Geschäftsbericht Würth-Gruppe wächst: 11,8 Mrd. Euro Umsatz

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Die Würth-Gruppe verzeichnet 2016 7,1 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr und plant 43 neue Niederlassungen.

Würth – Künzelsau © Würth Bild vergrößern

Mit 600 Millionen Euro weist das Betriebsergebnis 2016 der Würth-Gruppe nach vorläufigen Berechnungen ein deutliches Wachstum gegenüber dem Würth-Ergebnis von 2015 aus (2015: 525 Millionen Euro).

"Die Strategie des Multi-Kanal-Vertriebs greift", sagte Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe. "Ob Investitionen in E-Business oder auch die Eröffnung neuer Niederlassungen – bei der Adolf Würth GmbH & Co. KG planen wir 2017 die Zahl der Niederlassungen von aktuell 437 auf 480 zu erhöhen."

2.413 zusätzliche Stellen weltweit

Besonders gut verliefen nach Angaben des Unternehmens die Konzernaktivitäten in den Regionen Süd- und Osteuropa, welche schwierigere Märkte in Westeuropa und Nordamerika überkompensieren konnten.

Bei der Mitarbeiteranzahl wurde erstmals die Marke von 70.000 Mitarbeitern überschritten. Die Gesamtzahl der Mitarbeiter hat sich auf Gruppenebene um 2.413 auf 71.391 Mitarbeiter erhöht. In Deutschland betrug der Mitarbeiterzuwachs 552 auf 21.697 Mitarbeiter.

Investition und Neueinstellungen im E-Business

Am 1. Dezember ging die E-Procurement-Lösung und Online-Beschaffungsplattform für den B2B-Bereich Wucato an den Start. Über 500.000 Produkte von Lieferanten aus der Würth-Gruppe als auch externen Drittanbietern werden für die Kunden bereitgestellt. Dies war für Würth ein wichtiger Schritt hinsichtlich der digitalen Wettbewerbsfähigkeit. Allein das Mutterunternehmen, die Adolf Würth GmbH & Co. KG, plant für 2017 60 Neueinstellungen im Bereich E-Business und Online-Spezialisten.


Pimp my Technik: Tipps aus der Tüftlerwerkstatt
  • Den Handlauf am Schlepper fand Stemmer einfach zu kurz und so hat er ihn kurzerhand verlängert: „Jetzt kann ich sicherer auf- und absteigen.“
  • Andockhilfen: Jeder kennt die Situation: Beim Geräteanbau geht es
 eng zu. Damit die Unterlenker leichter an die Anbaugeräte herange­führt werden können, sind dort trichterförmige Schienen montiert ...
  • Anfahrschutz: Stemmers Lösung hierfür ist eine mit Federzinken befestigte Version. So kann das Mähwerk bei Hindernissen federnd ausweichen.
  • Dieses Podest hat ein sinn­volles Detail - die Transportvorrichtung. Das Rad dazu wird von unten einfach ein- bzw. ausgehakt.
  • ... Ein Seilzug mit Umlaufrollen an den Unterlenkern ermöglicht das bequeme Einrasten der Fanghaken von der Seite.
  • Immer dieser Dreck beim Kaminkehren. Mit einer Metall­leiste kann der Ruß direkt in den Behälter gekehrt werden.
  • An der Motorsäge hat Stemmer 
einen zusätzlichen Dorn an der linken Seite montiert: „Damit kann ich mit der Säge besser am Holz ansetzen.“
  • Damit die Frontladerschaufel beim Arbeiten nicht in den Bo­den einsticht, hat Stemmer diese schuhförmigen Kufen montiert.
  • Josef Stemmer aus Wagenried ist leidenschaftlicher Tüftler.
  • Damit die Zapfwelle beim abge­stellten Anbaugerät aufgeräumt bzw. gleich zur Hand ist, dafür dient die umklappbare Halterung.
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