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Bärische USDA-Schätzung: Agrarrohstoffe auf Talfahrt

© agrar-press
von , am
29.06.2013

Washington - Das amerikanische Landwirtschaftsministerium prognostiziert den US-Farmern gute Ernten. Das ließ den Futterweizen in Chicago am Freitag auf einen neuen Jahrestiefststand fallen.

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Das amerikanische Landwirtschaftsministerium (USDA) sieht am Heimatmarkt beste Voraussetzungen für große Mais-, Soja- und Weizenernten und hat die Notierungen der wichtigsten Agrarrohstoffe damit am Freitag auf Talfahrt geschickt.
 
Für Mais im eigenen Land taxiert das USDA die Anbaufläche zur Ernte 2013 in dem quartalsweise veröffentlichten "Acreage Report" auf 39,41 Millionen Hektar (Mio. ha). Gleichzeitig soll US-Weizen auf einer Fläche von 22,88 Mio. ha gedrillt worden sein. Das Sojaareal in den Staaten soll sogar auf den Rekordumfang von 31,46 Mio. ha gewachsen sein.

Ausverkauf in Chicago

Die Reaktion der Händler an den internationalen Terminmärkten auf diese überraschend bärische USDA-Schätzung ließ nicht lange auf sich warten: Futterweizen fiel an der Leitbörse von Chicago am Freitag auf einen neuen Jahrestiefststand.
 
Auch an der Pariser Matif konnten die Händler noch auf die frischen Zahlen aus Chicago reagieren. Tagesverlierer war der Matif-Mais: Hier ging es für den November-Kontrakt von 189,25 auf 181,50 Euro je Tonne bergab.
Die vollständige Meldung finden Sie im dlv-Marktkompass. Lesen Sie Montag früh im Börsentelegramm des dlv-Marktkompass, ob die Nachtbörsen in den USA einen freundlicheren Handelsstart auch an der Pariser Matif erwarten lassen.

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