Maschine des Tages Junger Allgäuer: Fendt 724 Vario ProfiPlus für 130.900 Euro

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Knapp 3.000 Stunden hat ein Fendt 724 Vario in drei Jahren gearbeitet und sucht jetzt einen neuen Besitzer. Unsere "Maschine des Tages".

Fendt 724 Vario ProfiPlus auf technikboerse.com © Kuhls - Schuart GbR Bild vergrößern
Zur ProfiPlus-Ausstattung gehören unter anderem Varioterminal, VarioGuide-Vorrüstung und Section Control.

Der Fendt 724 Vario aus dem Jahr 2014 erfüllt bereits Tier 4 final mit SCR-Abgasnachbehandlung und bietet für die geforderten 130.900 Euro die ProfiPlus-Ausstattung mit automatischen Assistenzsystemen. Dazu gehören Varioterminal, VarioGuide-Vorrüstung und Section Control von Fendt. Die vom Verkäufer angegebenen 40 km/h Maximalgeschwindigkeit können auf 50 km/h erhöht werden. Außerdem gibt es an, dass beim Fendt Vario alle Inspektionen (inkl. 3000 h) durchgeführt wurden.

Fendt 724 Vario ProfiPlus: Die technischen Details

  • Motor: 6 Zylinder, 237 PS
  • Bereifung: Trelleborg, 600/65-R28 vorne, 710/70-R38 hinten
  • Hydraulik: Hydraulikpumpe 152 l/min, Power Beyond, 1 Steuergerät vorne, 4 Steuergeräte hinten
  • Sonst: Ausstattung: Klimaautomatik, Super-Komfortsitz, Dachluke, pneumatische Kabinenfederung

Hier geht es zum Fendt 724 Vario ProfiPlus auf technikboerse.com.


Der Fendt Vario 724 im traction-Praxistest
  • Bewährt: Der 6,1 l große Deutz TCD 61. L6 ist bekannt - und bewährt. Die Prüfstandsperformance des Sechsenders ist ordentlich, Stärken zeigen sich dabei vor allem beim Drehmomentanstieg (satte 46 Prozent bei 38 Prozent Drehzahlabfall). Zudem bildet sich ein schönes Drehmomentplateau von 1.500 bis 1.300 U/min heraus. Der Drehmomentverlauf zwischen 2.100 und 1.700 U/min erfolgt nahezu linear - das verspricht im Einsatz Zähigkeit und geringe Tendenzen zum übermäßigem Drehzahlabfall.

    © Matthias Mumme/traction
  • Praxisgerecht: Die Messdaten des Dieselverbrauchs vor der Zapfwellenbremse sind durchschnittlich. Beachtet man jedoch den extrem niedrigen AdBlue-Verbrauch von nur 10,4 bis 11,9 g/kWh, relativieren sich diese Werte wieder. Zudem spielt der 724 Vario sein Potenzial vor allem im Fahrbetrieb in der Praxis - und in den PowerMix-Messungen der DLG - aus, wo mit aktiviertem TMS im Normalfall zwischen 1.850 und 1.250 U/min gearbeitet wird. Von der guten Abstimmung von Motor und Getriebe pro tierte unser Testkandidat auf dem Prüfstand nicht.

    © Matthias Mumme/traction
  • In nahezu allen Testzyklen des DLG PowerMix zeigte sich unser Fendt 724 Vario in puncto Kraftstoffeffizienz überlegen. Besonders stark setzt sich der Bayer im Bereich Zapfwellenarbeiten und gemischte Arbeiten (Zug, Zapfwelle, Hydraulik) vom Wettbewerbsumfeld ab. Der Referenzwert wurde aus zwei Traktoren der Leistungsklasse mit Abgasnorm Tier 4 final und fünf Traktoren mit Abgasnorm Tier 4i ermittelt.

    © Matthias Mumme/traction
  • Dank 52 Grad Lenkeinschlag, 5 Grad Nachlaufwinkel und kurzem Radstand wendet der 724 Vario sehr eng. Wir haben ohne Allrad 11,0 m und mit Allrad 12,0 gemessen.

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  • Der optionale Frontkraftheber arbeitet nicht nur doppeltwirkend, sondern hat auch eine aktive Entlastung sowie eine Lageregelung mit genauer Höheneinstellung.

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  • Die Kabine bietet für Fahrer und Beifahrer bequeme Sitze, und dank der hochgezogenen Frontscheibe mit 300-Grad-Wischer einen guten Blick auf die Palettengabel oder Frontladerschaufel.

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  • Das kontraststarke Vario- Terminal mit 10,4 Zoll Bildschirmdiagonale lässt sich gut ablesen und abgesehen von Kleinigkeiten intuitiv per Touch oder mit dem Controller rechts vom Bildschirm bedienen.

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  • Serienmäßig bringt der 724 Vario vier Zapfwellengeschwindigkeiten mit, die sich komfortabel per Folientaster vorwählen sowie zu- und abschalten lassen.

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  • In der Lenkradkonsole hat man einen schnellen und direkten Zugriff auf die Anhängerstreckung (Bremse) und die Dämpfung sowie die Verriegelung für den Frontlader.

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  • Das Parallelfahrsystem muss im Folienpanel in der rechten Armlehne aktiviert werden. Alternativ lässt sich das Lenksystem als einzelne Vorgewendemanagement- Sequenz programmieren.

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  • Nach wie vor müssen die zwei Fahrbereiche des Getriebes für Feldarbeit und Straßenfahrt im Folienpanel manuell "geschaltet" werden.

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  • Eine externe Bedienung für Hydrauliksteuergeräte gibt es nur links. Auch in der Optionenliste ist für die rechte Seite nichts zu bekommen.

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  • Dank eines neuen Hinterachsgehäuses konnten nicht nur vier Zapfwellengeschwindigkeiten untergebracht werden. Die 700 Vario heben nun auch mehr.

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