Amt gibt grünes Licht Gegen Schnellkäfer: Notfallzulassung für Nemathorin in Kartoffeln

Bild auf Agrarheute.com © Mühlhausen/landpixel Bild vergrößern
von , am

Kartoffelbauern aufgepasst: Zur Bekämpfung des Schnellkäfers (Drahtwurm) steht vorübergehend Nemathorin zur Verfügung. Es ist nicht das einzige Produkt, wofür eine Notfallzulassung existiert.

Für das Produkt Nemathorin 10 G gilt ab sofort eine Notfallzulassung zur Bekämpfung des Drahtwurms (Schnellkäfer) in Kartoffeln. Wie das Amt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit mitteilt, ist Nemathorin in der Zeit von 2. Februar bis 31. Mai 2016 zur Verminderung von Knollenschäden in Folge eines Drahtwurmbefalls erlaubt. Die Notfallzulassung gilt nicht für den Einsatz in Frühkartoffeln.

Überblick: Für diese Produkte existiert 2016 eine Notfallzulassung

  • Nemathorin (über die bestehende Zulassung hinaus) gegen Schnellkäfer (Drahtwurm) an Kartoffel: 2. Februar bis 31. Mai 2016
  • Boni Protect forte gegen Grauschimmel (Botrytis cinerea) an Erdbeere: 15. März bis 12. Juli 2016
  • Proman gegen einjährige zweikeimblättrige Unkräuter (ausgenommen Klettenlabkraut) in Feldsalat: 20. Februar bis 18. Juni 2016
  • Vintec (BCP511B) gegen die ESCA-Erreger Phaeoacremonium aleophilum und Phaeomoniella chlamydospora (Togninia minima) bei der Rebveredlung: 1. Februar bis 30. Mai 2016

Sicherheitscheck beim Kreiselmähwerk

  • Vor jedem Einsatz einen Blick auf die Messer und deren Befestigungsbolzen werfen und ggf. erneuern, was abgenutzt ist.

    © SVLFG
  • Vor Einsatz des Mähwerkes auf der Wiese prüfen, ob die Messerhalterungen noch fest verschraubt im Drehteller befestigt sind und ggf. Schrauben nachziehen.

    © SVLFG
  • Bei Hydraulik-Schläuchen auf Alter und Beschaffenheit achten. Schläuche, die brüchig sind, müssen ausgewechselt werden.

    © SVLFG
  • Sind die vorgeschriebenen mechanischen Transportsicherungen intakt? Sie verhindern, dass sich das Mähwerk bei einem Druckabfall im Hydraulik-Schlauch absenken und ausklappen kann.

    © SVLFG
  • Die Gelenkwelle ist regelmäßig zu schmieren. Gut beraten ist, wer bereits beim Kauf darauf achtet, ein Gerät mit möglichst wenigen, gut zugänglichen Schmierstellen zu Gelenkwellenschutz.

    © SVLFG
  • Um Unfälle zu vermeiden, muss darauf geachtet werden, dass der vorgeschriebene Gelenkwellen-Schutz, der das Kreuzgelenk verdeckt, intakt und angebracht ist.

    © SVLFG
  • Vor Fahrtbeginn prüfen, ob erforderliche Leuchten und Warntafeln ordnungsgemäß angebracht und funktionstüchtig sind. Grundsätzlich gilt: Immer dann, wenn die Beleuchtungseinrichtungen des Schleppers durch angebaute Maschinen verdeckt sind, müssen sie am Gerät wiederholt werden. Wenn das Mähwerk mehr als einen Meter über die Schlussleuchte des Traktors hinausragt, dann sind am Mähwerk eigene Schlussleuchten, Rückstrahler und natürlich Warntafeln anzubringen.

    © SVLFG
  • Darauf achten, dass sich niemand im Gefahrenbereich des laufenden oder nachlaufenden Mähwerks aufhält!

    © SVLFG
  • Schutztuch prüfen: Dem am Mähwerk angebrachten Schutztuch kommt besondere Bedeutung zu, hält es doch Steine und andere Gegenstände davon ab, wegzuschleudern.

    © SVLFG
  • Hinweise auf die besonderen Eigenheiten und Gefahrstellen des Gerätes bieten auch die angebrachten Aufkleber. Sollten sich diese im Laufe der Zeit lösen, gibt es beim Landmaschinenhändler Ersatz.

    © SVLFG
Landlive Kommentare
Auch interessant: