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Witterungsschäden

Dürre: Litauen ruft nationalen Notstand aus

Feld in Litauen
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Anke Fritz, agrarheute
am
06.07.2018

Litauen rechnet mit einem Ernteverlust von 30 Prozent aufgrund der Trockenheit. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen.

Wegen der massiven Dürreschäden in weiten Teilen des Landes hat die litauische Regierung den nationalen Notstand ausgerufen. Wie Landwirtschaftsminister Giedrius Surplys feststellte, sind trotz der jüngsten Regenfälle mindestens 30 % der Normalerträge in dem baltischen Land bereits verloren.

Die offizielle Anerkennung des Ausnahmezustands soll nach seinen Angaben dazu dienen, mögliche Sanktionen wegen witterungsbedingter Nichterfüllung von Auflagen im Rahmen der Agrarförderung zu vermeiden.

Auch in Polen und im übrigen Baltikum leiden die Landwirte unter der extremen Dürre.

Hoffen auf Erleichterungen aus Brüssel

Darüber hinaus will die litauische Regierung bei der Europäischen Kommission die Erlaubnis für zusätzliche Erleichterungen wie Finanzhilfen oder eine unbürokratische Freigabe der Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) zur Futterernte einholen.

Zuletzt war der nationale Notstand aufgrund von Dürre in Litauen im Jahr 2006 ausgerufen worden.

Mit Material von AgE

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