Leserfragen Farm & Food 4.0: Live-Interviews mit John Deere, Horsch und mehr

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Am Montag findet in Berlin der Kongress Farm & Food 4.0 statt. Wir berichten live und stellen Ihre Fragen!

Am 23. Januar werden auf dem Kongress "Farm & Food 4.0" der Deutsche Bauernverband (DBV), der Bundesverband der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und Medienunternehmen der Branche zusammen mit zahlreichen Experten Themen wie digitale Transparenz, Smart Farming, Automatisierung und Nachhaltigkeit diskutieren.

agrarheute.com ist am 23. Januar vor Ort und wird live Interviews führen, die Sie über die agrarheute-Facebook-Seite mitverfolgen können.

Sie haben Fragen an die Interviewpartner? Bei uns haben Sie die Möglichkeit, Antworten zu bekommen. Senden Sie uns einfach Ihre Fragen per Mail oder über die agrarheute-Facebookseite.

    9:30 Uhr: Markwart von Pentz, Deere & Company

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    Markwart von Pentz, Präsident der Landtechniksparte von Deere & Company

    Markwart von Pentz ist Präsident der Landtechniksparte von Deere & Company und wird im Interview über "Digitalisierung der Landtechnik weltweit" sprechen. Seit 2012 zeichnet er verantwortlich für die Verkaufsregionen Europa, die Länder der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), Afrika und Asien sowie das weltweite Traktorengeschäft. Von Pentz begann seine Laufbahn 1990 als Auditor in der Revisionsabteilung des European Office. Danach bekleidete er eine Reihe von Positionen mit wachsendem Verantwortungsbereich in der europäischen Marketing-Organisation. Er ist Mitglied des Beirates im VDMA, Mitglied im regionalen Beirat der Deutschen Bank AG und Mitglied des Beirates des US-Russia Business Councils.

    11:15 Uhr: Michael Horsch, Horsch Maschinen GmbH

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    Michael Horsch, Geschäftsführer der Horsch Maschinen GmbH

    Michael Horsch ist einer der Gründer der Horsch Maschinen GmbH, einem reinen Familienunternehmen. Er wird über "Maschinen der Zukunft" sprechen. Der Landwirt hat Direktsaatmaschinen selbst entwickelt und diese sukzessive weiterentwickelt. Das Unternehmen gilt heute als einer der größten Sämaschinen- und Bodenbearbeitungshersteller Europas.

    12:00 Uhr: Simone Strey, PEAT

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    Simone Strey, Geschäftsführerin von PEAT

    Simone Strey ist Gründerin und Geschäftsführerin von PEAT, einem Deep Learning AgTech Startup, welches als SpinOff aus der Leibniz Universität Hannover hervorging. Sie wird mit uns über Apps und Start-ups in der Landwirtschaft sprechen. PEAT vereint automatische Bilderkennung, Big Data und Landwirtschaft, um eine Frage zu beantworten: "Geht es meiner Pflanze gut?". Das Startup hat eine Software entwickelt mit welcher sie Pflanzenschäden an Hand eines Fotos automatisch erkennen können. Diese Software ist unter anderem in Ihrer App Palntix integriert. Für ihr Gründungsvorhaben erhielt Simone Strey ein EXIST-Gründerstipendium vom BMWi. Das MIT Technology Review verlieh ihr 2016 die Auszeichnung einer der besten "Innovatorinnen unter 35".

    13:00 Uhr: Dr. Roland Leidenfrost, Deepfield Robotics

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    Dr. Roland Leidenfrost, Robotik-Entwickler bei Deepfield Robotics

    Dr. Roland Leidenfrost ist unser Interviewpartner zum Thema "Robotik und Automatisierung". Er ist hauptverantwortlich für Robotik bei Deepfield Robotics, einem im Jahr 2014 gegründeten Bosch-Startup. Das Unternehmen will innovative Technologien für eine nachhaltige Landwirtschaft entwickeln. Leidenforst gründete 1991 sein eigenes Robotik-Unternehmen und fusionierte es 2003 mit einem führenden Hersteller von Automatisierungskomponenten. Im Jahr 2014 trat er bei Bosch Deepfield Robotics ein. Neben seinem Engagement in der Industrie, hält Leidenforst Vorträge über Automatisierung. Deepfield Robotics arbeitet unter anderem an einem Robotersystem, das automatisierte Feldversuche ermöglicht und somit das Potenzial hat, die Aufgaben von Pflanzenzüchtern zu revolutionieren.

    13:30 Uhr: Rainer Winter, DLG

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    Rainer Winter, Online-Koordinator der DLG

    Rainer Winter wird mit uns über Landwirte in sozialen Medien und die Bedeutung von Online-Kommunikation reden. Er beschäftige sich seit 1995 mit der Nutzung von Computer und Internet in der Landwirtschaft - erst fünf Jahre in der Redaktion der DLG-Mitteilungen, ab 2000 als „Online-Koordinator“ bei der DLG e.V. Von 2007 bis 2013 war er zudem Schriftleiter der Zeitschaft „DLG-Test Landwirtschaft“, die viermal jährlich den DLG-Mitteilungen beiliegt. Derzeit ist er wieder hauptsächlich online tätig, insbesondere im Bereich Social Media.


    Zukunftstechnologie: Designstudien zur Landtechnik
    • Kompostiersystem-Projekt Zusammen mit dem  Royal College of Art (RCA) richtete CNH Industrial eine Veranstaltung aus, um Studierende, die an einem Projekt für Designs von innovativen und nachhaltigen Maschinen für aufstrebende Märkte teilgenommen haben, auszuzeichnen. Die Kategorie Automark konzentrierte sich auf die Ermittlung der kommerziellen Nachfrage und auf den Entwurf eines Fahrzeugs, das einfach herzustellen, zu warten und zu bedienen ist. Gewinner hier war Jonathan Stoker für sein Kompostiersystem-Projekt (New Holland).

      © Jonathan Stoker/CNH Industrial
    • BUG-E Elektrowagen Im Bereich Service Design sollten Studenten Möglichkeiten ermitteln, die die Effizienz in den Märkten erhöht, und sie sollten eine einfache und nachhaltige Lösung entwickeln, die Anwender unterstützt. Gewinner hier war Harsh Kumar für seinen modularen Elektrowagen BUG-E und die für Farmer im ländlichen Raum zugeschnittene digitale Plattform.

      © Harsh Kumar/CNH Industrial
    • Fahrzeug für Regen- und Trockenzeit Austin Dewees erhielt für sein Transportfahrzeug-Projekt für die Trocken- und Regenzeit einen Preis von CNH Industrial und war gleichzeitig auch der Gesamtgewinner, der aus vier Projekten ausgewählt wurde.

      © Austin Dewees/CNH Industrial
    • Gesteuert und überwacht werden die Maschinen über mobile Geräte. Ein Mitarbeiter kann so mehrere Maschinen gleichzeitig steuern. Mögliche Einsatzfelder für den autonomen Schlepper sind Bodenbearbeitung, Saat, Pflanzenschutz und Ernte. Dank modernster Technik erkennt der Traktor selbstständig stationäre und bewegliche Hindernisse und stoppt automatisch.

      © Case
    • Dieser kabinenlose Traktor ist das erste autonome Traktorkonzept von Case IH. Bei der Entwicklung stützte man sich auf das bestehende Case IH Magnum Modell und entwickelte ein neues Design. Trotz fehlender Kabine beim Prototypen kann die Technologie laut Hersteller grundsätzlich auch bei Standardtraktoren eingesetzt werden.

      © Case
    • Der NHDrive-Konzepttraktor ist die erste autonom arbeitende, fahrerlose Maschine von New Holland. Gesteuert und überwacht wird der Traktor über einen Desktop-Computer oder ein Tablet-Interface. Dank vollwertig ausgestatteter T8-Standard-Kabine lässt sich die Maschine auch bei Arbeiten einsetzen, bei denen noch keine vollständige Autonomie möglich ist (Frontlader- und Transportarbeiten).

      © New Holland Agriculture
    • Der Wendekreis der Geotrac Traktoren ist unter 8 m. Sie haben ein geringes Eigengewicht und eine niedrige Kabinenhöhe. Damit sollen sie sehr wendig und geländegängig sein. 

      © Werkbild
    • Die Ergonomie um und in der Kabine soll laut Hersteller ein komfortables Arbeiten bei jedem Einsatz ermöglichen.

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    • Proportionen schaffen perfekte Übersichtlichkeit und zeitlose Attraktivität. Die kraftvolle Formensprache soll die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge unterstreichen und die Wiedererkennung als "Lindner" erleichtern.

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    • Geotrac Der Geotrac wurde dem Hersteller zufolge als einer der ersten Traktoren nach modernsten Grundsätzen des Automotive Designs entwickelt. Das Innovative Traktor-Konzept gilt bis heute als top-modern.

      © Werkbild
    • MARS (Mobile Agricultural Robot Swarms) ist ein Forschungsprojekt von Fendt im Bereich der Agrarrobotik. Autonome, von einer Cloud gesteuerte Roboterschwärme werden in Zukunft ihre Arbeit neben Großmaschinen verrichten - davon ist man bei Fendt überzeugt.

      © Fendt
    • NEO wird durch einen Joystick gesteuert. Durch die ergonomische Fahrerkabine soll eine gute Rundumsicht möglich sein. Die Fahrerkabine ist über ein hydraulisches Gelenk mit der Ladefläche verbunden, um einen möglichst kleinen Wendekreis zu ermöglichen.

      © Zishan Khan Pathan
    • Mit dem NEO wollte der Designer das typische Erscheinungsbild von Traktoren revolutionieren und gleichzeitig die Funktionalität erhöhen. NEO soll mit einem Vierradantrieb ausgestattet sein, wobei jedes Rad von einem eigenen Motor angetrieben wird, sodass ein großer Motorraum entfällt. Der eingesparte Platz wird für eine integrierte Ladefläche genutzt.

      © Zishan Khan Pathan
    • Besonders hilfreich soll der Valtra Robo Trac für den Einsatz im Wein-, und Obstbau sowie beim Kaffeeanbau und in Baumschulen sein.

      © Hannes Seeberg
    • Der Valtra Robo Trac Traktor wurde im Rahmen eines Uniprojektes entworfen. Der Idee nach ist er vollautomatisch und programmierbar und kann viele Bodenbearbeitungsgeräte, wie beispielsweise einen Grubber oder einen Pflug, ziehen.

      © Hannes Seeberg
    • Das ist "BoniRob": Der Prototyp eines autonomen Feldroboters auf vier einzeln lenkbaren Rädern. Das Navigationsmodul wertet Messdaten eines 3D-Laserscanners aus, die zur Ansteuerung der Radnaben-Elektromotoren dienen. So erkennt BoniRob auch Reihenlücken, -anfänge und -enden und kann sich selbsttätig auf den Feldern bewegen, ohne Pflanzen zu beschädigen. © HS Osnabrück
    • Mehr Leistung, mehr Räder: mit der Kopplung von zwei Valtra-Ameisen entsteht ein stärkerer Traktor mit drei Achsen. © Werkbild
    • Massey Ferguson nennt diese Idee Drohne: Der Traktorfahrer in der drehbaren Kabine steuert einen zweiten Traktor ohne Kabine. © Werkfoto
    • Zukunftsidee von Fendt: Miniroboter, die 24 Stunden spezifisch Pflanzenschutz durchführen. © Werkfoto
    • Das Konzept von Dominic Schindler Creations aus Österreich zeigt einen Mähdrescher mit zwei lenkbaren Vorderachsen. © Werkfoto
    • Claas-Studie mit einer Rad-Raupe-Kombination mit zweiter Traktionsspur - ohne Zwillings-bereifung sowie zwei lenkbaren Achsen und anhebbarem, einfahrbarem Raupenlaufwerk. © Jörg Möbius
    • Laut Industriedesigner IIya Avakov könnten die Mähdrescher der Zukunft wie überdimensionale Rasierer aussehen. © IIya Avakov
    • Erntemaschinen werden immer größer und damit auch schwerer. Das führt zu mehr Bodenverdichtung. Die Zukunftsvision des russischen Industriedesigners IIya Avakov ist ein Mähdrescher mit einem Antigravitationsantrieb, der durch Magnetismus die Erdanziehung aufhebt. © IIya Avakov
    • Im Erntemodus wird der Schwadleger und der Strohhäcksler in Position gebracht. © Christoph Schneider
    • "Venum" heißt die moderne Landmaschine und ist mit einem 18 Meter langem Klappschneidwerk und zwei Fahrerkabinen ausgestattet. „Das bringt gegenüber herkömmlichen Mähdreschern einige Vorteile. Durch die enorme Breite des Schneidwerkes können Felder viel effektiver und schneller abgeerntet werden“, so Christoph Schneider.

      © Christoph Schneider
    • Für seinen Mähdrescher der Zukunft wurde der Diplomstudent Christoph Phillip Schreiber 2014 mit dem Sächsischen Staatspreis für Design ausgezeichnet. © Chris­toph Phil­ipp Schreiber
    • Die erarbeitete Lösung beschreibt ein modulares Maschinensystem bestehend aus drei Komponenten. "Durch die Kombination von Leistungsmodulen mit einem Kabinenmodul lässt sich damit ein für jeden Anwendungsbereich optimales Bearbeitungssystem darstellen." © TU Dresden
    • Dies ist das Design einer Diplomarbeit zum Thema neue Traktor-Geräte-Systeme. © TU Dresden