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BayWa: Mit Hilfe von Satelliten beregnen

Kreisberegnung in Sambia.
am
14.01.2019
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Nach dem Abschluss einer zweijährigen Pilotphase in Afrika vermarktet die BayWa AG nun weltweit eine neue Beregnung. Die Anlage nutzt Satelliten und kombiniert diese mit weiteren Daten. Im Projekt lag die Wassereinsparung bei bis zu 30 Prozent.

Die BayWa nennt sein neues Beregnungssystem VariableRain. Dabei wird der Wasserbedarf von Nutzpflanzen automatisiert berechnet. Grundlage bilden dafür Daten von Satellitenaufnahmen und Wetterdaten. Diese werden mit einem Wachstumsmodell kombiniert. Das Modell heißt Promet und wurde ursprünglich von der Ludwig-Maximilians-Universität München entwickelt.

Bewässerung: Statelliten helfen Wasser und Energie einzusparen

Ziel des Bewässerungssystems ist es, für die Kulturpflanzen sowohl die Folgen anhaltender Trockenheit als auch Überbewässerung zu verhindern. Dadurch soll Wasser- und Energie eingespart sowie der Bildung von Staunässe und Nährstoffauswaschungen vorgebeugt werden.

Von Sambia in die Welt

Auf einem Pilotbetrieb im afrikanischen Sambia wurde die Anlage getestet. 2018 stand dem Betrieb ein Drittel weniger Wasser zur Verfügung als im Vorjahr. Trotzdem habe er durch gezielte Bewässerung bis zu 25 Prozent mehr Weizen geerntet. Die Wassereinsparungen während der Pilotphase lagen demnach bei elf bis 30 Prozent. Die in Sambia erprobten Ansätze der satellitenbasierten Bewässerung weitet die BayWa nun auch auf andere Regionen in Afrika, Nordamerika und Europa aus.

Mit Material von BayWa, Vista

So bewässern Deutschlands Landwirte

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