Düngerecht Geplante Stoffstrombilanz betrifft bis zu 12.000 Betriebe

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Die in der Neuregelung des Düngerecht vorgesehene Stoffstrombilanz für Tierhaltungsbetriebe wird zunächst wohl an die 12.000 Betriebe betreffen.

Anstelle einer Hoftorbilanz soll es ab 2018 eine verbindliche betriebliche "Stoffstrombilanz" geben, die sich allerdings an einer Hoftorbilanz orientieren soll. Gelten soll das flächenbezogene Bilanzierungssystem zur Nährstoffermittlung für Betriebe mit mehr als 2.000 Mastschweinen oder mehr als 3 Großvieheinheiten je Hektar.

Der agrarpolitische Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, Friedrich Ostendorff, wendete sich in einer schriftlichen Frage an den parlamentarischen Staatssekretär Peter Bleser (CDU) und wollte wissen, wie viele landwirtschaftliche Betriebe in den sogenannten roten Gebieten von der Stoffstrombilanzierung künftig betroffen sein werden.

Wie aus der Antwort Blesers hervorgeht, werden von der geplanten betrieblichen Stoffstrombilanz - für Tierhaltungsbetriebe mit mehr als 2.000 Mastschweineplätzen oder mehr als drei Großvieheinheiten (GVE) je Hektar - zunächst bis zu 12.000 Betriebe getroffen.

Zahlen gehen aus Viehstandserhebung und Agrarstrukturerhebung hervor

  • Laut Bleser wurden im Rahmen der Viehbestandserhebung vom Mai 2016 rund 600 Betriebe in Deutschland gezählt, die mindestens 2.000 Mastschweine hielten. Angaben zur Stallkapazität würden nicht erhoben.
  • Die aktuellsten Angaben zur Zahl der Betriebe mit einem Viehbestand von mehr als 3 GVE/ha stammten aus der Agrarstrukturerhebung 2013. Damals habe deren Zahl bei rund 11.400 gelegen.

Allerdings sei zu berücksichtigen, dass eine unbekannte Zahl von Betrieben beide Kriterien erfülle und diese somit doppelt gezählt würden.

Keine Kenntnisse hat die Bundesregierung dem Staatssekretär zufolge darüber, wie viele der Betriebe mit einer Verpflichtung zur Stoffstrombilanzierung in sogenannten roten Gebieten mit einer Nitratbelastung im Grundwasserkörper von mehr als 50 mg/l oder einem Nitratgehalt von 40 mg/l bei ansteigender Tendenz liegen.


Mit Material von BMEL, Büro Ostendorff

Aktuelle Gülletechnik auf der EuroTier 2016
  • Der neue Scheibeninjektor Kusgu von Zunhammer deckt die Gülle direkt bei der Ausbringung komplett mit Boden zu.

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  • Die Maschine löst den Zuni-Disc ab. Nur 2,80 m Baulänge incl. Stabwalze bringen einen Geräteschwerpunkt nahe dem Trägerfahrzeug.

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  • 2015 wurde Zunhammer für seinen Flüssigkeitstankwagen aus GfK-Material ohne zusätzlichen Metallrahmen mit einer DLG-Silbermedaille ausgezeichnet. Die Tankwagen-Baureihe wird nun um den ULT 24 erweitert. Das neue Fahrzeug hat ein 3-achsiges, luftgefedertes Fahrwerk und ein Behältervolumen von 21 m³.

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  • Der Güllesenor VAN-Control 2.0 von Zunhammer soll dem Landwirt in Echtzeit Daten zu seiner Tankmischung liefern.

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  • Der Terra Variant 585 von Holmer löst Mitte 2017 das bisherige Modell Terra Variant 600 eco ab. Mit dem Sechszylinder-Reihenmotor Mercedes Benz OM 473 LA E4-2 mit 585 PS/430 kW bleibt die Maschine das stärkste Trägerfahrzeug der Welt.

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  • In den Drehkolbenpumpen der VX-Serie von Vogelsang ist das patentierte InjectionSystem verbaut.

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  • Das System sorgt dafür, dass Fremdkörper direkt in den Pumpenraum injiziert werden und so kaum mit den Kolbenspitzen kollidieren. Erfahrungen aus der Praxis ergeben laut Vogelsang Steigerungen der Standzeit um das bis zu 2,5-fache.

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  • Der SynCult von Vogelsang ist bereits bekannt und besteht aus

    • Adapterrahmen
    • Gülleexaktverteiler
    • Ablaufschläuchen
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  • Auch bereits im Markt ist der BaseRunner. Das Modul kann an bestehende Schleppschlauchsysteme nachgerüstet werden.

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  • Der Schwanenhals-Einachser LT 16.000 von Bauer/SGT ist mit einem 2-Kammer-System ausgestattet. Dies dient generell zur Stützlasterhöhung, wobei die erste Kammer immer als letztes geleert wird und die Stützlast somit immer maximal bleibt.

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  • Dank der Behältergeometrie und der speziellen Tankform des Pumptankwagen Lowliner von BSA ergibt sich ein sehr tiefer Schwerpunkt, wodurch die Fässer laut Hersteller extrem hangstabil werden und ein sehr stabiles Fahrverhalten aufweisen.

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  • Der Volumetra von Joskin ist ein zwei- oder dreiachsiger Gülleverteiler mit selbsttragender Struktur, der um die volumetrische Pumpe herum konzipiert wurde. Das Fassungsvermögen liegt zwischen 10.000 l bis 22.500 l.

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  • Durch die hohlen Nadeln der Injektionsräder wird beim Duport Liquiliser die Flüssigkeit auf die richtige Tiefe im Boden eingebracht, wie es z. B. für das Cultandüngeverfahren mit flüssigen Stickstoffdüngern (AHL, Alzon usw.) sein sollte.

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  • Der Annaburger Tankzubringer ist ein 3-Achs-Dolly für Feld-Ausbringfahrzeuge mit 21 m³, 24 m³ und 27 m³-Behältervolumen.

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  • Der Universalstreuer von Annaburger wurde nach unten mit dem Modell HTS 18.04 abgerundet. Sein Gesamtgewicht beträgt 18 Tonnen bei einem Ladevolumen von rund 14,1 m³.

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  • Zudem lässt sich dieser Anhänger innerhalb von zirka 1,5 h zum Häckseltransportwagen umbauen.

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  • Das neue Wittrock-Zubringerfass von Krampe bietet mit einer Länge von 8,2 m ein Transportvolumen von ca. 26.000 l, welches mit drei Schwallwänden im Zaum gehalten wird.

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