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Die besten Tipps für den erfolgreichen Gülleeinsatz

Schleppschlauchverteiler im Weizenfeld
© agrarfoto.com
von , am
19.05.2017

In der Gülle stecken wertvolle Nährstoffe. Verluste zu reduzieren ist nicht nur ökonomisch sinnvoll, sondern auch umweltfreundlich. Darauf kommt es bei der Gülle an.

Nährstoffverluste bei der Gülleausbringung vermeiden

Nährstoffverluste entstehen während und nach der Gülleausbringung durch Luftkontakt. In Form von Ammoniak verflüchtigt sich der in der Gülle enthaltene Stickstoff. Das stinkt nicht nur, sondern kostet auch Geld.

Andere Verlustquellen sind die Auswaschung von Nährstoffen und die Abschwemmung von Gülle durch Regen. Lesen Sie hier Tipps, um diesen Nährstoffverlusten vorzubeugen.

Gülleausbringung im Sommer

Bei hohen Temperaturen und Trockenheit entstehen bei der Gülleausbringung die höchsten N-Verluste durch Bildung von Ammoniak. Für eine erfolgreiche Gülleapplikation im Sommer gelten daher die allgemeinen Grundsätze der verlustfreien Ausbringung.

Gegen Nährstoffverluste durch Auswaschung hilft es wiederum, die Düngemenge dem Aufnahmevermögen der jeweiligen Kultur anzupassen.

Düngeverordnung bei der Gülleausbringung beachten

Auch gesetzlich ist die organische Düngung auf Acker- und Grünland geregelt. Mit der Novelle der Düngeverordnung, die noch in diesem Frühjahr in Kraft treten wird, kommen neue Anforderungen bei der Gülleausbringung auf die Landwirte zu.

Die Maßnahmen zielen dabei vor allem auf eine niedrigere Nitratbelastung des Grundwassers ab. Auch wird bodennahe Ausbringungstechnik ab 2020 auf Ackerland bzw. ab 2025 auf Grünland Pflicht. Bis dahin sind diese Techniken zur Gülleausbringung weiterhin erlaubt.

Boden bei der Gülleausbringung schonen

Neben der Vermeidung von Nährstoffverlusten spielt bei der Gülleausbringung auch der bodenschonende Einsatz von Gülletechnik eine Rolle. Das DLG-Merkblatt "Bodenschonender Einsatz von Landmaschinen" zeigt beispielsweise, was es grundsätzlich zu beachten gibt.

Generell sollte eine großvolumige Bereifung gewählt werden. Ebenso ist der Reifendruck anzupassen und das Befahren feuchter Böden zu vermeiden. Eine Zusammenfassung der bodenschonender Maßnahmen.

Kantiger Spitzenbrecher: Erstkontakt mit dem Taurus-Gülleselbstfahrer

Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Abgesehen vom Büffel-Prototyp ist der Taurus 2803 der erste Selbstfahrer aus dem Hause Kotte. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Satte 28 m3 fasst der Tank des Taurus. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Im Hundegang kann der Fahrer zwischen 5 und 10 Grad Lenkeinschlag wählen. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Dank des schmalen Aufbaus ist genügend Raum zum Einklappen und Mitführen von Schleppschlau- und Schleppschuhgestänge vorhanden. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Der Wendekreis ist mit 21 m etwas größer als bei der Konkurrenz. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Die 8 m Kurzscheibenegge von Amazone zieht der Selbstfahrer im Test ohne Probleme. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Nur gut zwei Minuten braucht der Taurus, um seinen Tank zu füllen. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Die Ansaugleistung liegt bei 12.000 l/min. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Im Inneren des Taurus verbirgt sich ein Deutz TCD 16.0-V8-Motor mit 652 PS. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Als Getriebe hat Kotte ein Allison 4000 mit 12/2 Gänge und einer Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h verbaut. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Kotte setzt auf Kessler-Achsen mit je 28 t max. Achslast. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Für Pumpleistung ist eine Börger EL2250-Drehkolbenpumpe verantwortlich. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Für die Hydraulik hat sich Kotte bei Bosch-Rexroth bedient. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Der Taurus ist mit den Reifen in 800/70 R32 etwa 3 m breit. © Mumme
Kotte garant Taurus 2803 Gülle Selbstfahrer
Ab 600.000 € (zzgl. MwSt.) werden für den Taurus fällig. © Mumme
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