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Wettbewerb

CeresAward 2018: Diese Ackerbauern können gewinnen

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Dagmar Deutsch, agrarheute
am
04.06.2018

Die Finalisten der Kategorie Ackerbauer kommen aus Zeulenroda, Altenberge und Hundszell. Sie haben die Chance, Landwirt des Jahres 2018 zu werden.

Bereits zum fünften Mal zeichnet der CeresAward auch 2018 die besten Landwirtinnen und Landwirte Deutschlands aus. Ausgelobt in 10 Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin spiegelt der Preis die gesamte Vielfalt der Landwirtschaft wider. Aus allen Bewerbern ermittelt die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die Finalisten in jeder Kategorie. Aus ihnen werden am 18. Oktober 2018 bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin die Kategoriensieger und aus diesen der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2018. Deutz-Fahr unterstützt der CeresAward als Hauptsponsor. Sponsor der Kategorie Ackerbauer ist die Horsch Maschinen GmbH.

Marcus Holtkötter aus Altenberge (Nordrhein-Westfalen)

Marcus Holtkötter kämpft für den Dialog zum Verbraucher. Sein Smartphone ist für ihn unentbehrliches Kommunikationsmittel und eigenes Büro zugleich. Auf seinem Hof im Münsterland hält er 280 Zuchtsauen und baut gerade einen neuen Stall für 1.440 Mastschweine. Der bietet mehr Platz, mehr Luft, mehr Rohfaser. Auf 120 ha sät der 41-Jährige Weizen, Gerste und Körnermais. Ein Standbein ist der Handel mit Stroh von bis zu 700 ha im Jahr. Bergung und Transport erledigt er komplett mit eigenen Maschinen. Digitale Technik und moderne Kommunikation gehören für Bauer Holti zusammen. Auf allen Kanälen kommuniziert er via Blog, Skype, Instagram, Whatsapp. Bei Twitter hat er gut 2.150 Follower.

René Kolbe aus Zeulenroda (Thüringen)

Er ist Inhaber, Geschäftsführer, Vorsitzender, Verwalter, Feldbauleiter. René Kolbe von der Pahren-Agrar setzt auf einen Firmenverbund mit Marktfrüchten, Veredelung, Energie. Rund um die Talsperre Zeulenroda ackert er auf 2.330 ha, versorgt 1.000 Kühe und kooperiert mit 12 Betrieben bei Mischfutter, Mühlen, Tankstelle. In weiter Fruchtfolge baut er neben Getreide, Raps, Mais und Erbsen auch Nutzhanf, Öllein, Pappeln und Silphie an. Auf 511 ha wirtschaftet Kolbe biologisch. Partner ist die AHP-Agrar- und Handels GmbH Plauen mit 1.280 ha. Der Naturland-Betrieb mit 95 Mutterkühen und 32.000 Legehennen ist nach internationalen Managementsystemen zertifiziert. In eigenen Kommunikationszentren, etwa im Hanfpavillon, entwickelt er seine Visionen.

Robert Wagner aus Hundszell (Bayern)

Robert Wagner aus dem bayerischen Hundszell bei Ingolstadt sieht sich als guten Organisator. Und als leidenschaftlichen Drescher- und Schlepperfahrer. Der 41-Jährige bewirtschaftet 287 ha Acker- und 7 ha Grünland. Weizen, Gerste, Körnermais und Zuckerrüben sind sein Schwerpunkt. Zudem leitet der gelernte Automechaniker einen Agrarservice. Diese Dienstleistung für Kollegen hat er ausgebaut und seine Fläche stets erweitert. Sein Ziel ist, den Aufwand an Düngern und Pflanzenschutzmitteln spürbar zu senken. Mit digitaler Hilfe erfasst er bereits heute exakt seine Erträge. Künftig will er so auch die Mengen an teuren Betriebsmitteln digital steuern, um noch effizienter zu werden. Sein Familienunternehmen soll dabei weiter wachsen.

Nacht der Landwirtschaft: Impressionen von der CeresAward-Verleihung

Nacht der Landwirtschaft: CeresAward 2017
CeresAward 2017
Tisch beim CeresAward 2017
Michael Dörr beim CeresAward 2017
Georg Mayerhofer beim CeresAward
CeresAward 2017
Sieger Ceres Award 2017
CeresAward 2017
Christian Schmidt beim CeresAward 2017
Kotte, Rukwied und Morgenstern beim CeresAward 2017
CeresAward 2017 Deutz-fahr
CeresAward 2017
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