Solaranlagen Gerichtsurteil: Solarpanele dürfen nicht zu stark blenden

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Ein Urteil des Oberlandesgericht Düsseldorf gab einem Kläger Recht. Er klagte gegen ein Solardach, dass stark auf sein Grundstück blendete.

Ein Grundstückseigentümer muss Blendwirkungen von einer das Sonnenlicht reflektierenden Solaranlage des Nachbarn nicht hinnehmen. Das Oberlandesgerichts Düsseldorf entschied zu Gunsten des klagenden Eigentümers. Dieser sah wegen des stark blendenden Sonnenlichts vom Nachbardach die Nutzungsmöglichkeiten seines Grundstückes ganz erheblich beeinträchtigt.

130 Tage im Jahr Blendwirkung

Das Gericht folgte der Argumentation des Klägers und stellte eine wesentliche Beeinträchtigung durch das reflektierte Sonnenlicht fest. Es träten, wie der gerichtlich bestellte Sachverständige bestätigt habe, an mehr als 130 Tagen im Jahr erhebliche Blendwirkungen auf. Die Blendwirkungen erstreckten sich zeitweise über die gesamte Grundstücksbreite und dauerten bis zu 2 Stunden am Tag an.

Der Nachbar mit der reflektierenden Photovoltaikanlage ist nun verpflichtet, die Blendungen durch geeignete Maßnahmen zu reduzieren.


Mit Material von Oberlandesgericht Düsseldorf

Hochdruckreinigung von Kärcher für Solaranlagen
  • Die Firma Kärcher bietet einen Hochdruckreiniger an, der mit einer Reinigungsbürste verbunden werden kann. Der Aufsatz „iSolar 800“ besteht aus ein oder zwei Scheibenbürsten, die an einer Teleskoplanze verbunden sind.

     

     

     

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  • Die Wasserzufuhr kann während der Anwendung direkt über einen Hebel an der Lanze gesteuert werden. Die Bürsten werden dann in Bahnen über die Solarmodule geführt.

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  • Die Nylon-Beborstung soll laut Hersteller ein kratzfreies Reinigen der Solarmoduloberflächen ermöglichen. Durch ein Knickgelenk ist der Bürstenkopf beweglich und kann sich der jeweiligen Neigung der Module anpassen.

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  • Ein hoher Kalk- und Mineralgehalt im Leitungswasser kann nach der Reinigung Flecken auf den Modulen hinterlassen. Um das zu verhindern, fließt das Wasser aus dem Hahn erst durch einen mobilen Wasserenthärter, bevor es in den Hochdruckreiniger gelangt. 

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  • Bei Arbeiten auf dem Dach ist immer eine Absturzsicherung empfehlenswert. Sie besteht aus einem Becken- und Schultergeschirr, das mit einem Seil verbunden ist. Die mitlaufende Vorrichtung ermöglicht Mobilität, fängt den Arbeiter im Falle eines Sturzes aber sicher ab.

     

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  • Je nach Lage und Erreichbarkeit der Dachsolaranlage kann es praktischer sein, einen Hubsteiger einzusetzen. Das System „iSolar“ kann also an unterschiedlichsten Anlagenstandorten eingesetzt werden. Es wurde im Übrigen auch von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (DLG) geprüft und zertifiziert.

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