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Greening

Copa/Cogeca kritisieren Brüssels Greening-'Vereinfachung'

Josef Koch, dlz agrarmagazin
am
27.09.2016

Die Präsidenten von Copa & Cogeca kritisieren in einem Schreiben an die EU-Kommission deren jüngsten Vereinfachungspläne für die Greening-Maßnahmen.

Die Pläne der EU-Kommission würden den Landwirten das Leben nicht leichter machen. Copa-Präsident Martin Merrild sagte: „Wir begrüßen die Vereinfachungs-Initiative von EU-Kommissar Hogan, aber bislang mangelt es an greifbaren Ergebnissen für die Landwirte. Zwei Dinge kritisiert Merrild besonders:

  1. "Es ist insbesondere inakzeptabel, dass die Kommission erwägt, den Einsatz von Pestiziden für Eiweißpflanzen auf Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) zu verbieten. Das kommt auch keiner Vereinfachung gleich. Die Verwendung von Pflanzenschutzmitteln auf stickstoffbindenden Kulturen, Brachen und Zwischenfrüchten/Gründecke im Rahmen von ÖFV muss erlaubt werden.“
  2. Problematisch sei auch die Verlängerung des Zeitraums für Brachen von 6 auf 9 Monate sowie die Anhebung der Mindeststandzeit von Zwischenfrüchten und Gründecke auf 10 Wochen.

Mehr Sorten in Saatgutmischungen erlauben

Cogeca-Präsident Magnusson umreißt im Schreiben, wie man den Landwirten das Leben tatsächlich leichter machen und sie das tun lassen könnte, was sie am besten können: Lebensmittel produzieren. So sei Definition von Dauergrünland zu klären und mehr Flexibilität bei den Sorten in Saatgutmischungen zu erwirken. Hart- und Weichweizen sollten zudem als zwei unterschiedliche Kulturen in der Anbaudiversifizierung gewertet werden, so die Forderung der europäischen Bauern- und Genossenschaftsverbände.

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