Login

Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Agrarwetter

Agrarwetter: Der vergangene Winter war zu trocken

Grünland im Winter
am Mittwoch, 22.03.2017 - 13:00 (Jetzt kommentieren)

Erst war es zu trocken, dann zu feucht. Erst Mitte Februar war der Niederschlag ausreichend und verhinderte dann ein Befahren der Felder.

Der Winter 2016/2017 war deutlich zu trocken, so die Bilanz des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Wohin gegen die kumulative Niederschlagssumme des vorangegangenen Winters leicht über dem Mittel lag, befand sie sich in diesem Jahr weit darunter. Mitte Februar lag die Niederschlagssumme gleichauf mit der des bisher trockensten Winters 1995/1996. Erst in der zweiten Monatshälfte wurde es allmählich etwas feuchter.

Das waren die trockensten Regionen 2016/2017

Grafik Bodenfeuchte

Besonders trocken war es im Dezember in Baden-Württemberg – dort wurden nur 7 Prozent (%) des Mittels der Jahre 1981 bis 2010 erreicht. Die Auswirkungen auf die Bodenfeuchte in 0 bis 60 cm Tiefe (leichter Boden unter Wintergetreide) waren nicht allzu groß. Diese lag in den einzelnen Bundesländern monatsweise zwischen 90 und 100 Prozent nutzbarer Feldkapazität. Zum Winterende waren die Böden in Deutschland zu insgesamt 99 % wieder aufgefüllt.

Der Februar war zu nass

Nach einem frostigen Januar, wurde es im Februar milder. Vielerorts war jedoch ein Befahren der Felder nicht möglich. Die Böden tauten nicht überall auf bzw. sie waren in der aufgetauten Schicht wassergesättigt und später verhinderten die häufigen Niederschläge ein Befahren der landwirtschaftlichen Flächen. Nur auf leichten Böden und an trockenen Standorten, konnten die Felder und Wiesen befahren werden, sodass eine Gülleausbringung möglich war.

Hier finden Sie das aktuelle Agrarwetter für Ihre Region.

Mit Material von DWD

Gülleausbringung: So landet die Gülle auf den Feldern

Kommentare

agrarheute.comKommentare werden geladen. Bitte kurz warten...