Zuckerrüben Nordzucker sucht Biobauern: Soviel zahlt sie für Biorüben

Erschienen in der LAND & Forst

Bild auf Agrarheute.com © Julia Eder Bild vergrößern
von , am

Biozucker aus der Region ist gefragt. Nordzucker sucht daher händeringend nach Öko-Erzeugern und lockt mit attraktiven Preisen.

Die Nordzucker AG strebt eine langfristige Partnerschaft mit den niedersächsischen Ökobauern an. Der Grund ist, dass die Lebensmittelindustrie für den wachsenden Markt an Bioprodukten händeringend Biozucker benötigt. Die Nordzucker, die 2009 aus diesem Markt ausgestiegen ist, steht zurzeit mit leeren Händen da. Im Angebot ist bisher nur Biorohrzucker. Doch der Markt setzt auf regionale Bioprodukte.

Aufschlag für Biorüben

Obwohl die Produktion und Vermarktung der ersten Biorüben bzw. des ersten Biozuckers erst 2018/19 anlaufen soll, will man bereits für die Aussaat 2017 alle vertraglich gebundenen Biozuckerrüben mit attraktiven Rohstoffpreisen vergüten.

Nach Angaben von Dr. Gorissen wird die Nordzucker einen Einjahresvertrag mit Rübenpreisen inklusive aller Nebenleistungen in Höhe von 95 Euro/t und einen Dreijahresvertrag mit 101 Euri/t (jeweils bei 17,9 % Zucker) anbieten. Die Nebenleistungen entsprechen denen des konventionellen Anbaus. Der höhere Preis kommt durch den Bioaufschlag von 55,00 Euro bzw. 50,00 Euro für drei- und einjährige Verträge zustande.

Bezahlung nach Zuckergehalt

Je höher der Zuckergehalt, desto höher wird die Bezahlung sein: Die 101 €/t werden nur bei 17,9 % Zucker gezahlt. Liefert man Rüben mit nur 16 % Zucker ab, verringert sich der Preis auf 86,35 €/t. Erhöht sich der Zuckergehalt jedoch auf 18,5 %, werden 106,16 €/t ausgezahlt.

Eins müssen die Ökobauern zusätzlich einkalkulieren: Auch wenn die Biorüben schon im September geliefert werden, abgerechnet wird wie bei den konventionellen Anbauern mit Abschlagszahlungen. Die letzte Rate wird erst im Juni des Folgejahres gezahlt.

Mehr zum Thema und zu den wesentlichen Vertragsdetails lesen Sie in der LAND & Forst 51/16 ab Seite 18. Möchten Sie die LAND & Forst zum Probelesen bestellen? Dann klicken Sie hier…


Erste Bilder vom neuen Ropa-Roder Panther 2
  • 2013 stellte Ropa den Panther auf der Agritechnica vor. Jetzt kommt der Panther 2 mit einigen Detailveränderungen. Europaweit wird er erstmals auf der Beet Europa 2016 gezeigt.

    © Werkbild
  • Kernstück sind zwei neue Volvo 6-Zylinder-Reihenmotoren, den Type TAD1672VE und den Type TAD1643VE-B. Beide haben 16,12 Liter Hubraum und Pumpe-Düse Einspritzung (PDE).

    © Werkbild
  • Die hydraulisch gefederte R-Cab Kabine bleibt gleich. Zum Bedienkonzept in der Kabine gehören unter anderem eine neu konzipierte Bedienkonsole im Griffradius des Multifunktionsjoystick und ein 12,1 Zoll Touchdisplay mit WLAN-Schnittstelle.

    © Werkbild
  • Der neu entwickelte RR-Rodevorsatz hat eine zusätzliche siebte Rodewalze erhalten und verfügt dadurch über 15 Prozent mehr Reinigungsfläche.

    © Werkbild
  • Vom Panther 1 hat Ropa das Fahrwerkskonzept mit zwei Pendelachsen in Verbindung mit vier Stabilisierungszylindern beibehalten. Gegenüber herkömmlichen Fahrwerken von zweiachsigen Rübenrodern reduziert sich laut Ropa das Wanken der Maschine um 50 Prozent. Der Grund ist die hydraulische Verbindung der Stabilisierungszylinder an Vorder- und Hinterachse einer Seite, so dass Bodenunebenheiten an einem Rad in der Höhendifferenz nur zu 50 Prozent auf den Rahmen wirken.

    © Werkbild
  • Das neue extralange Entladeband wurde in Länge und Konzept vom Tiger 6 abgeleitet. Es befindet sich zwischen den beiden Achsen, direkt nach dem Knickgelenk.

    © Werkbild
  • Durch die Ableitung der Konstruktion vom Tiger 6 konnte trotz der verlängerten Überladeweite die Bauhöhe reduziert werden. Der etwa 30 m³ fassende Rübenbunker wird laut Ropa in 50 Sekunden entladen.

    © Werkbild
  • Der Ropa Panther 2 ist ab 2017 lieferbar mit dem neuen RR-Rodeagregat mit Rodetiefenverstellung an den Einzelreihen. Beim Schleglervorsatz kann zwischen Integralschlegler, Schlegler mit Blattauswurf, Allroundschlegler oder Entblatter mit 2 Gummiputzerwellen gewählt werden.

    © Werkbild
Landlive Kommentare