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Wettbewerb

CeresAward 2019: Die Finalisten der Kategorie Ackerbauer

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am
15.08.2019

Diese Landwirte sind für die Shortlist des CeresAward 2019 in der Kategorie Ackerbauer nominiert.

Am 16. Oktober 2019 werden bei der Nacht der Landwirtschaft in Berlin bereits zum sechsten Mal die besten Landwirtinnen und Landwirte aus dem deutschsprachigen Raum gekürt. In zwölf Kategorien von A wie Ackerbauer bis U wie Unternehmerin ermittelte die Jury mit Vertretern aus Unternehmen und von Verbänden sowie Redakteuren von agrarheute die jeweiligen Finalisten.

Aus ihnen werden bei der Galaveranstaltung im Oktober die Kategoriensieger und aus diesen schließlich der Gesamtsieger gekürt, die Landwirtin oder der Landwirt des Jahres 2019. Deutz-Fahr unterstützt den CeresAward wieder als Hauptsponsor.

Andreas Dörr aus Bayern

Präzisionslandwirtschaft – das ist die Leidenschaft von Andreas Dörr. Um effizient zu arbeiten und seine „Work-Life-Balance“ zu halten, nutzt und erprobt der 36-Jährige jede verfügbare Technik. So vernetzt er seine Maschinen und vertraut auf Cloudlösungen. Von überall hat er so Zugriff auf alle Betriebsdaten. Seit Jahren nutzt er bereits  „Controlled Traffic Farming“ mit exakt festgelegten Fahrspuren und GPS-gesteuerten Anbaugeräten. Präzise ist auch seine teilflächengenaue Arbeit bei Saat, Pflanzenschutz und Düngung. Besonders wichtig ist Dörr, nicht nur ökonomisch effizient, sondern auch ökologisch zu ackern. 1.270 ha bewirtschaftet er mit dieser Maxime in der Rhön: 900 ha Ackerbau und 370 ha Bio-Grünland. Von seinen Wiesen kommt hochwertiges Ökoheu für Kunden in ganz Deutschland.

Philip Krainbring aus Sachsen-Anhalt

Wie der Vater, so der Sohn: Phillip Krainbring stammt von dem Hof im schleswig-holsteinischen Schönwalde, der den CeresAward-Ackerbauer des Jahres 2015 hervorbrachte: Was Vater Stefan damals vorgemacht hat, will Sohn Phillip jetzt noch toppen, vor allem mit modernen Betriebsmitteln und optimaler Bestandsführung. Der Agraringenieur beackert rund 440 ha in der Magdeburger Börde. Zudem ist er mitverantwortlich für einen zweiten Marktfruchtbetrieb bei Wolfsburg. Der Verwalter hat alle Arbeitsschritte im Blick: Anbaupläne und Aufwandmengen, Sorten und Betriebsmittel inklusive Biologicals, Ernte und Preise samt Verkaufsgesprächen gehören dazu. Die größte Stärke des 33-Jährigen ist die offene Kommunikation: Als „Erklärbauer“ bringt er Verbrauchern seine Arbeit auf dem Acker nahe.

Jeff Reiff aus Luxemburg

Die erste Arbeitskraft kam 2006. Jetzt, 2019, sind es rund 60 feste Mitarbeiter, plus 20 Aushilfen. Keine Frage: Das Lohnunternehmen von Jeff Reiff aus dem luxemburgischen Troisvierges ist rasant gewachsen. Und egal, welche Dienstleistung die Bauern der Region verlangen – die Mitarbeiter von Jeff Reiff sind für sie im Einsatz. 50 Schlepper, acht Häcksler, acht Mähdrescher, 16 Ladewagen und acht Pressen helfen ihnen dabei. Ein weiterer Service für die Kunden ist die Werkstatt. Zudem baut er auf 420 ha Kartoffeln, Getreide, Mais und Rüben an. Grünland und Forsten komplettieren das Bild. In eigenen Silos, vermietet an die örtliche Genossenschaft, lagert Reiff 12.000 t Getreide – eigenes und das seiner Kundschaft. Für die hat er noch jede Menge Ideen. Eine davon ist das Vermieten von Maschinen.

Die Nacht der Landwirtschaft: Impressionen vom CeresAward

Saal beim Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Gewinner Ceres Award 2017
Musiker auf dem Ceres Award
Schnittchen
Unterhaltung auf dem Ceres Award
Artistin auf dem Ceres Award
Klöckner hält Rede
Auf dem Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Gewinner des Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Auf dem Ceres Award
Ceres Award in Berlin
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