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Beerenobst überwiegend ohne Rückstände

von , am
29.10.2009

Stuttgart - Von Januar bis August wurden am Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart 215 Beerenproben aus konventionellem Anbau und 25 Beerenproben aus ökologischem Anbau auf Rückstände von Pflanzenschutzmitteln untersucht.

© Kay Ransom/Fotolia

Bei den Beeren aus konventionellem Anbau handelte es sich um 116 Proben Strauchbeeren (vor allem Johannisbeeren, Himbeeren und Stachelbeeren) und 99 Proben Erdbeeren vorwiegend aus einheimischem Anbau. Die Beeren wurden von den Lebensmittelkontrolleuren der Lebensmittelüberwachungsämter überwiegend auf Erzeugerebene oder bei Obstgroßmärkten entnommen.

Die Untersuchungsergebnisse zeigen, dass der Anteil an Proben mit Pestizidrückständen, die über den gesetzlich festgelegten Höchstmengen liegen, mit insgesamt drei Prozent recht gering ist. Keine der untersuchten Beerenproben war als gesundheitlich bedenklich einzustufen. Gleichwohl zählt konventionell erzeugtes Beerenobst zu den Obstsorten, die teilweise einen erhöhten Anteil an Proben mit Rückständen an Pflanzenschutzmitteln aufweisen.

Die Untersuchungsergebnisse zeigen jedoch auch, dass die Beanstandungsquote hinsichtlich der Zahl an Höchstmengenüberschreitungen und der Anwendung nicht zugelassener Pflanzenschutzmittel bei Johannisbeeren noch unbefriedigend ist. Erdbeeren fallen auch dieses Jahr durch eine sehr geringe Beanstandungsquote auf. Nur eine von 99 Stichproben wies zu hohe Rückstände auf. Eine positive Bilanz zeigt sich auch bei den untersuchten Bio-Proben. Hier erfüllten bezüglich der Pestizide alle untersuchten Bio-Beerenobstproben die Bestimmungen des ökologischen Anbaus. Die detaillierten Untersuchungsergebnisse sind auf der Internetseite des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart unter www.cvuas.de abzurufen. (pd)

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