Maschine des Tages XS-Mähdrescher: Deutz-Fahr M 33.60 für 13.450 Euro

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Landmaschinen werden immer größer? Nicht bei Gebrauchtmaschinen. Hier ist ein Deutz-Fahr M 33.60 heute der Klickhit. Unsere "Maschine des Tages".

Deutz-Fahr Mähdrescher M 33.60 auf Stoppelfeld © Jürgen Tauber Bild vergrößern
Dieser Deutz-Fahr M 33.60 wurde 1989 gebaut und soll 13.450 Euro (VB) kosten.

Im fränkischen Betzenstein ist ein Deutz-Fahr-Mähdrescher M 33.60 bislang zu Hause. Er wurde kurz vor der Wende, im Jahr 1989, gebaut und steht noch gut da - zumindest wenn es nach den Bildern auf technikboerse.com geht. Auf der Gebrauchttechnik-Plattform ist der Mähdrescher im Moment die Maschine, die am häufigsten aufgerufen wird, und damit unsere "Maschine des Tages".

Deutz-Fahr M 33.60: Die technischen Details

Der 75 PS starke Deutz-Fahr ist mit einem 2,65 m breiten Schneidwerk ausgestattet. Einen Strohhäcksler und eine Klimaanlage hat er nicht, wie der Verkäufer angibt. Er versichert jedoch, dass der M 33.60 in sehr gutem Zustand ist und nie im Lohndrusch eingesetzt wurde. Nun soll der Mähdrescher für 13.450 Euro verkauft werden. Der Preis ist Verhandlungsbasis.

Hier geht es zum Deutz-Fahr M 33.60 auf technikboerse.com.


Mähdrescher: Schneidwerk und Schrägförderer fit für die Ernte machen
  • Vor dem Rausfahren lieber mal reinschauen - eine sorgfältige Durchsicht des kompletten Mähdreschers vor der Ernte spart Ärger und Geld. Ein bis zwei Arbeitstage sollten Sie dafür einplanen.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Schiefe Zähne sind auch beim Mähdrescher kein schöner Anblick. Dieser Zahn muss raus und ein neuer dran. Andernfalls kann er die Messer und – je nachdem, wie weit er in den Mähdrescher gelangt – Einzugsschnecke, Schrägförderer, Dreschkorb und Siebe beschädigen.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Für Lagergetreide sollten an jedem vierten Zahn Ährenheber montiert sein. Hier kommt es auf den Verschleiß an: Der vordere Ährenheber ist schon abgeschliffen und muss ersetzt werden, bevor er sich löst und den Mähdrescher oder nachfolgende Maschinen beschädigt.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Etwas Rost, der über den Winter ansetzt, ist bei den Messern kein Problem. Wichtig ist die Schärfe, die für einen leichtgängigen Schnitt sorgt. Je stumpfer die Messer, desto mehr Antriebsleistung ist nötig. Die Niederhalter müssen die Messerleiste führen, dürfen sie aber nicht bremsen.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Verbogene Zinken sind unbedingt auszutauschen, damit die Haspel ordentlich arbeitet. Dieser Zinken ist nicht nur wirkungslos, sondern könnte abbrechen und nachfolgende Baugruppen oder Maschinen beschädigen.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Die Multifinger sollten vollzählig und gerade sein. Sie müssen genug Spiel haben, um leichtgängig ein- und auszufahren.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Im Idealfall ist zwischen den Spiralen der Schnecke und den Absteiferblechen 3 bis 7 mm Spiel. Reichen die Langlöcher dafür nicht aus, müssen neue Leisten dran.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Reicht die Spannfeder nicht mehr aus, um die Kette zu straffen, kann ein Glied herausgenommen werden. Unbedingt beachten: Die Kette darf nicht auf den Walzen eingelaufen sein.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Damit sie nicht den Boden des Schrägförderers durchschleifen, liegen die Förderleisten im Betrieb auf Verschleißleisten. Sind diese zu stark abgeschliffen, müssen neue drauf. Am Beispielmähdrescher halten sie noch.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin
  • Hat die Kette zu viel Spiel, kann sie aus dem Ritzel springen. Achten Sie auch auf die Blechverkleidungen: Sie sollten nicht beschädigt sein und fest sitzen, damit sich kein Material anlegen und den Einzug stören kann. Auch an Dreschkorb, Schüttlern, Sieben & Co. ist einiges zu checken - in Teil 2 des Mähdrescher-Checks.

    © Andreas Holzhammer/dlz agrarmagazin