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Dürre: Mit Direktsaat Wasser sparen

Der Ackerbaubetrieb von Landwirt Henning Germer befindet sich im Helmstedter Braunkohlerevier. Das Thema Wasserknappheit beschäftigt ihn daher seit längerem. Er berichtet, wie er mit der Direktsaat Wasser spart.

am Mittwoch, 23.09.2020 - 12:15

Landwirt Henning Germer bewirtschaftet in der Magdeburger Börde einen 300 ha großen Ackerbaubetrieb und spürt die Folgen des Kohleanbaus in der Region. Bereits sein Vater beschäftigte sich daher mit der Wasserknappheit. Die Lösung von Landwirt Germer: wassersparende Anbauverfahren.

Bereits vor 25 Jahren stellte er daher auf Mulchsaat um. Aufgrund der Umstellung in die Direktsaat hat er "auch einige Prozesse durchlaufen müssen, die nötig sind, damit es gut funktioniert", sagt Landwirt Germer. 

Bei Wasserknappheit mit Direktsaat Wasser sparen

Die Druschergebnisse sprechen bisher für sein wassersparendes Anbauverfahren. "Die Zwischenfrucht muss im Grunde wie eine Hauptfrucht behandelt werden", sagt er, "man darf das nicht halbherzig machen." Daher achtet er mit Sorgfalt auf eine Saatgumischung, in welcher sich die schlechten Wachstumsstände der Mischungspartner gegenseitig ausgleichen.

Des Weiteren empfiehlt Henning Germer Neueinsteigern nicht den Kauf von neuer Landwirtschaftstechnik, sondern sich an die Direktsaat heranzutasten und verschiedene Mischungen auszuprobieren. Erst nach den ersten Erfolgen würde sich die Neuanschaffung von Technik lohnen, so Landwirt Germer.

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