Haltung und Mast Oberbayerische Landwirte halten die meisten Rinder

Bild auf Agrarheute.com © agrar-press Bild vergrößern
von , am

Innerhalb Bayerns werden die meisten Rinder in Oberbayern gehalten - genau genommen 30 Prozent. Auf Kreisebene ist der schwäbische Landkreis Unterallgäu Spitzenreiter bei den Rinderbestandszahlen.

Bild auf Agrarheute.com © Andreas Dück/aboutpixel.de Bild vergrößern
Rund 3,2 Millionen Rinder in 50.914 Haltungen hat das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung zum Stichtag 3. Mai gezählt. Die Anzahl der Milchkühe betrug rund 1,2 Millionen Tiere.
 
Nahezu ein Drittel aller bayerischen Rinder wurde dabei in Oberbayern erfasst. Auf Kreisebene betrachtet weisen die Landkreise Unterallgäu, Rosenheim und Ostallgäu die höchsten Rinderbestände in Bayern auf. Im Durchschnitt verfügt ein Rinderhalter mit Sitz im Unterallgäu über 77 Rinder.

Unterfranken hat die wenigsten Rinder

Nach Oberbayern - wo mit 956.225 Rindern knapp ein Drittel der Tiere gehalten wird, folgen Schwaben (684.222 Rinder oder 21,2 Prozent) und Niederbayern (481.711 Rinder oder 14,9 Prozent). Am wenigsten Rinder werden in Unterfranken gehalten (123.648 Tiere oder 3,8 Prozent).
 
Auf Kreisebene wurden die meisten bayerischen Rinder im Landkreis Unterallgäu ermittelt. Hier hielten zum Stichtag 1.847 Rinderhalter 142.418 Rinder. Dies entspricht rund 21 Prozent aller Rinder im Regierungsbezirk Schwaben. Weitere 20 Prozent der Rinder Schwabens entfielen auf den Landkreis Ostallgäu (2.139 Haltungen, 134.190 Rinder). Mehr als die Hälfte der Tiere sind dort Milchkühe (68.046 Tiere) sind.
 
Im Regierungsbezirk Oberbayern weist der Landkreis Rosenheim mit einem Anteil von 14,3 Prozent am Rinderbestand die meisten Rinder auf.

Im Schnitt 34 Milchkühe

In Bayern lag die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung zum Stichtag bei 63 Rindern. Die rinderreichen Landkreise Rosenheim und Ostallgäu liegen dabei mit 63 Rindern je Halter im bayerischen Durchschnitt, während Rinderhalter mit Betriebssitz im Unterallgäu durchschnittlich über 77 Rinder verfügen.
 
Der durchschnittliche bayerische Milchviehhalter hielt zum 3. Mai 34 Milchkühe. Ein Milchkuhhalter im Unterallgäu besitzt im Schnitt 45 Milchkühe, im Ostallgäu sind es 38 Tiere. Ebenfalls über dem bayerischen Durchschnitt liegt der Landkreis Rosenheim mit 36 Milchkühen je Halter. 

Anbei eine Auswahl der besten töchtergeprüften Bullen und der besten Jungvererber aus der aktuellen Braunviehzuchtwertschätzung.

ZWS Braunvieh vom April 2014
  • Harley (geb. 2009) | V: Huray/MV: Presiden | gGZW: 131 | MW: 126 | FW: 110 | FIT: 114 | Ext. 109 Besamungsstation Greifenberg © Luca Nolli/BSG
  • Huray (geb. 2002) | V: Hussli/MV: Siray | gGZW: 131 | MW: 124 | FW: 95 | FIT: 116| Ext. 122 Besamungsstation Greifenberg © Luca Nolli/BSG
  • Erasco (geb. 2008) | V: Emerog/MV: Hucos | gGZW: 125 | MW: 118 | FW: 117 | FIT: 115 | Ext. 107 Rinderbesamungs-Genossenschaft Memmingen eG © Luca Nolli/RBG
  • Elias (geb. 2009) | V: Ellectio/MV: Hussli | gGZW: 123 | MW: 119 | FW: 90 | FIT: 116 | Ext. 103 Besamungsstation Greifenberg © BSG
  • Huck (geb. 2008) | V: Hucos/MV: Huray | gGZW: 121 | MW: 113 | FW: 104 | FIT: 118 | Ext. 111 Besamungsstation Greifenberg © Luca Nolli/BSG
  • Jungbulle Husold (geb. 2011) | V: Huray/MV: Presold | gGZW: 138 | MW: 129 | FW: 102 | FIT: 124 | Ext. 114 Rinderunion Baden-Württemberg, Herbertingen © RBW
  • Jungbulle Purpro (geb. 2012) | V: Payboy/MV: Huray | gGZW: 132 | MW: 122 | FW: 107 | FIT: 121 | Ext. 116 Rinderunion Baden-Württemberg, Herbertingen © RBW
  • Jungbulle Varonto (geb. 2012) | V: Vanpari/MV: Pronto | gGZW: 131 | MW: 122 | FW: 92 | FIT: 127 | Ext. 115 Rinderunion Baden-Württemberg, Herbertingen © RBW
  • Jungbulle Hupays (geb. 2012) | V: Huxoy/MV: Payssli | gGZW: 131 | MW: 121 | FW: 101 | FIT: 121 | Ext. 113 Rinderunion Baden-Württemberg, Herbertingen © RBW
Landlive Kommentare