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China setzt Signale für Grüne Gentechnik

Externer Autor
am
03.12.2009

Bern - Für den Selbstversorgungsgrad Chinas mit landwirtschaftlichen Rohstoffen könnten gentechnisch veränderte (GVO) Kulturen künftig eine grössere Rolle spielen.

Erst kürzlich hat das Komitee für biologische Sicherheit beim chinesischen Landwirtschaftsministerium den Anbau eines GVO-Mais genehmigt, zitiert agrarzeitung.de einen Bericht von Transgen. Eine Zulassung für eine GV-Reissorte könnte schon bald folgen. Die Entscheidung über die Zulassung für den gegen Schadinsekten resistenten Bt-Reis hat die Regierung jedoch bisher immer wieder aufgeschoben.

Denn Verunreinigungen mit diesem GVO-Reis könnten die Reisausfuhren nach Europa auf Grund der Nulltoleranz für nicht in der EU zugelassene GVO-Sorten gefährden. Dennoch rechnen Experten mit einem grossflächigen Anbau von Bt-Reis und dem GVO-Mais, der ein für die Verwertung von Maisfutter wichtiges Enzym Phytase enthält, in zwei bis drei Jahren. (pd)

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