Maschine des Tages Zu teuer? Ginaf-Agrotruck für 129.000 Euro immer noch zu haben

von , am

Das Interesse an dem gebrauchten Ginaf-Agrotruck ist groß, doch der Preis vermutlich zu hoch. Denn die Maschine steht immer noch zum Verkauf.

Ginaf-Agrotruck auf technikboerse.com © Geisenberger Franz-Josef Bild vergrößern
Im Preis enthalten ist unter anderem 51 m³ großer Container mit hydraulischer Heckklappe.

So eine Maschine sieht man nicht oft auf technikboerse.com - entsprechend viel wird sie angeklickt. Doch der seit März inserierte Agrotruck hat bisher keinen Käufer gefunden.

Der Agrotruck des niederländischen Herstellers Ginaf wurde 2003 gebaut und ist für schwere Transporte ausgelegt. Dazu läuft er laut Verkäufer auf Spezialbreitreifen mit 7,1 t Tragkraft pro Rad und Reifendruckregelanlage. Im Preis von 129.000 Euro enthalten sind ein 51 m³ großer Container mit hydraulischer Heckklappe sowie ein 20 m³ Güllefass. Das Fahrzeug wurde laut Anbieter komplett überholt, sandgestrahlt und neu lackiert.

Ginaf-Agrotruck: Die technischen Details

  • Motor: 6-Zylinder mit 380 PS
  • Getriebe: 16x4 Gänge, Allrad
  • Hydraulik: 5 dw Steuergeräte, Motornebenabtrieb
  • Reifen: 600/20,5
  • sonst. Ausstattung: hydraulisches Fahrwerk, Wasserwagenfunktion, höhenverstellbares Anhängemaul, Druckluft- und Stromanschlüsse für Hänger, Kamerasystem, Ölkühler

Hier geht es zum Ginaf-Agrotruck auf technikboerse.com.


Zwischen Traktor und Agro-Truck: Der Unimog U 530 im Test
  • Vor fast 70 Jahren trug der Unimog einen großen Teil zur Mechanisierung der deutschen Landwirtschaft bei, verlor im Laufe der Jahrzehnte aber immer mehr an Bedeutung auf Acker und Wiese. Doch im DLG PowerMix zeigte der U 530, dass er in Sachen Kraftstoffeffizienz durchaus mit modernen Standardtraktoren konkurrieren kann und bei Transportarbeiten kaum unschlagbar ist.

    © Matthias Mumme
  • Vorder- und Hinterachse werden durch eine Kombination aus Längslenkern und Stabilisatoren geführt. Das vollgefederte Fahrwerk sorgt für einen guten Fahrkomfort.

     

    © Matthias Mumme
  • Nachdem das Fahrerhaus gekippt wurde, ist der Motor sehr gut zugänglich. Dabei handelt es sich um einen OM 936 von Mercedes-Benz. Er fährt stattliche 7,7 l Hubraum auf und leistet bei 2.200 U/min Nenndrehzahl genau 299 PS.

    © Matthias Mumme
  • Wasserkühler und Klimakondensator sind links unter der Kabine untergebracht und lassen sich mit Druckluft schnell reinigen. Der Powercore-Luftfilter ist am rechten Aufstieg entnehmbar. Vorn unter der Haubenabdeckung ist der Ladeluftkühler samt Cleanfix-Lüfter untergebracht. Die restlichen Kühler für das Hauptgetriebe, das Zapfwellengetriebe und die Arbeitshydraulik sind um das Fahrzeug herum verteilt.

    © Matthias Mumme
  • Die Ladepritsche mit Sichtdreieck ist dreiseitig kippbar. Die Sicht nach hinten ist trotz des entnehmbaren Sichtdreiecks in der Ladepritsche jedoch wesentlich eingeschränkter als bei Standardtraktoren.

    © Matthias Mumme
  • Der Werner-Kraftheber stützt sich zusätzlich an der Hinterachse ab und stemmt durchgehend 6 t, hat aber keine EHR.

    © Matthias Mumme
  • Vorne sind 2,2 t maximale Hubkraft möglich. Der Kraftheber wird in die Kommunalplatte eingehängt.

    © Matthias Mumme
  • In der Kabine gibt es zwei oder optional drei Sitze. In der Mittelkonsole sind die wichtigsten Funktionen und der Multifunktionshebel untergebracht. Letzterer steuert die Hydraulik und bis zu zwei Hydraulikkreisläufe gleichzeitig. Das automatisierte Schaltgetriebe wird rechts vom Lenkrad bedient.

    © Matthias Mumme
  • Den vollständigen Testartikel zum Unimog U 530 inklusive aller Verbrauchswerte lesen Sie in der traction-Ausgabe November/Dezember 2016.

    © Matthias Mumme