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Bessere Ertragsaussichten für die EU-Getreideernte

von , am
18.06.2013

In der Europäischen Union haben sich die Ertragsaussichten beim Getreide in den letzten Wochen verbessert. Das geht aus dem neuen Crop-Monitoring der Agentur MARS hervor.

Eine gute Ernte wird durch eine überdachte Vermarktung noch veredelt. © Mühlhausen/landpixel
Die Crop-Monitoring-Agentur der EU-Kommission (MARS) hat die erwarteten Durchschnittserträge bei Weichweizen gegenüber Mai nach oben gesetzt, wenn auch nur minimal auf 5,55 Tonnen je Hektar (t/ha). Das wären 2,3 Prozent (%) mehr als bei der Ernte 2012.
 
Quer über alle Getreidearten erwartet MARS zum Stichtag 17. Juni einen Durchschnittsertrag von 5,19 t/ha.

Überflutung: Erwartungen für Deutschland geringer

Die Agentur berichtet von extremen Witterungsgegensätzen innerhalb der Gemeinschaft. Während in Mitteleuropa ein kalter und übernasser Mai die Pflanzenentwicklung bremste, waren die Wachstumsbedingungen in Ungarn, Rumänien und vor allem Spanien fast ideal. Durch die Überflutungen in Zentraleuropa sah man sich bei MARS veranlasst, die Ertragserwartungen fürs Getreide in Deutschland, der Slowakei und Tschechien nach unten zu schrauben.
Anders als beim Getreide hat die Agentur die Rapserträge gegenüber Mai auf 3,02 t/ha nach unten revidiert.

Den ausführlichen Text lesen Sie in unserem Marktkompass ...
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