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Agrarstatistik

Anbau von nachwachsenden Rohstoffen 2016 leicht gestiegen

Junge Rapspflanzen
Anna Görlich/agrarheute
am
06.02.2017

Die Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe hat neue Anbauzahlen für nachwachsende Rohstoffe veröffentlicht. Die Anbaufläche wuchs 2016 auf 2,7 Millionen Hektar an.

Grafik FNR Nachwachsende Rohstoffe

Laut Fachagentur Nachwachsender Rohstoffe e.V. (FNR) lag die Anbaufläche für nachwachsende Rohstoffe mit 16 Prozent (%) im Jahr 2016 auf einem ähnlichen Niveau wie im Jahr zuvor. Die Biomasse dient vor allem der Strom- und Biokraftstofferzeugung.

Die größte Fläche beanspruchten dabei die Energiepflanzen für Biogasanlagen mit 1,5 Mio. Hektar, wobei hauptsächlich - auf zwei Dritteln der Fläche - Mais angebaut wurde.

Fast fünf Prozent des Kraftstoffverbrauchs werden in Deutschland durch Biokraftstoffe gesichert, wie die FNR schreibt. Die deutschen Hersteller setzen dabei auf einer Fläche von 960.000 ha vor allem auf heimische Pflanzen wie Raps, Getreide und Zuckerrüben, deren Koppelprodukte als Futtermittel genutzt werden können.

  • Auf einer Fläche von 300.000 ha wurden nachwachsende Rohstoffe zur Gewinnung von Industrierohstoffen angebaut. Damit ist der heimische Anbau zwar auf einem niedrigen, aber dafür stabilen Niveau. Auf Platz 1 steht die Produktion von Rapsöl für technische Zwecke mit 122.500 ha, dicht gefolgt von Industriestärke mit 108.000 ha.
  • Auf 16.000 ha wuchsen Zuckerrüben für Industriezucker, auf 12.000 ha Arznei- und Färbepflanzen.
  • Der Anbau von Faserpflanzen, wie Hanf, ist etwas angestiegen.

Die Anbauzahlen werden jedes Jahr von der FNR im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft erhoben.

Mit Material von FNR
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