Energiemarkt Neue Ausschreibung für Solarstrom

Erschienen im Agrarmanager

Photovoltaikanlage © imago/Chromorange Bild vergrößern
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Die Bundesnetzagentur hat die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen eröffnet. Die Ausschreibung endet am 1. Oktober 2017.

Für diesen Gebotstermin beträgt das Höchstgebot für Solarstrom 8,84 Cent/kWh bei einem Ausschreibungsvolumen von 200 Megawatt. Die niedrigsten Gebote erhalten den Zuschlag, bis das Volumen der Ausschreibung erreicht ist. Es gilt das Gebotspreisverfahren, so dass der Zuschlagswert dem jeweils angebotenen Wert entspricht.

Solarstrom: Kontingente sind noch nicht ausgeschöpft

Auch in dieser Runde besteht die Möglichkeit, Gebote für Projekte auf Ackerland- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten der Länder Baden-Württemberg und Bayern abzugeben. Diese Erweiterung der Flächen in Süddeutschland hat nach Darstellung der Bundesnetzagentur in der letzten Runde zu einem erhöhten Wettbewerb geführt, die Kontingente sind noch nicht ausgeschöpft: Für Baden-Württemberg sind Zuschläge mit einem Volumen von bis zu 90 Megawatt möglich, in Bayern sind noch bis zu zwölf Zuschläge erlaubt.

Hier finden Sie weitere Informationen zur zweiten Ausschreibungsrunde nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG). Allgemeine Hintergrundinformationen zu den Ausschreibungen und zur Bestimmung der Höhe der Zahlungen für Strom aus Erneuerbaren Energien sind unter www.bundesnetzagentur.de/ee-ausschreibungen veröffentlicht.


Minisolaranlagen: Strom in die eigene Steckdose
  • Die kleinen Solaranlagen werden Mini-PV- oder Plug-in-Anlagen, Guerilla-PV, Plug&save oder Mikro-PV genannt.

    © Solarheld
  • Die Idee dahinter: Strom herstellen und direkt in das eigene Netz speisen. Zum eigentlichen Solarkollektor gehört ein Wechselrichter, der den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom umwandelt, ein VDE-konformer Netz- und Anlagenschutz und der Stecker.

    © Solarheld
  • Pro Jahr können mit einer Anlage – wie dieser hier von simon.energy – um die 50 Euro Stromkosten eingespart werden.

    © simon.energy
  • Hersteller werben damit, dass sie überall und vor allem auch selbst montiert werden können. Hier zu sehen ist das Modell  miniJOULE von GP Joule.

    © miniJOULE
  • Die Solarmodule werden schon ab ca. 400€ angeboten. Ist ein Energiespeicher mit inbegriffen – wie in dieser Anlage von solar-pac – steigt der Preis.

    © solar-pac
  • Sie sind so klein, dass sie an unterschiedlichsten Orten montiert werden können – wie zum Beispiel auf einem Garagendach ...

    © Solarzwerg
  • ...oder auf der Dachterrasse.Diese Variante folgt der Sonne. (beide Bilder zeigen eine Anlage von Solarzwerg). Dennoch müssen Besitzer von Minisolaranlagen einige Auflagen und Vorschriften beachten.

    © Solarzwerg
  • Nichtsdestotrotz sind die flexiblen Anlagen ein Schritt in Richtung unabhängiger Energieversorgung aus erneuerbaren Quellen – auch ohne Eigenheim oder direkte Stromanbindung.

    © Solar-qqq