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Eiweißpflanzen: Mischfutterindustrie schätzt Steigerungspotenzial auf 20 Millionen Tonnen

von , am
08.11.2010

Brüssel - Auf Initiative von Copa-Cogeca fand eine Veranstaltung zum Thema "Eiweißpflanzen, Pflanzen für die Zukunft" statt. Der Anbau von Eiweißpflanzen könne die Ernährungssicherheit wahren.

© shock/Fotolia

Auf diesem Workshop bestätigten sich neueste wissenschaftliche Studien, die die Umweltvorteile von Eiweißpflanzen - Verringerung der Treibhausgasemissionen, Nutzen für die Artenvielfalt und Verbesserung der Bodenqualität - deutlich herausgestellt haben.

Xavier Beulin, Vorsitzender der Arbeitsgruppe "Ölsaaten und Eiweißpflanzen" von Copa-Cogeca, hob hervor, dass die Fortentwicklung des Anbaus von Eiweißpflanzen zum Hauptziel der gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) beitragen wird, indem dadurch die Ernährungssicherheit gewahrt bleibt.

Großes Steigerungspotential

Von der Mischfutterindustrie wird das Steigerungspotential auf 20 Millionen Tonnen (ein Zehnfaches im Vergleich zu heute) geschätzt. Und er sagte weiter: "Zugleich lässt sich auf diesem Wege der Umweltbeitrag der Landwirtschaft durch eine Verringerung der Treibhausgasemissionen um 10 bis 15 Prozent und den Erhalt der Artenvielfalt steigern."

Der Züchtungsforschung Impuls geben

Er wies aber auch mit Nachdruck darauf hin, dass zwecks nachhaltiger Einbeziehung der Eiweißpflanzen in die Fruchtfolge kurzfristig bessere Erlöse aus diesen Kulturen über entsprechende GAP-Fördermittel erzielt werden müssen. Auf diesem Wege wird es auch möglich werden, der Züchtungsforschung einen Impuls zu geben, die Anbaupraktiken zu verbessern und die Absatzmärkte im Sektor der Tierernährung zu steigern. (pd)

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