Zulassung Glyphosat: Echa-Gutachten geht an EU-Kommission

Glyphosat auf Zwischenfrucht © agrarfoto Bild vergrößern
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Das Gutachten der Echa über den Wirksoff Glyphosat wird heute der Europäischen Kommission vorgelegt. Mit einer Entscheidung wird im Juni gerechnet.

Die Echa-Stellungnahme zu Glyphosat wurde heute (16. Juni) an  die EU-Kommission weitergeleitet und soeben von der Echa online gestellt. Mitte März hatte die Echa die Ergebnisse ihrer Studie bereits verkündet: „Die verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse erfüllten nicht die Kriterien, um Glyphosat als krebserregend zu bewerten“, teilte die europäische Chemikalienagentur am 15. März 2017 mit.

 

Glyphosat: Entscheidung für Mitte Juni angekündigt

Formal kann die EU-Kommission jetzt jederzeit ihren Entscheidungsvorschlag zu Glyphosat vorlegen, den sie schon mal für Mitte Juni angekündigt hatte. Sie muss aber noch nicht, denn die Sitzung, in der er offiziell von den Vertretern der Mitgliedsstaaten diskutiert werden soll, ist laut Plan erst am 19./20. Juni. Voraussichtlich wird die EU-Kommission zunächst die angekündigten 10 Jahre als Wiedergenehmigungszeitraum vorschlagen.
 

Bürgerinitiative sammelt Stimmen gegen Glyphosat

Eine europäische Bürgerinitiative hat eine Million Stimmen für ein Verbot gesammelt, wie verschiedene Unterstützer der Initiative am Donnerstag (15.Juni) mitteilten. Damit dürfen die Aktivisten ihr Anliegen auf Verbot im EU-Parlament vortragen und die Europäische Kommission zu einer Stellungnahme auffordern.


Mit Material von dpa
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