Bayer: Lieferschwierigkeiten bei Glyphosat
Demnächst schon könnte das Glyphosat knapp werden. Grund dafür sind mehrmonatige Produktionsausfälle bei einem Zulieferer von Bayer.
Glyphosat-Engpässe treffen nicht nur Bayer
Auf Nachfrage von agrarheute erklärte das Unternehmen, dass sich der Brief überwiegend an Kunden richtete, die den Wirkstoff Glyphosat von Bayer beziehen. Einige der betroffenen Abnehmer stellen selbst glyphosathaltige Herbizide her und vermarkten sie unter eigener Marke.
Auch Bayers eigenes Geschäft mit glyphosathaltigen Mitteln ist betroffen. Das Unternehmen kann aber noch keine Angaben dazu machen, wie lange die Lieferschwierigkeiten anhalten werden und welche Länder betroffen sind.
Rohstofflieferant fällt drei Monate aus
Bayer geht davon aus, dass die Reparaturen bei dem Rohstofflieferanten etwa drei Monate dauern könnten. Das Unternehmen bemüht sich nach eigenen Angaben aber, in der Zwischenzeit weitere Materialien zu beschaffen, um die Situation zu bewältigen.
Gegenüber seinen Abnehmern beruft sich das Unternehmen auf Force Majeure, also höhere Gewalt. Das bedeutet, dass das Unternehmen trotz nicht erfüllter Verträge nicht zu Schadensersatz verpflichtet ist.
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