Verkehrsrecht Inaktive Auflaufbremse und falsche Kennzeichnung: Bußgelder drohen

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Bei inaktiven Auflaufbremsen und falscher Kennzeichnung zulassungsfreier Anhänger im Straßenverkehr drohen den Landwirten Bußgelder. Darauf gilt es zu achten.

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Sind landwirtschaftlichen Fahrzeuge im öffentlichen Verkehr unterwegs, müssen natürlich die Regeln eingehalten werden. Wird beispielsweise die Auflaufbremse eines Anhängers eigenhändig außer Betrieb gesetzt hatten, der dann im öffentlichen Verkehr unterwegs ist, kann dies zu Bußgeldern führen.

Das außer Betrieb setzen kann zwar beim Rangieren und beim Rückwärtsfahren sinnvoll sein, beim Befahren öffentlicher Straßen ist dies allerdings gefährlich, erklärt die Polizei.

Auflaufbremse off: Bußgelder in Höhe von 135 Euro drohen

Die Bremsen müssen bei der normalen Fahrt wieder aktiviert sein. Im Falle einer Verkehrskontrolle droht ansonsten ein mögliches Bußgeld in Höhe von 135 Euro zuzüglich Gebühren und Punkten in Flensburg.

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In diesem Fall ist der Anhänger zulassungsfrei

Ein weiterer Aspekt, auf den die Polizei hinweist, betrifft die Zulassung von Anhängern. Diese seien nur zulassungsfrei, bei Anbringung

  • eines 25 km/h Schildes sowie
  • eines Wiederholungskennzeichens einer zugelassenen Zugmaschine des Betriebes.

Sei dies nicht der Fall, müssten Polizisten ein Strafverfahren gegen den Fahrer einleiten, was zu einem Bußgeld von 70 Euro zuzüglich Gebühren und Punkten in der Verkehrssünderdatei führen kann.


Steyr-Traktoren im Wandel der Zeit
  • 1947 Eine Ära beginnt. Steyr legt mit dem Typ 180 den Grundstein einer einzigartigen Erfolgsgeschichte. Am 29. September 1947 übernimmt Leopold Haider, Landwirt in Steinbach/Steyr, seinen Steyr 180 mit der Fahrgestellnummer 1001.

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  • 1949 Der legendäre Typ 80 kommt auf den Markt: ein Einzylinder-Traktor für kleinbäuerliche Betriebe mit 13 PS bei 1500 und später 15 PS bei 1575 U/min. Er wird bis 1964 in 45.068 Exemplaren erzeugt.

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  • 1952 Als robuste Zugmaschine für Großbetriebe produziert Steyr ab 1952 den Typ 280. Er hat den Vierzylindermotor aus der Baureihe 13 mit einer Leistung von 60 PS bei 1650 Umdrehungen/min und ein 5/1 Gang ZF Getriebe installiert.
     

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  • 1955 1955 kommt der Typ 185 mit Dreizylindermotor und einer Leistung von 45 PS hinzu, der als 185 a mit 55 PS ab 1958 gebaut und zum Preis von 78.500 Schilling verkauft wird. Ab 1958 wird der Typ 280 a gebaut - mit 68 PS.

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  • 1956 Ab 1956 geht die erweiterte Baureihe der Typen 84 in Produktion. Die Motorleistung ihres Einzylindermotors erhöht sich für diese Baureihe auf 18 PS. Ebenfalls ab 1956 entsteht die Baureihe 182 - mit einer Leistungssteigerung auf 36 PS, 6/1 Gang Getriebe sowie bereits mit einer größeren Bereifung.

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  • 1960 Mit der Vorstellung der Jubiläumsserie werden zahlreiche Steyr Pionierideen verwirklicht: schnelllaufende Dieselmotoren, Wendegetriebe mit einer auch für den Antrieb von Standgeräten verwendbaren links- und rechtsdrehenden Wegzapfwelle, eine Motorzapfwelle mit 540 und 1000 U/min, Planetenhinterachse und Regelhydraulik.

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  • 1967 Die Verwendung von Direkteinspritzverfahren mit besserer Kraftstoffausnutzung und anwendungsgerechter Leistungscharakteristik gipfelt in der rot-weißen Steyr Plus Serie, vorgestellt auf der Wiener Messe 1967. Die Plus Serie startet mit drei Typen: Steyr 30 (32 PS), Steyr 40 (40 PS) und Steyr 50 (52 PS) sowie erstmals geprüftem Fahrerschutz.

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  • 1971 Die Plus Serie wird mit dem Steyr 760 ergänzt – es ist der Start eines Erfolgs- und Rekordmodells. Als Universaltraktor für alle Einsatzbereiche der Mittelbetriebsgröße weist er die längste Produktionszeit von 16 Jahren und sehr hohe Stückzahlen auf: 33.407 Stück. Viele der 760er-Traktoren gehen in den Export, unter anderem nach Tunesien. 1971 kommt es ferner zur Kooperation mit der ungarischen Firma Dutra zur Ausrüstung von Traktoren mit Steyr Aggregaten und zum gemeinsamen Vertrieb.

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  • 1972 Auf der Austellung der DLG (Deutsche Landwirtschafts Gesellschaft) in Hannover präsentiert Steyr als Prototyp das erste volllastschaltbare Getriebe des 760er Traktors.

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  • 1978 In der Baureihe 80 erfüllt Steyr die wachsenden Ansprüche an Fahrkomfort und Kabinenausführung mit Heizung und Klimaanlage - zunächst mit den Anfangstypen Steyr 8060, 8070 und 8080 und später mit den nachfolgenden Typen 8090, 8100/8110 und 8120/8130 - von 48 bis 130 PS.

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  • 1983 Für den Einsatz im Weinbau stehen drei Schmalspurmodelle, für den Einsatz in Obstkulturen drei Plantagenmodelle zur Verfügung. Aus dieser Baureihe heraus tritt der Traktor Steyr 8075 durch seine universelle Bauform die Nachfolge des Traktors 760 an.

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  • 1986 Die größeren Traktormodelle werden nun mit Steyr-EHR und Steyr-Infomat bestückt. EHR ist die einzige vollelektronische Hubwerksregelung mit Proportionalsteuerung und elektrisch steuerbaren Zusatzsteuergeräten, während der Infomat ein Fahrerinformationssystem darstellt, das sowohl den Kraftstoffverbrauch bis zu 20 Prozent senkt als auch eine zeitsparende Fahrweise erlaubt.

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  • 1992 Steyr ersetzt Anfang der 1990er Jahre die Reitsitztraktoren durch neue Kompakttraktoren, die Baureihe 900. Sie ist mit MWM Dreizylinder Motoren ausgestattet und zeichnet sich durch hohe Zapfwellenleistung und Komfort sowie Hangtauglichkeit aus.

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  • 2000 Steyr bringt in diesem Jahr die ersten Traktoren mit stufenlosem Getriebe (CVT) im Leistungsbereich von 120 bis 170 PS heraus. Sie bestimmen mit ihrer revolutionären Technik den Markt bis heute in der höheren Leistungsklasse.

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