in den Mitgliedstaaten schaffen.


Mit Material von Europaparlament

Mit Bauernregeln durch den Herbst und Winter
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  • 02. Januar Makarius das Wetter prophezeit, für die ganze Erntezeit.

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  • 24. Dezember Frohe Weihnachten und ein gesegnetes, gesundes sowie erfolgreiches neues Jahr wünscht das agrarheute-Team allen Lesern!

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  • Weihnachtsfeiertage Je dicker das Eis um Weihnacht liegt, je zeitiger der Bauer Frühling kriegt.

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  • Agrarwetter im Dezember Dezember mild und viel Regen, ist für die Saat kein großer Segen.

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  • Winterwetter im Dezember Es folgte noch allezeit und immerdar auf kalten Dezember ein fruchtbar Jahr.

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  • 17. Dezember Ist Sankt Lazarus nackt und bar, gibts einen gelinden Februar.

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  • Dezemberkälte Ists im Dezember kalt, wird der Winter zwar hart, aber der Frühling kommt bald.

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  • 13. Dezember Wenn zu Luzia die Gans geht im Dreck, so geht sie am Christtag auf Eis.

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  • 11. Dezember Am 11. Dezember ist der Tag der Berge.

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  • 06. Dezember Regnets an Sankt Nikolaus, wird der Winter streng und graus.

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  • 04. Dezember Geht Barbara im Klee, kommts Christkind im Schnee.

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  • 02. Dezember Wenn's regnet am Bibianstag, regnet's vierzig Tage und eine Woche danach.

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  • 01. Dezember Am 01. Dezember ist meteorologischer Winteranfang.

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  • 11. November Hat Martini einen weißen Bart, dann wird der Winter lang und hart.

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  • 01. November Allerheiligen feucht, wird der Schnee nicht leicht.

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  • Ist der Oktober kalt, macht er Raupenfraß halt.

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  • Oktoberschnee - tut Samen und Pflanzen weh.

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  • 31. Oktober Sankt Wolfgang Regen, verspricht ein Jahr voll Segen.

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  • Zu Ende Oktober Regen, bringt ein fruchtbar Jahr zuwegen.

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  • 23. Oktober Wenns Sankt Severin gefällt, bringt er mit die erste Kält.

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  • 21. Oktober Lacht Ursula mit Sonnenschein, wird wenig Schnee vorm Christfest sein.

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  • 16. Oktober Ist Sankt Gallus nicht trocken, folgt ein Sommer mit nassen Socken.

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  • 14. Oktober Sankt Burkhardi Sonnenschein, schüttet Zucker in den Wein.

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  • 09. Oktober Regnets an Sankt Dionys, wird der Winter nass - gewiss.

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  • Im Oktober der Nebel viel, bringt im Winter der Flocken Spiel.

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  • Viel Nebel im Oktober - viel Schnee im Winter.

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  • 01. Oktober Regen an Sankt Remigius bringt für den ganzen Monat Verdruss.

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