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Ernteausfälle

Bilanz: 35.000 ha an Flächen durch Unwetter geschädigt

Unwetterschäden auf Feldern vor der Ernte
Alex Niedermayr, agrarmanager
am
02.08.2017

Unwetter haben am vergangenen Sonntag Gebiete in Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg und Bayern schwer getroffen. Die Vereinigte Hagel berichtet von Millionenschäden.

Wie die Vereinigte Hagel mitteilt, sind am 30. Juli knapp 22.000 ha Ackerflächen sind auf einer Linie von Waren an der Müritz über Rosenow, Altentreptow, Anklam und Usedom bis an die polnische Grenze von den Unwettern getroffen worden. Auch einzelne Betriebe auf der Insel Rügen haben die Ausläufer des Unwetters zu spüren bekommen.

Die Bezirksdirektion Rendsburg rechnet mit Schäden von rund 10 Millionen (Mio.) Euro.

Vor der Ernte hatten die Versicherer bereits Schadenssummen von rund 60 Mio. Euro im diesjährigen Vegetationsverlauf dokumentiert.

Große Unwetterschäden auch in Bayern und Baden-Württemberg

Weitere rund 14.000 ha Ackerfläche wurden am Wochenende auf einem Streifen nördlich der Schwäbischen Alb von Balingen über Münsingen und Langenau im Kreis Ulm bis zur Fränkischen Alb, das Altmühltal und Straubing in Niederbayern verwüstet. Neben den Ackerbaukulturen war auch das Weinbaugebiet Ortenau betroffen. Etwa 200 ha Reben rund um Oberkirch, Durbach und Kappelrodeck fielen dem Hagel zum Opfer.

Für Süddeutschland steht das Schadensausmaß noch nicht endgültig fest, so die Vereinigte Hagel. Aktuell sind dort außerdem schon wieder neue schwere Unwetter vorhergesagt.

Mais und Raps besonders schwer betroffen

Besonders im Mais- und Rapsanbau verzeichnet die Vereinigte Hagel große Schäden. Teilweise seien ganze Maispflanzen abgebrochen. Noch schlimmer sehe es beim Raps aus. Dort seien Schadensquoten von 50 Prozent bis hin zu Totalschäden zu verzeichnen.

Mit Material von Vereinigte Hagel

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