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Hofheld-Blog der Woche

Studienkurs Niedersachsen: Das macht ihn so besonders

Eine Teilnehmerin des Studienkurs Niedersachsen.
am Mittwoch, 16.09.2020 - 05:00 (Jetzt kommentieren)

Die langen Kurse locken Junglandwirte mit attraktiven Programmen, um sie auf ihre Rolle als künftige Betriebsleiter vorzubereiten. Hofheld hat nachgefragt, was den Studienkurs Niedersachsen besonders macht.

Jedes Jahr bilden sich zahlreiche Junglandwirte in den sogenannten langen Kursen weiter. Und auch, wenn bei allen Kursen und Studienkursen die Persönlichkeitsentwicklung im Fokus steht, bietet jeder der neun Kurse individuelle Programme, um auf die verschiedenen Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen. So zielt der Studienkurs Niedersachsen beispielsweise darauf ab, etwas älteren Teilnehmern zwischen 20 und 30 die Möglichkeit der Weiterbildung zu geben. Das Junglandwirteportal Hofheld hat bei Studienkursleiter Berndt Tietjen nachgefragt, was den Kurs so besonders macht.

Wie ist der Studienkurs Niedersachsen entstanden?

Den Studienkurs gibt es seit dem Jahr 2004 und er wurde von einer Gruppe von Junglandwirten initiiert. Sie haben sich in den Arbeitskreisen der Junglandwirte engagiert und hatten Lust, sich weiterzubilden. Der Kurs ist rein aus dem Ehrenamt heraus entstanden. Als Landesvorsitzender der Junglandwirte habe ich das Ganze damals zusammen mit meinen Mitstreitern auf die Beine gestellt.

Wie unterscheidet sich der Studienkurs von den anderen langen Kursen?

Die Zielgruppe des Studienkurs sind Junglandwirte von Anfang 20 bis Anfang 30. Unsere Teilnehmer sind somit schon etwas älter als die der anderen Kurse. Der größte Unterschied ist jedoch, dass wir der einzige Kurs mit einem modularen Aufbau sind. Die Gruppe ist immer nur maximal eine Woche zusammen, bevor die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder vier Wochen auf den Betrieb oder ins Studium gehen.

Warum haben Sie sich für den modularen Aufbau entschieden?

In der Regel sind die etwas älteren Teilnehmer schon weiter im Betrieb eingespannt, als die Teilnehmer anderer Kurse. Die meisten jungen Betriebsleiter können den Hof nicht wochenlang am Stück verlassen. Dem kommen wir mit dem modularen Aufbau entgegen. Zudem haben wir so den Vorteil, dass wir die Kurswochen sehr intensiv gestalten können. Das eng getaktete Programm könnten wir gar nicht mehrere Woche am Stück machen.

Was die Teilnehmer nach dem Studienkurs können, was sie davor noch nicht konnten, worauf Bernd Tietjen beim Programm besonderen Wert legt und auf was sich die Teilnehmer in diesem Jahr freuen dürfen, das erfährst Du im ganzen Interview auf dem Junglandwirteportal Hofheld.

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