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Apfelernte/Europa: Sieben Prozent über Vorjahr

© landpixel/Hapo
von , am
20.08.2013

Mit rund zehn Millionen Tonnen wird die europäische Apfelernte rund sieben Prozent größer ausfallen als im vergangenen Jahr. Hierzulande fällt die Apfelernte jedoch klein aus.

Apfelernte 2014: Die deutschen Landwirte ernten dieses Jahr etwa 29 Prozent mehr Äpfel. © Mühlhausen/landpixel
Prognosfruit erwartet für die 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union dieses Jahr eine Apfelernte in Höhe von gut 10,8 Millionen Tonnen. Damit fällt die Ernte in der Europäischen Union um rund sieben Prozent höher aus als im letzten Jahr.
 
Im langjährigen Vergleich handelt es sich jedoch um eine durchschnittliche Apfelernte. Ungünstige Witterungsverhältnisse haben eine größere Ernte verhindert.

Ernte in Deutschland startet zwei Wochen später als üblich

In Deutschland werden mit 802.000 Tonnen allerdings rund 17 Prozent weniger erwartet als im Vorjahr. Grund dafür waren die schlechten Blühbedingungen im Frühjahr, ein unerwartet hoher Fruchtfall im Juni sowie eine teilweise geringere Fruchtgröße.
 
In Deutschland, aber auch einigen anderen EU-Staaten, ist zudem von einer Ernteverspätung von etwa zwei Wochen auszugehen. Nach Regionen ist in Deutschland von rund 201.000 Tonnen an der Niederelbe (minus 30 Prozent gegenüber Vorjahr), 221.000 Tonnen am Bodensee (minus 18 Prozent) sowie von 81.000 Tonnen in Sachsen und Sachsen-Anhalt und 44.000 Tonnen im Rheinland auszugehen.

Birnenernte fällt größer aus

Erfreulich sieht es für die hiesige Birnenernte aus: Sie beläuft sich auf 38.000 Tonnen. Das sind zwölf Prozent mehr als 2012, als die Birnenernte nur 34.000 Tonnen betragen hat.
 
In der Europäischen Union wird die Erntemenge an Birnen mit 2.236.000 Tonnen um 18 Prozent das Vorjahresergebnis mit 1.888.000 Tonnen übersteigen. 
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