Ausbildung Finalstart des Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend

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Für die besten Nachwuchskräfte der Grünen Berufe hat heute das Finale des 33. Berufswettbewerbs der deutschen Landjugend in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) begonnen.

35 Frauen und 84 Männer hatten sich in den vergangenen Monaten in ihren Bundesländern für die deutsche Jugend-Meisterschaft in Land- und Haus-, Forst- und Tierwirtschaft sowie dem Weinbau qualifiziert. Sie waren die besten von bundesweit 10.000 Teilnehmern und werden in den nächsten Tagen ihre theoretischen Kenntnisse und ihr praktisches Können beweisen.

Der Berufswettbewerbes 2017 steht unter dem Motto "Grüne Berufe sind voller Leben - Wachstum, Stärke, Leidenschaft". Zum Auftakt erhielten die 119 Finalisten lobende und beglückwünschende Worte aus vielen Richtungen.

Berufswettbewerb: Glückwünsche von allen Seiten

  • Thomas Windmöller, Abteilungsleiter von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt: "Sie sind die Zukunft. Sie müssen diejenigen sein, die das Althergebrachte hinterfragen und die vielfältigen Anforderungen an eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft umsetzen. Seien Sie aktiv und bringen sie Ihren Willen zur Weiterentwicklung in den Berufsstand ein", so seine Botschaft an die Landessieger.
  • Wolfgang Vogel, Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV): "Der Berufsnachwuchs wird in Theorie und Praxis zeigen, welche Qualität die berufliche Ausbildung zur Lösung aktueller und künftiger Herausforderungen einnimmt. Eine innovative Branche wie die unsrige braucht engagierte, gut ausgebildete und unternehmerisch handelnde Nachwuchskräfte."
  • Ursula Braunewell, Präsidiumsmitglied des Deutschen Landfrauenverbandes: "Besonders beeindruckt bin ich von der großen Zahl junger Frauen, die nicht nur in der Haus-, sondern auch in der Tier- und Landwirtschaft den Weg ins Finale geschafft haben. Alle, die es bis ins Finale geschafft haben, sind bereits Siegerinnen und Sieger. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen und das kleine Quäntchen Glück, das es an Tagen wie diesen braucht."
  • Sebastian Schaller, Vorsitzender des Bundes der Deutschen Landjugend (BDL) e.V.: "Der größte Schatz, den ihr nach dieser Woche mit nach Hause nehmen könnt, ist das Netzwerk, das ihr euch hier aufbaut. Viele gut ausgebildete und motivierte junge Menschen in den Grünen Berufen zu sehen, heißt auch Zukunft und lebendige ländliche Regionen."
  • Dr. Jürgen Buchwald, Staatssekretär im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz in Mecklenburg-Vorpommern: "Bundesweit betrachtet entscheiden sich immer mehr junge Leute für eine landwirtschaftliche Ausbildung. In Mecklenburg-Vorpommern herrscht hingegen ein wenig Zurückhaltung. Dies sollten wir zum Anlass nehmen, um die Werbetrommel für Grüne Berufe noch stärker zu rühren."

Berufswettbewerb der deutschen Landjugend: Die Details

Der praktische Teil des Wettstreits findet in Kirch Rosin (Forstwirtschaft), Dummerstorf (Land- und Tierwirtschaft) und in Güstrow (u.a. Hauswirtschaft) statt. Auch die Jungwinzer starten in Mecklenburg-Vorpommern - auf dem Weingut Schloß Rattey, dem mit 4,7 Hektar Rebfläche größten Weingut Norddeutschlands.

Erstmals 1953 veranstaltet, zählt der Wettbewerb zu den größten grünen Fort- und Weiterbildungsprojekten Deutschlands. Er wird vom BDL gemeinsam mit dem DBV, dlv und ihren Landesverbänden sowie der Schorlemer-Stiftung ausgerichtet. Der Wettbewerb wird vom Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft und der Landwirtschaftlichen Rentenbank gefördert.


Mit Material von BDL

Bundesentscheid des Berufswettbewerbs: Das sind die Aufgaben
  • Andreas Kiener, Betriebsleiter des Lehr-, Versuchs- und Fachzentrums Almesbach, lenkt ein Gespann durch einen vorgegebenen Parcours.

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  • Er muss rückwärts einparken, während die hohen Bordwände des Anhängers die Sicht behindern.

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  • Um die Begrenzung der Parkbucht nicht zu berühren, muss er die Maße des Anhängers richtig einschätzen.

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  • Auch beim Transport des Wassereimers ist das fahrerische Feingefühl des Betriebsleiters gefragt. Trotzdem geht etwas Wasser daneben.

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  • Bei der Beurteilung eines Schlags Wintergerste erklärt Andreas Kiener den Richtern, wie er den aktuellen Entwicklungsstand der Pflanzen einschätzt.

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  • Er bestimmt und bewertet zudem auch Unkräuter ...

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  • ... und kontrolliert den Getreidebestand hinsichtlich Krankheiten.

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  • Ausbilder Josef Weig stellt sich der tierischen Aufgabe und ist mit den Richtern nicht immer einer Meinung.

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  • Auch die Richter des Berufswettbewerbs wie hier Anton Dobmayer (links) und Franz Josef Baeck (Mitte) schauen bei der Tierbeurteilung ganz genau hin.

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  • Gewissenhaft vermisst Fachberater Josef Weig die Milchkühe.

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  • Neben Messutensilien ist bei dieser Aufgabe auch das Auge des Landwirts für das Tier gefragt.

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